From 18e9936b0d88663238db968c4fd0b6113ed98335 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: marenhachmann <> Date: Thu, 2 Jun 2016 09:05:27 +0200 Subject: [Bug #1588078] Update german docs. Fixed bugs: - https://launchpad.net/bugs/1588078 (bzr r14940) --- share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg | 280 ++++----- share/tutorials/tutorial-basic.de.svg | 510 ++++++++-------- share/tutorials/tutorial-calligraphy.de.svg | 656 ++++++++++----------- share/tutorials/tutorial-elements.de.svg | 322 +++++----- share/tutorials/tutorial-interpolate.de.svg | 150 ++--- share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg | 710 +++++++++++------------ share/tutorials/tutorial-tips.de.svg | 544 ++++++++--------- share/tutorials/tutorial-tracing-pixelart.de.svg | 72 +-- share/tutorials/tutorial-tracing.de.svg | 102 ++-- 9 files changed, 1673 insertions(+), 1673 deletions(-) (limited to 'share/tutorials') diff --git a/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg b/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg index 512073ef1..beff5e51e 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg @@ -40,440 +40,440 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::FORTGESCHRITTENE BENUTZUNG Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + Dieses Tutorial behandelt Kopieren/Einfügen, Knotenmanipulation, die Mal- und Zeichenwerkzeuge, Pfadmanipulation, Boolesche Operationen, Versatz, die Vereinfachungsfunktion und das Textwerkzeug. - + Sie können Strg+Pfeiltasten, das Mausrad oder Mittelklick+Ziehen benutzen, um die Arbeitsfläche nach unten zu bewegen. Um die Grundlagen der Objekterstellung, Auswahl, und Bearbeitung zu lernen, schauen Sie sich auch das Grundlagen-Tutorial in Hilfe > Einführungen an. - - Einfügetechniken + + Einfügetechniken - + Nach dem Kopieren von Objekten mit Strg+C oder dem Ausschneiden durch Strg+X können Sie die Objekte mit dem üblichen Einfügen-Befehl (Strg+V) wieder direkt unter dem Mauszeiger einfügen oder, wenn dieser außerhalb des Fensters liegt, in die Mitte der Arbeitsfläche. Die Objekte in der Zwischenablage kennen jedoch auch stets den Ort, von dem sie kopiert wurden und können daher leicht mit dem Befehl An Originalposition einfügen (Strg+Alt+V) wieder am alten Platz eingefügt werden. - + Ein anderer Befehl, Stil anwenden (Umschalt+Strg+V), verändert das Aussehen der gewählten Objekte nach dem Vorbild des (ersten) Objekts in der Zwischenablage. Der so eingefügte »Stil« umfasst Füllfarbe, Konturfarbe und Schriftart, aber nicht die Gestalt, Größe oder Parameter, welche nur auf einen bestimmten Formtyp zutreffen, wie z.B. die Anzahl der Spitzen eines Sterns. - + Noch ein anderer Satz von Befehlen, Größe einfügen, skaliert die Auswahl so, dass die gewünschten Größeneigenschaften von der Zwischenablage übernommen werden. Es gibt eine ganze Reihe von Befehlen, Größen einzufügen, und zwar: Größe einfügen, Breite einfügen, Höhe einfügen, Größe getrennt einfügen, Breite getrennt einfügen, und Höhe getrennt einfügen. - + Größe einfügen skaliert die ganze Auswahl so, dass sie zur Gesamtgröße der Objekte in der Zwischenablage passt. Breite einfügen/Höhe einfügen skaliert die ganze Auswahl horizontal/vertikal so, dass sie zur Gesamtbreite/-höhe der Objekte in der Zwischenablage passt. Diese Befehle beachten die Sperre zum Beibehalten des Höhen- und Breitenverhältnisses in der Kontrollleiste des Auswahlwerkzeugs (zwischen den B- und H-Feldern). Wenn die Sperre gesetzt ist, dann wird die andere Dimension des ausgewählten Objekts im selben Verhältnis skaliert, ansonsten bleibt sie unverändert. Die Befehle mit »getrennt einfügen« arbeiten ähnlich wie die oben beschriebenen, mit der Ausnahme, dass sie jedes ausgewählte Objekt getrennt so skalieren, dass es die Größe/Breite/Höhe der Objekte in der Zwischenablage annimmt. - + Die Zwischenablage gilt für alle Programme auf Ihrem Computer - Sie können also Objekte zwischen verschiedenen Inkscape-Fenstern ebenso wie zwischen Inkscape und anderen Anwendungen hin- und herkopieren/-einfügen (wobei die andere Anwendung in der Lage sein muss, SVG-Daten aus der Zwischenablage zu verstehen). - - Mal- und Zeichenwerkzeug + + Mal- und Zeichenwerkzeug - + Der einfachste Weg, ein unregelmäßiges Objekt zu zeichnen, ist das Malwerkzeug, auch Freihandwerkzeug genannt (F6): - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + Wenn Sie lieber gleichmäßigere Formen (Bézierkurven) zeichnen möchten, verwenden Sie hierfür das Zeichenwerkzeug (Umschalt+F6): - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + Mit dem Zeichenwerkzeug erzeugt jeder Klick mit der Maustaste einen spitzen Knoten ohne Kurvenanfasser. Somit entsteht durch mehrere Klicks ein Pfad, der aus einer Abfolge gerader Liniensegmente besteht. Klicken und ziehen mit der Maus erzeugt einen glatten Bézierknoten mit zwei gegenüberliegenden Anfassern. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie einen Anfasser ziehen, um nur diesen einen Anfasser zu bewegen und dabei den anderen so zu belassen. Wie immer beschränkt die Taste Strg entweder die Richtung des gewählten Linienabschnitts oder des Bézier-Anfassers auf 15°-Stufen. Die Eingabetaste schließt den Pfad ab, Esc bricht das Zeichnen des Pfades ab. Um nur den letzten Abschnitt eines nicht abgeschlossenen Pfades wieder zu entfernen, genügt es, die Rücktaste zu benutzen. - + Im Malwerkzeug und im Zeichenwerkzeug zeigt der gerade ausgewählte Pfad kleine quadratische Endpunkte an beiden Enden. Diese Endpunkte erlauben es Ihnen, einen Pfad weiterzuführen (einfach durch Beginnen an einem Endpunkt), oder den Pfad zu schließen (durch Zeichnen von einem Endpunkt zum anderen Endpunkt), anstatt einen neuen Pfad anzufangen. - - Pfade bearbeiten + + Pfade bearbeiten - + Anders als die Formwerkzeuge erzeugen die Mal- und Zeichenwerkzeuge etwas, was man als Pfade bezeichnet. Ein Pfad ist eine Abfolge von geraden Linienabschnitten und/oder Bézierkurven, und kann - wie jedes andere Inkscape-Objekt - verschiedene Füllungs- und Kontureigenschaften haben. Im Gegensatz zu Formen kann ein Pfad beliebig durch Ziehen an seinen Knoten (und nicht nur durch vordefinierte Anfasser) verändert werden. Markieren Sie diesen Pfad und wechseln Sie zum Knotenwerkzeug (F2): - - + + Sie werden einige graue, quadratische Knoten auf dem Pfadobjekt sehen. Diese Knoten werden mit einem Klick darauf ausgewählt. Mehrere Knoten können durch Umschalt+Klick oder Ziehen eines Gummibands - genau so, wie Formen durch das Auswahlwerkzeug - ausgewählt werden. Sie können auch einen Pfadabschnitt anklicken, um automatisch die beiden angrenzenden Knoten auszuwählen. Ausgewählte Knoten erscheinen hervorgehoben und man sieht ihre Anfasser - ein oder zwei kleine Kreise, welche durch eine gerade Linie mit dem markierten Knoten verbunden sind. Die Taste ! kehrt die Knotenauswahl im aktuell gewählten Unterpfad um, Alt+! kehrt die Knotenauswahl im ganzen Pfad um. - + Pfade werden durch Ziehen an ihren Knoten und Knotenanfassern bearbeitet. (Versuchen Sie, an ein paar Knoten, Anfassern und Pfadsegmenten des Pfades oben zu ziehen.) Strg funktioniert wie immer zum Einschränken der Bewegungsrichtung und Drehung. Die Pfeiltasten, Tabulator, [, ], < und > verhalten sich genauso wie beim Auswahlwerkzeug, aber beziehen sich jetzt auf Knoten, nicht auf Objekte. Neue Knoten können Sie an jeder Stelle des Pfades erzeugen, indem Sie einfach auf den Pfad doppelklicken oder an der gewünschten Stelle Strg+Alt+Klick ausführen. - + Sie können ausgewählte Knoten mit Entf oder mit Strg+Alt+Klick löschen. Wenn Sie Knoten löschen, wird Inkscape automatisch versuchen, die Form des Pfades soweit wie möglich beizubehalten. Wenn Sie jedoch möchten, dass die Anfasser der angrenzenden Knoten 'eingezogen' werden (und die Form nicht beibehalten wird), so können Sie Knoten auch mit Strg+Entf löschen. Ausgewählte Knoten können Sie mit Umschalt+D duplizieren. Ein Pfad kann an ausgewählten Knoten aufgetrennt werden (Umschalt+B), und Sie können zwei Endknoten eines Pfades auch zu einem Knoten vereinen (Umschalt+J). - + Ein Knoten kann spitz gemacht werden (Umschalt+C). Dadurch können seine zwei Anfasser unabhängig voneinander bewegt werden. Glatt (Umschalt+S) bedeutet, dass seine Anfasser immer auf einer Linie liegen (kolinear). Symmetrisch (Umschalt+Y) ist fast das gleiche wie glatt, die Anfasser haben allerdings die gleiche Länge. Dann gibt es noch automatisch abgerundete Knoten (Umschalt+A), bei denen die Anfasser des Knotens und angrenzender automatisch abgerundeter Knoten laufend angepasst werden, um einen weichen Kurvenverlauf zu erreichen. Wenn Sie die Art des Knotens ändern, dann können Sie die Position eines der beiden Anfasser beibehalten, indem Sie den Mauszeiger darüber halten. Der andere Anfasser wird dann entsprechend gedreht oder skaliert. - + Sie können einen Knotenanfasser auch durch Strg+Klick komplett zurückziehen. Wenn bei zwei benachbarte Knoten die Knotenanfasser zurückgezogen wurden, wird der Pfadabschnitt zwischen ihnen zu einer geraden Linie. Um einen zurückgezogenen Knoten herauszuziehen, benutzen Sie die Maus mit Umschalt+Ziehen weg vom Knoten. - - Unterpfade und Kombinieren + + Unterpfade und Kombinieren - + Ein Pfadobjekt kann mehr als einen Unterpfad haben. Ein Unterpfad ist eine Abfolge von Knoten, die untereinander verbunden sind. (Wenn ein Pfad mehr als einen Unterpfad hat, sind nicht alle seine Knoten miteinander verbunden.) Links unten sehen Sie drei Unterpfade, welche zu einem einzigen zusammengesetzten Pfad gehören. Die gleichen drei Pfade auf der rechten Seite sind unabhängige Pfadobjekte: - - - - - + + + + + Beachten Sie, dass ein zusammengesetzter Pfad nicht das gleiche ist wie eine Gruppe. Es ist vielmehr ein einzelnes Objekt, das nur als Ganzes auswählt werden kann. Wenn Sie das Objekt links oben auswählen und zum Knotenwerkzeug wechseln, sehen Sie, dass die Knoten aller drei Unterpfade zu sehen sind. Rechts können Sie jeweils nur die Knoten eines der Pfade zur Zeit verändern. - + Inkscape kann Pfade mit Strg+K zu einem zusammengesetzten Pfad kombinieren und mit Umschalt+Strg+K wieder in einzelne Pfade zerlegen. Verwenden Sie diese Befehle an den obigen Beispielobjekten. Weil ein Objekt nur eine Füllungsfarbe und eine Konturfarbe haben kann, bekommt ein neuer Pfadverbund das Aussehen des ersten (untersten in der Z-Ordnung) Objekts zugewiesen. - + Wenn überlappende Pfade, die eine Füllung haben, kombiniert, verschwindet normalerweise die Füllung in den Bereichen, in denen sie sich überlappen: - - + + Das ist der einfachste Weg, um Objekte mit Löchern zu erstellen. Für weitergehende Pfadoperationen gibt es die »Boolesche Operationen«, s.u. - - Objekt in Pfad umwandeln + + Objekt in Pfad umwandeln - + Auf jede Form und Textobjekt kann der Befehl Objekt in Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) angewendet werden. Dieser Befehl ändert nicht das Aussehen des Objekts, aber er entfernt alle spezifischen Eigenschaften seines Typs (z.B. kann man dann nicht mehr die Ecken eines Rechtecks abrunden oder den Textinhalt ändern). Im Gegensatz dazu kann man jetzt die Knotenpunkte bearbeiten. Hier sind zwei Sterne dargestellt, wobei der linke Stern eine Form geblieben ist und der rechte in einen Pfad umgewandelt wurde. Wechseln Sie zum Knotenwerkzeug und vergleichen Sie die Veränderbarkeit der beiden Sterne. - - - + + + Weiterhin können Sie die Kontur jedes Objekts zu einem Pfad konvertieren (als »Umriss«). Unten sehen Sie als erstes Objekt den Originalpfad (keine Füllung, schwarze Kontur), während das zweite Objekt mit dem Befehl Kontur in Pfad umwandeln bearbeitet wurde (schwarze Füllung, keine Konturlinie): - - - - Boolesche Operationen + + + + Boolesche Operationen - + Die Befehle im Pfad-Menü erlauben es, zwei oder mehr Objekte durch sogenannte Boolesche Operationen zu kombinieren: - Ursprüngliche Objekte - Vereinigung (Strg++) - Differenz (Strg+-) - Überschneidung(Strg+*) - Ausschluss(Strg+^) - Division(Strg+/) - Pfad zerschneiden(Strg+Alt+/) - - - - - - - - - - - (unteres minus oberes) - + Ursprüngliche Objekte + Vereinigung (Strg++) + Differenz (Strg+-) + Überschneidung(Strg+*) + Ausschluss(Strg+^) + Division(Strg+/) + Pfad zerschneiden(Strg+Alt+/) + + + + + + + + + + + (unteres minus oberes) + Die Tastenkombinationen dafür weisen auf die arithmetischen Analogien der Booleschen Operationen hin (Vereinigung entspricht einer Addition, Differenz entspricht einer Subtraktion, usw.). Die Befehle Differenz und Exklusiv-Oder können nur bei zwei gleichzeitig markierten Objekten angewendet werden. Die anderen funktionieren für eine beliebige Anzahl markierter Objekte. Das Ergebnis bekommt immer das Aussehen des untersten Objekts. - + Das Ergebnis des Exklusiv-Oder-Befehls sieht dem des Kombinierens ähnlich (siehe oben), aber sie unterscheiden sich darin, dass Exklusiv-Oder zusätzliche Knoten an den Stellen einfügt, wo sich die Originalpfade schneiden. Der Unterschied zwischen den Befehlen Division und Pfad zerschneiden ist, dass bei ersterem das ganze untere Objekt durch den Pfad des oberen Objekts zerschnitten wird, während der letztere nur die Konturlinien des unteren Objekts zerschneidet und dessen Füllung entfernt (dies ist nützlich, um Außenlinien ohne Füllung zu zerschneiden). - - Schrumpfen und Erweitern (Vergrößern) + + Schrumpfen und Erweitern (Vergrößern) - + Inkscape kann Formen nicht nur durch Skalieren vergrößern oder verkleinern, sondern auch durch Versatz eines Objektpfades, das heißt, durch Verschieben senkrecht zur Außenlinie an jedem Punkt. Die Befehle dafür sind Schrumpfen (Strg+() und Erweitern (Vergrößern) (Strg+)). Unten sehen Sie den Originalpfad (in rot) und eine Reihe von Pfaden, die aus dem Original durch Schrumpfen oder Erweitern erzeugt wurden. - - - - - - - - + + + + + + + + Die einfachen Befehle Schrumpfen und Erweitern (Vergrößern) erzeugen Pfade (das Originalobjekt wird dabei in einen Pfad umgewandelt, wenn nötig). Häufig ist es praktischer, den Befehl Dynamischer Versatz (Strg+J) zu benutzen, welcher ein Objekt mit beweglichen Anfassern (ähnlich den Anfassern für Formen) erstellt. Zum Ändern der Versatzweite ziehen Sie einfach an den Anfassern. Markieren Sie das Objekt unten, wechseln Sie zum Knotenwerkzeug und ziehen Sie an seinem Anfasser, um einen Eindruck davon zu bekommen: - - + + Solch ein dynamischer Versatz merkt sich den ursprünglichen Pfad, und so »verschlechtert« er sich nicht, egal wie oft man seinen Abstand vom Ursprungspfad ändert. Wenn Sie sicher sind, dass Sie das Objekt nicht mehr verändern wollen, können Sie es jederzeit wieder von einem Versatz zu einem Pfad konvertieren. - + Noch praktischer ist ein verbundener Versatz, welcher der dynamischen Variante ähnlich ist, sich laufend dem Ursprungspfad anpasst, wenn dieser bearbeitet wird. Man kann eine beliebige Anzahl verbundener Versätze an den ursprünglichen Pfad anhängen. Im Bild unten ist der Ursprungspfad rot gezeichnet, und ein verbundener Versatz hat eine schwarze Konturlinie und keine Füllung, der andere hat eine schwarze Füllung und keine Konturlinie. - + Wählen Sie das rote Objekt und bearbeiten Sie seine Knoten. Sehen Sie, wie sich beide verbundene Versätze anpassen? Jetzt wählen Sie einen Versatz und ziehen an seinem Anfasser, um den Versatzabstand anzupassen. Beobachten Sie, wie ein Verschieben des Ursprungspfades alle seine verbundenen Versatzobjekte bewegt, und wie Sie die Versatzobjekte unabhängig bewegen oder verändern können, ohne dass sie ihre Verbindung zum Ursprungspfad verlieren. - + - - Vereinfachen + + Vereinfachen - + Die Hauptanwendung für den Vereinfachen-Befehl (Strg+L) ist es, die Anzahl der Knoten in einem Pfad zu reduzieren und dabei fast dessen Form zu bewahren. Dies kann nützlich sein für Pfade, die mit dem Malwerkzeug erzeugt wurden, denn dieses Werkzeug erzeugt manchmal mehr Knoten als nötig. Das Objekt unten links ist mit dem Malwerkzeug erstellt worden. Auf der rechten Seite ist eine Kopie davon, welche vereinfacht wurde. Das Original hat 28 Knoten, das vereinfachte Objekt dagegen nur noch 17 Knoten - das bedeutet, dass es mit dem Knotenwerkzeug wesentlich einfacher zu bearbeiten ist, und dazu ist es auch noch glatter. - - - + + + Die Stärke der Vereinfachung (der Vereinfachungsgrad) hängt von der Größe der markierten Objekte ab. Wenn man einen Pfad zusammen mit einem größeren Objekt auswählt, wird er stärker vereinfacht, als wenn man diesen Pfad allein markiert hat. Weiterhin kann man den Vereinfachen-Befehl auch verstärken. Das bedeutet, dass durch wiederholtes Drücken von Strg+L kurz hintereinander (maximal mit einer halben Sekunde Abstand) jedesmal der Vereinfachungsgrad erhöht wird. Nach einer kurzen Wartezeit ist der Vereinfachungsgrad wieder normal. Durch Benutzen der verstärkten Vereinfachung wird es leichter, den genauen Grad der Vereinfachung zu dosieren. - + Außer zum Vereinfachen von Freihandzeichnungen kann dieser Befehl für verschiedene kreative Effekte benutzt werden. Häufig profitieren starre, geometrische Formen von ein wenig Vereinfachung. Man erhält tolle, organische Abwandlungen der Originalform - es rundet scharfe Kanten ab und erzeugt sehr natürlich aussehende Verzerrungen; manchmal stilvoll, manchmal einfach nur lustig. Hier ist zum Beispiel eine Grafik, die nach dem Vereinfachen viel schöner aussieht: - Original - Leichte Vereinfachung - Aggressive Vereinfachung - - - - - Text erstellen + Original + Leichte Vereinfachung + Aggressive Vereinfachung + + + + + Text erstellen - + Mit Inkscape können Sie lange und komplexe Texte verfassen. Jedoch ist es auch gut für kleine Texte wie Überschriften, Logos, Diagrammbeschriftungen, Bildunterschriften und vieles mehr geeignet. Dieser Abschnitt gibt nur einen grundlegenden Einblick in die Textfähigkeiten von Inkscape. - + Ein Textobjekt zu erstellen ist ganz einfach: Wechseln Sie zum Textwerkzeug (F8), klicken Sie mit der Maus irgendwo in das Dokument und schreiben Sie los. In der Einstellungsleiste und im Dialog Text und Schriftart (Umschalt+Strg+T) können Sie die Schriftfamilie, Schriftstil, Schriftgröße und Ausrichtung einstellen. Im Dialogfenster gibt es auch einen Reiter mit einem Texteingabefeld, in dem Sie den markierten Text verändern können. Manchmal ist es besser, den Text dort zu verändern, als direkt auf dem Arbeitsblatt (insbesondere deshalb, weil das Texteingabefeld eine Rechtschreibprüfung zur Verfügung stellen kann). - + Wie die anderen Werkzeuge kann man mit dem Textwerkzeug Objekte seines Typs auswählen - Textobjekte in diesem Fall - und so können Sie damit durch Klicken Text auswählen und den Textcursor positionieren, etwa auch in diesem Absatz hier. - + Eine der häufigsten Tätigkeiten beim Designen mit Text ist das Anpassen des Buchstaben- und Zeilenabstands. Wie sonst auch bietet Inkscape hierfür Tastenkombinationen. Während Sie den Text erstellen, können Sie mit Alt+< und Alt+> den Buchstabenabstand in der aktuellen Zeile so verändern, dass sich die Gesamtlänge der Zeile um jeweils 1 Pixel bei eingestelltem Zoomfaktor verändert (vergleiche mit dem Auswahlwerkzeug, wo die gleichen Tasten auch eine pixelweise Größenänderung verursachen). Als Grundregel kann man sagen, dass es meistens besser ist, die Buchstaben dichter anzuordnen als normal, wenn man eine größere Schrift als üblich auswählt. Hier ist ein Beispiel: - Original - Buchstabenabstand verringert - Inspiration - Inspiration - + Original + Buchstabenabstand verringert + Inspiration + Inspiration + Die verdichtete Variante sieht ein bisschen besser als Überschrift aus, ist aber immer noch nicht perfekt. Die Abstände zwischen den Buchstaben sind nicht gleichmäßig, zum Beispiel sind »a« und »t« zu weit auseinander, während »t« und »i« zu dicht beieinander stehen. Die Menge solch fehlerhafter Buchstabenabstände (besonders sichtbar bei groß eingestellter Schriftart) ist bei Schriftarten schlechter Qualität größer als bei hochqualitativen, allerdings kann man in fast jedem Textfragment mit jeder Schriftart wahrscheinlich auf Zeichenfolgen stoßen, die von einer Abstandsanpassung profitieren können. - + Inkscape macht es wirklich leicht, diese Anpassungen vorzunehmen. Dazu setzen Sie einfach den Textcursor zwischen die anzupassenden Zeichen und verschieben mit Alt+Pfeiltasten die Zeichen rechts vom Cursor. Hier ist die gleiche Überschrift noch einmal, aber mit manuellen Anpassungen für einen optisch gleichmäßigen Buchstabenabstand: - Buchstabenabstand verringert, einige Paare manuell unterschnitten - Inspiration - + Buchstabenabstand verringert, einige Paare manuell unterschnitten + Inspiration + Zusätzlich zum horizontalen Verschieben der Buchstaben mit Alt+Links oder Alt+Rechts können Sie Buchstaben auch vertikal durch Alt+Hoch oder Alt+Runter verschieben: - Inspiration - + Inspiration + Natürlich kann man auch einfach den Text in einen Pfad umwandeln (Umschalt+Strg+C) und die Buchstaben wie normale Pfadobjekte bewegen. Allerdings ist es meist viel sinnvoller, den Text als Text zu belassen. Er bleibt dadurch änderbar, man kann verschiedene Schriftarten ausprobieren, ohne die Buchstabenzwischenräume (auch Unterschneidung oder Kerning genannt) zu ändern, und beim Speichern braucht die Datei weniger Platz. Der einzige Nachteil beim »Text als Text«-Ansatz ist, dass man den benutzten Zeichensatz auf jedem Computer installiert haben muss, auf dem man die SVG-Datei öffnen möchte. - + Ähnlich wie den Buchstabenabstand können Sie auch den Zeilenabstand in mehrzeiligen Textobjekten einstellen. Versuchen Sie mit den Tasten Strg+Alt+< und Strg+Alt+> in irgendeinem Absatz dieser Einführung den Zeilenabstand so zu verringern oder zu vergrößern, dass die Gesamthöhe des Textobjekts sich um 1 Pixel beim aktuellen Zoomfaktor verändert. Wie beim Auswahlwerkzeug wird durch zusätzliches Drücken der Umschalttaste die erzeugte Änderung zehn mal so stark. - - XML-Editor + + XML-Editor - + Das »ultimative Superwerkzeug« von Inkscape ist der XML-Editor (Umschalt+Strg+X). Er zeigt den gesamten XML-Baum des Dokuments stets auf dem aktuellen Stand an. Sie können Ihre Zeichnung ändern und gleichzeitig die zugehörigen Änderungen im XML-Baum ansehen. Außerdem kann man jeglichen Text, Datenfelder oder Eigenschaftsknoten im XML-Baum ändern und gleichzeitig das Ergebnis auf der Arbeitsfläche beobachten. Dies ist wahrscheinlich das beste Werkzeug, um interaktiv die Sprache SVG kennen zu lernen, und es ermöglicht Ihnen Ergebnisse, die mit normalen Werkzeugen nicht zu erreichen wären. - - Schlusswort + + Schlusswort - + Dieses Tutorial zeigt nur einen kleinen Teil der Fähigkeiten von Inkscape. Wir hoffen, dass es Ihnen gefallen hat. Haben Sie keine Angst, mit diesem Programm zu experimentieren und das Ergebnis mit anderen zu teilen. Besuchen Sie http://www.inkscape.org, um weitere Informationen, neueste Programmversionen und Hilfe von der Benutzer- und Entwicklergemeinschaft zu bekommen. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg b/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg index 4e4fd1255..fc7299de9 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg @@ -40,411 +40,411 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::GRUNDLAGEN - + Dieses Tutorial beschreibt die Grundlagen der Verwendung von Inkscape. Es ist ein normales Inkscape-Dokument, das man anschauen, verändern, aus dem man Teile herauskopieren, und das man speichern kann. - + Das Grundlagentutorial behandelt die Themen Seitennavigation, Dokumentenerstellung, Grundlagen der Formwerkzeuge, Techniken der Objektauswahl, Objektmanipulation mit dem Auswahlwerkzeug, Gruppierung, Ändern von Füllfarbe und Kontur, Ausrichten von Objekten und die Stapelordnung. Anleitungen zu anspruchsvolleren Themen finden Sie in den anderen Tutorien im Hilfe-Menü. - - Den Arbeitsbereich verschieben + + Den Arbeitsbereich verschieben - + Es gibt viele Möglichkeiten, den Arbeitsbereich zu verschieben. Entweder benutzt man Strg+Pfeiltasten zum Verschieben mit der Tastatur, oder man bewegt den Arbeitsbereich mit der mittleren Maustaste (probieren Sie das doch gleich mal aus). Natürlich können Sie auch die seitlichen Verschiebeleisten verwenden, die mit Strg+B ein- und ausgeblendet werden können. Man kann auch das Mausrad verwenden, um den Arbeitsbereich vertikal zu verschieben; durch gleichzeitiges Drücken der Umschalt-Taste auch in horizontaler Richtung. - - Herein- und Herauszoomen + + Herein- und Herauszoomen - + Die einfachste Möglichkeit zu zoomen bieten die Tasten - und + (oder =). Alternativ kann man per Strg+Mittelklick oder Strg+Rechtsklick hereinzoomen bzw. mit Umschalt+Mittelklick oder Umschalt+Rechtsklick herauszoomen, oder aber man dreht das Mausrad bei gedrückter Strg-Taste. Außerdem lässt sich der Zoomwert in Prozent direkt in das Zoomeingabefeld (in der rechten unteren Ecke des Dokumentenfensters) eingeben und mit der Eingabetaste bestätigen. Außerdem gibt es da noch das Zoom-Werkzeug (links in der Werkzeugleiste), mit dem Sie in ein Gebiet hereinzoomen können, indem Sie ein Rechteck darum ziehen. - + Inkscape merkt sich die gewählten Zoomstufen, die Sie in der aktuellen Sitzung verwendet haben. Durch Drücken der `-Taste springt man zur vorherigen, durch Umschalt+` zur nächsten Zoomstufe (Anm. d. Übersetzers: Mit einer deutschen Tastatur nicht möglich.). - - Inkscape-Werkzeuge + + Inkscape-Werkzeuge - + Die senkrechte Werkzeugleiste auf der linken Seite zeigt Inkscapes Zeichen- und Bearbeitungswerkzeuge. Im oberen Bereich des Fensters, unter der Fensterleiste, liegt die Befehlsleiste mit Schaltflächen für verschieden allgemeine Befehle, darunter die Werkzeugeinstellungsleiste für werkzeugabhängige Eingaben. Die Statusleiste am unteren Fensterrand zeigt nützliche Hinweise und Informationen an, während man arbeitet. - + Viele Funktionen sind durch Tastaturkurzbefehle erreichbar. Öffnen Sie Hilfe > Referenz der Tasten- und Mausbefehle, um alle Befehle zu sehen. - - Erstellen und Verwenden von Dokumenten + + Erstellen und Verwenden von Dokumenten - + Um ein neues, leeres Dokument zu erzeugen, benutzt man Datei > Neu > Standard oder drückt Strg+N. Um ein neues Dokument aus einer der vielen verfügbaren Vorlagen für Inkscape zu erstellen, verwendet man Datei > Neu > Vorlagen... oder drückt Strg+Alt+N - + Ein bestehendes SVG-Dokument öffnet man mit Datei > Öffnen... (Strg+O). Zum Speichern wählt man Datei > Speichern (Strg+S), oder Speichern unter… (Umschalt+Strg+S), um das Dokument unter einem neuen Namen zu speichern (Inkscape kann gelegentlich noch abstürzen, daher besser öfter speichern!). - + Inkscape verwendet das SVG-Format (Scalable Vector Graphics) für seine Dateien. SVG ist ein offener Standard, der von vielen Zeichenprogrammen unterstützt wird. SVG-Dateien basieren auf dem XML-Standard und können mit jedem Text- oder XML-Editor (zusätzlich zu dem in Inkscape, natürlich) verändert werden. Neben SVG kann Inkscape auch einige andere Formate importieren und exportieren (z. B. EPS und PNG). - + Inkscape öffnet ein separates Programmfenster für jedes einzelne Dokument. Man kann mit dem Fenster-Manager dazwischen wechseln (z. B. durch Alt+Tab) oder auch mit dem Inkscape-eigenen Kurzbefehl Strg+Tab, der durch alle geöffneten Dokument-Fenster wandert (erstellen Sie jetzt ein neues Dokument und schalten Sie zur Übung zwischen diesem und dem Tutorial hin und her). Hinweis: Inkscape behandelt diese Fenster wie Reiter in einem Webbrowser. Das bedeutet, dass der Kurzbefehl - - Formen erstellen + + Formen erstellen - + Nun ist es Zeit, ein paar schicke Formen zu erstellen! Klicken Sie auf das Rechteckwerkzeug in der Werkzeugleiste links (oder drücken Sie F4) und klicken und ziehen Sie, entweder in einem neuen, leeren Dokument oder gleich hier: - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + Wie Sie sehen können, sind Standard-Rechtecke blau gefüllt, mit einer schwarzen Kontur (der Umrandung), und vollständig deckend. Wir werden noch sehen, wie man das ändern kann. Mit anderen Werkzeugen lassen sich auch Ellipsen, Sterne und Spiralen erstellen: - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + Diese Werkzeuge werden unter dem Begriff Form-Werkzeuge zusammengefasst. Jede erzeugte Form zeigt einen oder mehrere rautenförmige Anfasser. Ziehen Sie mit der Maus daran, um zu sehen wie sich die Form dadurch verändert. Die Werkzeugeinstellungsleiste für Formen bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Form zu verändern. Die Einstellungen verändern die aktuell ausgewählten Objekte (die, die die entsprechenden Anfasser haben) und setzt den Standard für alle neuen Objekte. - + Um die letzte Aktion rückgängig zu machen, drückt man Strg+Z. (Oder, wenn Sie es sich wieder anders überlegen, benutzen Sie Wiederherstellen durch Umschalt+Strg+Z.) - - Bewegen, Größe ändern, Drehen + + Bewegen, Größe ändern, Drehen - + Das am häufigsten verwendete Werkzeug in Inkscape ist das Auswahlwerkzeug. Klicken Sie den obersten Knopf (mit dem Pfeil) in der Werkzeugleiste, oder drücken Sie F1 oder Leertaste. Nun können Sie jedes Objekt auf der Seite auswählen. Probieren Sie das an dem Rechteck unten. - - + + Sie sehen jetzt acht pfeilförmige Anfasser um das markierte Objekt. Jetzt haben Sie mehrere Möglichkeiten: - - + + Verschieben des Objekts durch Ziehen mit gedrückter linker Maustaste. (Drücken Sie Strg, um die Bewegung auf horizontale oder vertikale Richtung zu beschränken.) - - + + Ändern Sie die Größe des Objektes durch Klicken und Ziehen an einem Anfasser. (Drücken Sie Strg zum Beibehalten des Seitenverhältnisses.) - + Nun klicken Sie noch einmal auf das Rechteck. Die Anfasser sehen jetzt anders aus. Jetzt gibt es folgende Möglichkeiten: - - + + Drehen des Objektes durch Klicken und Ziehen an den Eck-Anfassern. (Zum stufenweisen Drehen in Schritten von 15° halten Sie Strg gedrückt. Verschieben Sie das Kreuz, um den Drehmittelpunkt festzulegen.) - - + + Scheren Sie das Objekt durch Klicken und Ziehen an den Anfassern an den Längsseiten. (Drücken Sie Strg zum stufenweisen Scheren in Schritten von 15°.) - + Wenn man das Auswahlwerkzeug verwendet und das Objekt ausgewählt ist, kann man auch die Eingabefelder (über der Zeichenfläche) benutzen, um genaue Werte für die Koordinaten (X und Y) und die Größe (B und H) einzugeben. - - Verändern mit der Tastatur + + Verändern mit der Tastatur - + Eine der Eigenschaften von Inkscape, die es von vielen anderen Vektorzeichenprogrammen unterscheidet, ist die gute Tastaturbedienbarkeit. Es gibt fast keinen Befehl oder keine Aktion, die nicht mit der Tastatur ausführbar sind, und Objektmanipulation ist da keine Ausnahme. - + Man kann Objekte mit der Tastatur verschieben (Pfeil-Tasten), ihre Größe ändern (<- und >-Tasten) und sie drehen ([- und ]-Tasten). Die Standardschrittweite für Bewegung und Größenänderung mit der Tastatur ist 2 px, mit Umschalt das Zehnfache davon. Strg+< und Strg+> vergrößern auf 200% oder verkleinern auf 50% der Originalgröße. Standardmäßig werden Objekte in Schritten von 15° gedreht, mit gedrückter Strg-Taste in 90°-Schritten. - + Besonders nützlich sind pixelgenaue Manipulationen durch gleichzeitiges Drücken von Alt mit den entsprechenden Tasten. Mit Alt+Pfeiltaste verschiebt man das markierte Objekt um 1 Pixel bei gewähltem Zoomfaktor (also 1 Bildschirm-Pixel, nicht zu verwechseln mit der px-Einheit, welche eine SVG-Längeneinheit unabhängig vom Zoomfaktor ist). Das bedeutet, wenn man hineinzoomt, dann entspricht ein einmaliger Druck auf Alt+Pfeil einer kleineren absoluten Bewegung, obwohl es auf dem Bildschirm immer noch eine Bewegung um 1 Pixel ist. So ist es möglich, Objekte mit einer beliebig hohen Präzision zu positionieren, einfach indem man hinein- oder herauszoomt. - + Genauso ändern Alt+< und Alt+> die Objektgröße so, das die sichtbare Größe um jeweils ein Bildschirm-Pixel verändert wird. Die Tasten Alt+[ und Alt+] drehen den Punkt, der am weitesten vom Zentrum entfernt ist, um ein Bildschirm-Pixel weiter. - + Anmerkung: Linux-Benutzer erhalten möglicherweise nicht den gewünschten Effekt mit Alt+Pfeiltaste und ein paar anderen Tastenkombinationen, wenn ihr Fenstermanager diese Tastendrücke abfängt, bevor sie zu Inkscape gelangen. Eine Lösung ist es, die Einstellungen des Fenstermanagers entsprechend zu ändern. - - Mehrfachauswahl + + Mehrfachauswahl - + Man kann mehrere Objekte gleichzeitig durch Umschalt+Klick, oder durch Ziehen um die Objekte herum auswählen. Letzteres wird Gummibandauswahl genannt. (Das Auswahlwerkzeug erzeugt das Gummiband durch Ziehen über einem leeren Teil der Seite, aber immer auch, wenn vor dem Ziehen Umschalt gedrückt wird.) Üben Sie das Markieren aller drei Formen hier unten: - - - - + + + + Jetzt benutzen Sie das Gummiband (durch Ziehen oder Umschalt+Ziehen), um beide Ellipsen, aber nicht das Rechteck zu markieren: - - - - + + + + Jedes einzelne Objekt einer Auswahl zeigt einen Objektrahmen – normalerweise einen gestrichelten, rechteckigen Rahmen. So kann man ganz einfach sehen, was ausgewählt ist und was nicht. Wenn man zum Beispiel beide Ellipsen und das Rechteck auswählt, dann hätte man es ohne diese Hinweise schwer zu sagen, ob die Ellipsen markiert sind oder nicht. - + Umschalt+Klick auf ein markiertes Objekt entfernt es aus der Auswahl. Wählen Sie alle drei Objekte oben aus, dann benutzen Sie Umschalt+Klick, um beide Ellipsen aus der Auswahl herauszunehmen und nur das Rechteck ausgewählt zu lassen. - + Nach einem Druck auf Esc sind keine Objekte mehr ausgewählt. Strg+A wählt dagegen alle Objekte der momentan aktivierten Ebene aus. (Wenn Sie keine weiteren Ebenen erstellt haben, entspricht das allen Objekten im Dokument). - - Gruppieren + + Gruppieren - + Mehrere Objekte können zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Eine Gruppe verhält sich wie ein einzelnes Objekt, wenn man sie verschiebt oder mit den Anfassern verformt. Die drei Objekte unten links sind alle noch einzeln; die gleichen drei Objekte auf der rechten Seite sind gruppiert. Versuchen Sie, die Gruppe zu verschieben. - - - - + + + + - + Um eine Gruppe zu erzeugen, wählt man ein oder mehrere Objekte aus und drückt Strg+G. Um die Gruppierung bei einer oder mehreren Gruppen aufzuheben, markiert man diese und drückt Strg+U. Gruppierungen können selbst auch gruppiert werden, wie jedes andere Objekt auch. Solche verschachtelten Gruppierungen können beliebig tief weitergeführt werden. Einmaliges Strg+U hebt nur die oberste (letzte) Gruppierung einer ausgewählten Gruppe auf. Um alle Gruppierungen der Auswahl aufzuheben, müssen Sie Strg+U mehrfach drücken. - + Es ist nicht unbedingt nötig, alle Gruppierungen aufzuheben, wenn man ein Objekt in einer Gruppe bearbeiten will. Strg+Klick auf ein solches Objekt wählt es aus und erlaubt, es zu bearbeiten. Um mehrere Objekte innerhalb oder außerhalb einer Gruppe auszuwählen, drücken Sie Umschalt+Strg+Klick. Versuchen Sie, einzelne Objekte in der Gruppe (oben rechts) zu verschieben oder zu verändern, ohne die Gruppierung aufzuheben. Anschließend heben Sie die Markierung wieder auf und markieren die Gruppe normal, um zu sehen, dass die Gruppierung erhalten geblieben ist. - - Füllung und Kontur + + Füllung und Kontur - + Viele der Funktionen von Inkscape sind durch Dialoge verfügbar. Der wahrscheinlich einfachste Weg, einem Objekt eine Farbe zuzuweisen, ist es, den Farbfelder-Dialog im Ansicht-Menü zu öffnen (oder mittels Shift+Ctrl+W), das Objekt zu markieren, und ein Farbfeld zu wählen. Dies ändert die Füllfarbe. - + Viel leistungsfähiger ist der Dialog »Füllung und Kontur« aus dem Objekt-Menü (Umschalt+Strg+F). Wählen Sie das Objekt unten aus und öffnen Sie den Dialog. - - + + Sie werden sehen, dass der Dialog drei Reiter hat: Füllung, Farbe der Kontur, und Muster der Kontur. Im Reiter »Füllung« ändert man die Füllfarbe (Innenfarbe) des markierten Objekts. Mit den Knöpfen direkt unter dem Reiter kann man die Füllungsart verändern: die Füllung ganz ausschalten (mit dem Knopf mit dem X), einfach (einfarbig) füllen, oder einen Linear- und Radialverlauf auswählen. Bei dem Objekt oben ist der Knopf »Einfache Farbe« aktiviert. - + Weiter unten sieht man verschiedene Farbwahlmöglichkeiten. Jede hat einen eigenen Reiter: RGB, HSL, CMYK und Farbrad. Wahrscheinlich am praktischsten ist das Farbrad, bei dem man das Dreieck verdrehen kann, um den Farbton zu wählen und dann die gewünschte Helligkeit im Dreieck auswählt. Alle Farbwähler besitzen einen Schieberegler, um den Alpha-Kanal (die Deckkraft) der Objektfarbe einzustellen. - + Immer, wenn Sie ein Objekt auswählen, zeigt der Farbwähler dessen aktuelle Farbe und Kontur. Bei mehr als einem markierten Objekt wird die Durchschnittsfarbe angezeigt. Üben Sie an diesen Beispielobjekten oder erzeugen Sie selbst welche: - - - - - - - - + + + + + + + + Mit dem Reiter »Farbe der Kontur« kann man die Kontur (Außenlinie) des Objektes entfernen, oder ihr eine beliebige Farbe und Deckkraft zuordnen: - - - - - - - - - + + + + + + + + + Der letzte Reiter »Muster der Kontur« dient zum Einstellen der Breite und anderer Eigenschaften der Kontur: - - - - - - - - + + + + + + + + @@ -488,39 +488,39 @@ - - - - - - - - + + + + + + + + Wenn man von einer einfachen Farbe auf einen Farbverlauf umschaltet, hat der neue Farbverlauf an beiden Enden zunächst die zuvor eingestellte Farbe - an einem Ende ist diese voll deckend, am anderen komplett transparent. Schalten Sie zum Farbverlaufswerkzeug (Strg+F1), um die Verlaufs-Anfasser zu verschieben – das sind durch Linien verbundene Anfasser, mit denen man Richtung und Länge des Verlaufs einstellen kann. Wenn einer der Verlaufs-Anfasser ausgewählt ist (blau hervorgehoben), dann setzt der Dialog »Füllung und Kontur« nur die Farbe dieses einen Anfassers statt der Farbe des ganzen Objekts. - + Eine andere praktische Möglichkeit, die Farbe eines Objektes zu ändern, ist die Pipette (F7). Klicken Sie einfach mit der Pipette auf die Zeichnung, und die dort gewählte Farbe wird automatisch als Füllfarbe für das aktuelle Objekt benutzt. (Umschalt+Klick ändert die Farbe der Kontur.) - - Duplizieren, Ausrichten, Verteilen + + Duplizieren, Ausrichten, Verteilen - + Einer der häufigsten Arbeitsschritte ist das Duplizieren eines Objekts (Strg+D). Die Kopie des Objektes liegt danach direkt über dem kopierten Objekt und ist ausgewählt, so dass es sofort mit der Maus oder den Pfeiltasten verschoben werden kann. Versuchen Sie doch einmal zur Übung, Kopien des schwarzen Quadrats in einer Linie nebeneinander anzuordnen: - - + + @@ -542,187 +542,187 @@ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Z-Ordnung + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Z-Ordnung - + Der Begriff Z-Ordnung beschreibt die Stapelordnung von Objekten in einer Zeichnung – d.h. welche Objekte oben liegen und dadurch andere, darunterliegende, Objekte verdecken. Die zwei Befehle im Objektmenü, »Nach ganz oben anheben« (die Pos 1-Taste) und »Nach ganz unten absenken« (die Ende-Taste), bringen das ausgewählte Objekt nach ganz oben oder ganz unten in der Z-Ordnung der aktuellen Ebene. Zwei weitere Befehle, »Anheben« (Bild hoch) und »Absenken« (Bild runter), heben oder senken das ausgewählte Objekt nur um eine Stufe; das heißt, sie bewegen das Objekt an einem einzigen, nicht ausgewählten, Objekt in der Z-Ordnung vorbei. (Dazu zählen nur Objekte, die die Auswahl überdecken. Wenn nichts die Auswahl überdeckt, dann bewirken Bild hoch und Bild runter das gleiche wie die Tasten Pos1 und Ende). - + Üben Sie diese Befehle, indem Sie die Z-Ordnung der Objekte unten umkehren, so dass am Ende die ganz linke Ellipse oben und die ganz rechte Ellipse unten liegt: - - - - - - - + + + + + + + Eine sehr nützliche Auswahlhilfe ist die Tab-Taste. Wenn nichts ausgewählt ist, dann wählt sie das unterste Objekt; andernfalls wählt sie das Objekt über den markierten Objekten in Z-Ordnung. Umschalt+Tab arbeitet genau anders herum – man beginnt beim obersten Objekt und arbeitet sich dann nach unten. Objekte, die man neu erzeugt, liegen zuoberst auf dem Stapel, und so wählt Umschalt+Tab praktischerweise das zuletzt erzeugte Objekt, solange nichts anderes markiert ist. Üben Sie Tab und Umschalt+Tab ein wenig an dem Stapel Ellipsen oben. - - Verdeckte Objekte auswählen und verschieben + + Verdeckte Objekte auswählen und verschieben - + Wie kommt man an ein Objekt heran, das von einem anderen verdeckt wird? Es kann sein, das man das untere Objekt zwar sehen kann, wenn das obere Objekt (teilweise) durchsichtig ist. Doch bei dem Versuch, es auszuwählen, markiert man das obere Objekt und nicht das, das man haben möchte. - + Dafür gibt es Alt+Klick. Mit dem ersten Alt+Klick wählt man das oberste Objekt, genau wie mit einem gewöhnlichen Klick. Das nächste Mal Alt+Klick an der gleichen Stelle wählt jedoch das Objekt unter dem obersten; dann das nächste darunter, noch eines tiefer u.s.w. Auf diese Weise kommt man durch mehrere Alt+Klicks nacheinander von ganz oben nach ganz unten, durch den ganzen Z-Ordnungsstapel von Objekten an der Stelle des Klicks. Wenn das unterste Objekt erreicht ist, wird durch das nächste Alt+Klick natürlich wieder das oberste Objekt markiert. - + [Wenn Sie unter Linux arbeiten, dann könnte es sein, dass Alt+Klick nicht korrekt funktioniert und stattdessen z.B. das ganze Inkscape-Fenster verschiebt. Dies passiert, wenn Ihr Fenstermanager Alt+Klick für eine andere Aktion reserviert hat. Sie können in diesem Fall im Einstellungsdialog für Ihren Fenstermanager das Fensterverhalten anders einstellen, indem Sie die Aktion für diese Tastenkombination abschalten, oder sie auf die Meta-Taste (meist gleichbedeutend mit der Windows-Taste) umstellen. Dies erlaubt es Inkscape und anderen Anwendungen, die Alt-Taste frei zu verwenden.] - + Das ist zwar schön, aber was kann man mit einem markierten und verdeckten Objekt anfangen? Man kann es durch Tastaturbefehle verändern, und man kann die Anfasser benutzen. Aber beim Versuch, das Objekt selbst mit der Maus zu verschieben, wird automatisch wieder das oberste Objekt markiert. (So funktioniert »Klicken und Ziehen« nunmal – es wählt das (oberste) Objekt unter dem Mauszeiger, dann verschiebt es das gewählte Objekt). Um Inkscape mitzuteilen, das man das gerade gewählte Objekt verschieben will, und nicht etwa ein anderes auswählen möchte, benutzt man Alt+Ziehen. Das verschiebt das aktuell markierte Objekt, egal wo man mit der Maus hinklickt. - + Üben Sie Alt+Klick und Alt+Ziehen an den zwei braunen Objekten unter dem transparent-grünen Rechteck: - - - - - Ähnliche Objekte auswählen + + + + + Ähnliche Objekte auswählen - + Inkscape kann Objekte auswählen, die dem aktuell gewählten Objekt ähneln. Wenn man z.B. alle blauen Quadrate unten auswählen möchte, kann man einfach eines davon auswählen, und dann über das Menü Bearbeiten > Das Gleiche auswählen > Füllfarbe verwenden. Alle Objekte mit derselben blauen Füllfarbe sind nun ausgewählt. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Man kann ähnliche Objekte nicht nur nach deren Füllfarbe, sondern auch nach Konturfarbe, Konturstil, Füllung und Kontur zusammen und nach Objekttyp auswählen. - - Schlusswort + + Schlusswort - + Dies ist das Ende des Grundlagen-Tutorials. Das waren längst noch nicht alle Funktionen in Inkscape, aber mit den hier vermittelten Techniken können Sie schon einfache, aber nützliche Grafiken erstellen. Um kompliziertere Techniken zu erlernen, schauen Sie sich das Tutorial »Inkscape: Fortgeschrittene Benutzung« und die anderen Tutorials in Hilfe > Einführungen an. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-calligraphy.de.svg b/share/tutorials/tutorial-calligraphy.de.svg index a415815ed..f71747941 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-calligraphy.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-calligraphy.de.svg @@ -40,195 +40,195 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::KALLIGRAFIE Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + Eines der vielen großartigen Werkzeuge, die Inkscape zu bieten hat, ist das Kalligrafiewerkzeug. Dieses Tutorial wird Ihnen helfen, mit diesem Werkzeug vertraut zu werden, und Sie zudem in die Grundlagen der Kalligrafiekunst einführen. - + Sie können Strg+Pfeiltasten, das Mausrad oder Mittelklick+Ziehen benutzen, um die Arbeitsfläche nach unten zu verschieben. Um die Grundlagen der Objekterstellung, Auswahl, und Bearbeitung zu lernen, schauen Sie sich bitte das Grundlagen-Tutorial in Hilfe > Einführungen an. - - Geschichte und Stile + + Geschichte und Stile - + Laut Wörterbuchdefinition bedeutet Kalligrafie »Schönes Schreiben« oder »Die ordentliche oder elegante Schreibkunst«. Kalligrafie ist also die Kunst, mit schöner Handschrift zu schreiben. Das hört sich im ersten Augenblick zwar kompliziert an, aber mit einem bisschen Übung kann jeder die Grundlagen dieser Kunst meistern. - + Die früheste Form der Kalligrafie findet man in der Höhlenmalerei. Bis ca. 1440 n. Chr., bevor der Buchdruck erfunden wurde, war die Kalligrafie die einzige Methode, Bücher und Aufzeichnungen zu verfassen. Jedes einzelne Schriftstück und jede Publikation musste dabei von einem Schreiber in Handarbeit erstellt werden. Die Handschrift wurde mit Hilfe von Federkiel und Tinte auf Materialien wie Pergament oder Velin niedergeschrieben. Die Schriftstile, die über die Jahre entwickelt wurden, waren Rustica-, Karolinger-, Frakturstile usw. Heutzutage kommt man mit der Kalligrafie eher selten in Berührung - meistens finden sich kalligrafische Kunstwerke auf Hochzeitseinladungen. - + Es gibt drei Hauptstile der Kalligrafie: - - + + Westlich oder Romanisch - - + + Arabisch - - + + Chinesisch oder Orientalisch - + Dieses Tutorial beschäftigt sich hauptsächlich mit der westlichen Kalligrafie, denn die anderen beiden Stile verwenden meistens Pinsel (anstelle eines Stiftes mit einer Feder), und das ist mit den Funktionen des Kalligrafiewerkzeugs derzeit nicht möglich. - + Ein großer Vorteil, den wir gegenüber den Schriftgelehrten der Vergangenheit haben, ist der Rückgängig-Befehl: Wenn Sie einen Fehler machen, ist nicht gleich die komplette Seite ruiniert. Außerdem bietet Inkscapes Kalligrafiewerkzeug auch erweiterte Funktionen, die mit der althergebrachten Füller-und-Tinte-Technik nicht möglich wären. - - Hardware + + Hardware - + Die besten Ergebnisse erzielt man mit einem Grafiktablett und Stift (z.B. von Wacom). Dank der Flexibilität unseres Werkzeugs können aber auch alle, die nur eine Maus zur Verfügung haben, ziemlich komplizierte Kalligrafien anfertigen, auch wenn es dabei Schwierigkeiten mit schnell gezogenen Strichen geben kann. - + Inkscape unterstützt Drucksensitivität und Neigungssensitivität eines Grafiktablett-Stifts, wenn die Hardware diese Eigenschaften hat. Diese Funktionen sind standardmäßig deaktiviert, da sie zuerst konfiguriert werden sollten. Bedenken Sie auch, dass die Kalligrafie mit einer Feder oder einem Federstift ebenfalls nicht sehr sensitiv auf Druck reagiert, anders als ein Pinsel. - + Wenn Sie ein Grafiktablett haben und die Sensitivitätseigenschaften nutzen wollen, müssen Sie Ihr Gerät vorher konfigurieren. Die Einstellungen werden nur einmal vorgenommen, danach sind sie gespeichert. Sie können die Sensitivitätsunterstützung einschalten, indem Sie vor dem Start von Inkscape das Tablet anschließen und danach den Menüpunkt Eingabegeräte... im Bearbeiten-Menü aufrufen. Über diesen Dialog können Sie Ihr gewünschtes Gerät aussuchen und Einstellungen für Ihren Stift vornehmen. Zu guter Letzt, wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben, wechseln Sie zum Kalligrafiewerkzeug und aktivieren in der Werkzeugeinstellungsleiste die Schaltflächen für Druck und Neigung. Von nun an merkt sich Inkscape die Einstellungen beim Start. - + Inkscapes Kalligrafiestift kann auch auf die Geschwindigkeit, mit der ein Strich gezogen wird (s.u. Ausdünnung), reagieren. Wenn Sie die Maus verwenden, möchten Sie möglicherweise diesen Wert auf Null einstellen. - - Einstellungen für das Kalligrafiewerkzeug + + Einstellungen für das Kalligrafiewerkzeug - + Wechseln Sie durch Drücken von Strg+F6, indem Sie die Taste c drücken oder durch Klicken auf das entsprechende Icon in der Werkzeugleiste zum Kalligrafiewerkzeug. In der Werkzeugeinstellungsleiste sehen Sie jetzt 8 Einstellungsmöglichkeiten: Breite & Ausdünnung; Winkel & Fixierung; Linienenden; Zittern; und Wackeln & Masse. Es gibt auch zwei Knöpfe, die Drucksensitivität und Neigungssensitivität an- und ausschalten (für Grafiktabletts). - - Breite & Ausdünnung + + Breite & Ausdünnung - + Dieses Optionspaar beeinflusst die Breite des Stiftes. Die Breite kann zwischen 1 und 100 variieren und wird (standardmäßig) relativ zur Größe des Fensters bemessen, egal wie stark der Zoom ist. Das ist sinnvoll, da die natürliche »Maßeinheit« in der Kalligrafie der Bereich ist, in der die Handbewegungen ausgeführt werden. Daher hat man ein konstantes Verhältnis zwischen Breite des Federstifts und der Größe des »Zeichenbretts« und keine realen Größeneinheiten, bei denen das Geschriebene bei bestimmten Zoomstufen nicht mehr zu sehen wäre oder ein Strich den gesamten Bildschirm füllt. Dieses Verhalten ist jedoch optional, so dass es für diejenigen umgestellt werden kann, die absolute Einheiten unabhängig vom Zoom bevorzugen. Um in diesen Modus zu schalten, verwenden Sie den Schalter auf der Einstellungsseite für das Werkzeug (welche Sie durch Doppelklicken auf den Werkzeugknopf erreichen können). - + Da die Stiftbreite häufig verändert wird, kann diese ohne Umweg über die Werkzeugeinstellungsleiste mittels der Pfeiltasten nach links und rechts oder über die Druckempfindlichkeitsfunktion Ihres Grafiktabletts beeinflusst werden. Diese Tasten funktionieren praktischerweise sogar während des Zeichnens. Somit lässt sich die Breite mittendrin langsam verändern: - Breite=1, zunehmend... erreicht 47, abnehmend... zurück auf 0 - - + Breite=1, zunehmend... erreicht 47, abnehmend... zurück auf 0 + + Die Stiftbreite kann auch abhängig von der Geschwindigkeit gemacht werden, was man mit dem Wert für Ausdünnung einstellen kann. Dieser Wert kann im Bereich von -100 bis +100 variiert werden; ein Wert von Null bedeutet, dass die Breite unabhängig von der Geschwindigkeit ist, positive Werte machen schnell gezogene Striche schmaler, negative Werte machen schnell gezogene Striche breiter. Der Vorgabewert von 10 führt zu einer mäßigen Ausdünnung schneller Striche. Hier sehen Sie ein paar Beispiele, alle mit Breite=20 und Winkel=90° gezeichnet: - Ausdünnung = 0 (gleichmäßige Breite) - Ausdünnung = 10 - Ausdünnung = 40 - Ausdünnung = -20 - Ausdünnung = -60 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + Ausdünnung = 0 (gleichmäßige Breite) + Ausdünnung = 10 + Ausdünnung = 40 + Ausdünnung = -20 + Ausdünnung = -60 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Setzen Sie einmal zum Spaß die Breite und die Ausdünnung auf 1 (Maximum) und malen dann mit ruckartigen Bewegungen solche sonderbar natürlich wirkenden, nervenzellähnlichen Formen: - - - - - - - - Winkel & Fixierung + + + + + + + + Winkel & Fixierung - + @@ -243,15 +243,15 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - - - - Winkel = 90° - Winkel = 30° (Vorgabe) - Winkel = 0° - Winkel = -90° - - + + + + Winkel = 90° + Winkel = 30° (Vorgabe) + Winkel = 0° + Winkel = -90° + + @@ -260,34 +260,34 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - - + + Jeder traditionelle Kalligrafiestil hat seinen eigenen vorherrschenden Schriftwinkel. Zum Beispiel verwendet die Unzial-Handschrift einen Winkel von 25 Grad. Bei komplexeren Schriftstilen und bei erfahrenen Kalligrafen ändern sich oftmals der Schriftwinkel während des Schreibens. Bei Inkscape ist dies durch Drücken der Pfeiltasten hoch und runter sowie mit einem Grafiktablett, welches diese Funktionen unterstützt, möglich. Für den Anfang Ihrer kalligrafischen Übungen ist es jedoch sinnvoll, den Winkel zunächst konstant zu halten. Hier sind Beispiele von Strichen, die mit unterschiedlichen Winkeleinstellungen gezeichnet wurden (bei Fixierung = 100): - Winkel = 30° - Winkel = 60° - Winkel = 90° - Winkel = 0° - Winkel = 15° - Winkel = -45° - - - - - - - + Winkel = 30° + Winkel = 60° + Winkel = 90° + Winkel = 0° + Winkel = 15° + Winkel = -45° + + + + + + + Wie man sieht, ist der Strich am schmalsten, wenn er parallel zum eingestellten Winkel verläuft und am breitesten, wenn er senkrecht dazu verläuft. Positive Winkel wirken bei der Rechtshänder-Kalligrafie am natürlichsten und sind dabei die am häufigsten verwendeten Winkel. - + @@ -299,19 +299,19 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - Winkel = 30°Fixierung = 100 - Winkel = 30°Fixierung = 80 - Winkel = 30°Fixierung = 0 - - - - - - - - - - + Winkel = 30°Fixierung = 100 + Winkel = 30°Fixierung = 80 + Winkel = 30°Fixierung = 0 + + + + + + + + + + @@ -320,7 +320,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -329,7 +329,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -338,7 +338,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -347,7 +347,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -356,7 +356,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -365,7 +365,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -374,7 +374,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -383,7 +383,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -392,7 +392,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -401,7 +401,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -410,7 +410,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -419,7 +419,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -428,7 +428,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -437,7 +437,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -446,7 +446,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -455,7 +455,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + @@ -464,24 +464,24 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - + Typographisch gesprochen ist die maximale Fixierung und daher der maximale Strichbreitenkontrast (oben links) ein Kennzeichen der antiken Serifenschriftarten, so wie bei der Times oder der Bondi (da diese Schriftarten aus einer Imitation der Kalligrafie mit fixiertem Stift hervorgegangen sind). Null Fixierung in Verbindung mit null Breitenkonstrast (oben rechts) repräsentiert auf der anderen Seite moderne serifenlose Schriftarten wie die Helvetica. - - Tremor + + Tremor - + Tremor bzw. Zittern dient dazu, Ihren Strichen ein natürlicheres Aussehen zu verleihen. Der Tremor kann in der Einstellungsleiste von 0 bis 100 geändert werden. Er kann Ihre Striche ganz leicht uneben machen oder sie in wilde Kleckse verwandeln. Dies erweitert die kreativen Möglichkeiten des Werkzeuges beträchtlich. - + langsam mittel schnell @@ -495,289 +495,289 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - Zittern = 0 - Zittern = 10 - Zittern = 30 - Zittern = 50 - Zittern = 70 - Zittern = 90 - Zittern = 20 - Zittern = 40 - Zittern = 60 - Zittern = 80 - Zittern = 100 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Wackeln & Masse + Zittern = 0 + Zittern = 10 + Zittern = 30 + Zittern = 50 + Zittern = 70 + Zittern = 90 + Zittern = 20 + Zittern = 40 + Zittern = 60 + Zittern = 80 + Zittern = 100 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Wackeln & Masse - + Anders als bei Breite und Winkel definieren diese Einstellungen eher, wie sich das Werkzeug »anfühlt«, als dass sie einen visuellen Effekt bewirken. Deshalb wird es in diesem Abschnitt keine Illustrationen geben, stattdessen versuchen Sie es am besten einmal selbst, um einen besseren Eindruck zu bekommen. - + Wackeln entspricht der Widerstandskraft des Papiers gegen die Bewegung des Stiftes dar. Die Vorgabe ist das Minimum (0) und bei Erhöhung dieses Wertes wird das Papier »rutschiger«: wenn die Masse groß ist, dann neigt der Stift dazu, bei scharfen Kurven auszubrechen; ist die Masse Null, dann bewirkt ein hoher Wert ein starkes Zittern des Stiftes. - + In der Physik verursacht Masse Trägheit; je höher die Masse des Kalligrafiewerkzeugs eingestellt wird, desto mehr verzögert sich der Mauszeiger und es glätten sich scharfe Wendungen und schnelle Zerrungen im Strich. Die Vorgabe des Wertes ist relativ klein (2), sodass das Werkzeug schnell anspricht, aber Sie können die Masse erhöhen, um einen langsamer reagierenden und weicheren Stift zu bekommen. - - Kalligrafiebeispiele + + Kalligrafiebeispiele - + Nun da Sie die grundlegenden Fähigkeiten dieses Werkzeugs kennen gelernt haben, können Sie versuchen, richtige Kalligrafie anzuwenden. Wenn Sie ein Neuling der Kalligrafiekunst sind, dann besorgen Sie sich ein gutes Kalligrafiebuch und versuchen Sie Ihre Erkenntnisse mit Inkscape umzusetzen. Dieser Abschnitt wird Ihnen ein paar einfache Beispiele aufzeigen. - + Zu allererst, wenn Sie Buchstaben erstellen wollen, brauchen Sie ein Hilfslinien-Paar. Wenn Sie geneigt oder kursiv schreiben wollen, so fügen Sie ein paar geneigte Linien hinzu, die das Hilfslinien-Paar kreuzen, zum Beispiel: - - - - - - - - - + + + + + + + + + Nun zoomen Sie soweit hinein, bis die Höhe zwischen den Hilfslinien den natürlichen Bereich ihrer Handbewegungen erreichen, dann passen Sie Breite und Winkel an und los geht's! - + Als Kalligrafieanfänger möchten Sie möglicherweise als erstes die Basiselemente der Buchstaben üben — vertikale und horizontale Stämme, runde Striche, geneigte Stämme. Hier sind einige Buchstabenelemente der für die Unzialschrift: - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + Verschiedene hilfreiche Tipps: - - + + Wenn Ihre Hand komfortabel auf dem Tablet ruht, dann bewegen Sie sie nicht. Scrollen Sie nach dem Erstellen einzelner Buchstaben stattdessen das Dokumentenfenster (Strg+Pfeil-Tasten) mit Ihrer linken Hand. - - + + Wenn Ihr letzter Strich nicht gelungen ist, machen Sie ihn einfach rückgängig (Strg+Z). Wenn eine Form gelungen, aber die Position oder Größe ein wenig verrutscht ist, dann ist es besser, kurz zum Auswahlwerkzeug zu wechseln (Leertaste) und die Form nachträglich über bewegen/skalieren/rotieren zu korrigieren (mit Maus oder Tastatur). Anschließend wieder die Leertaste drücken, um zum Kalligrafiewerkzeug zurückzukehren. - - + + Wenn Sie ein Wort erstellt haben, wechseln Sie erneut zum Auswahlwerkzeug, um die Hauptlinie gleichmäßiger zu machen und den Abstand anzupassen. Übertreiben Sie es aber nicht, denn gute Kalligrafie sollte immer noch nach Handschrift aussehen. Geraten Sie nicht in Versuchung, einzelne Schriftelemente immer wieder zu kopieren; jeder Strich sollte ein Original sein. - + Hier finden Sie einige komplette Schriftzugbeispiele: - - - - - - - - - Unzialen - Karolingische Schrift - Gotische Schrift - Bâtarde - - - Kursivschrift mit Verzierungen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Fazit + + + + + + + + + Unzialen + Karolingische Schrift + Gotische Schrift + Bâtarde + + + Kursivschrift mit Verzierungen + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Fazit - + Kalligrafie macht nicht nur Spaß; es ist eine tiefe, fast spirituelle Kunst, die Ihren Blick für alles, was Sie tun und sehen verändern kann. Inkscapes Kalligrafiewerkzeug kann nur als bescheidene Einleitung dienen. Es macht aber dennoch Spaß, damit herumzuspielen, und es kann sogar nützlich für wirkliches Design sein. Viel Spaß! - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-elements.de.svg b/share/tutorials/tutorial-elements.de.svg index 54d6306a1..908457581 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-elements.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-elements.de.svg @@ -40,57 +40,57 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::ELEMENTE DES DESIGNS - + Dieses Tutorial demonstriert Elemente und Prinzipien des Designs. Diese Eigenschaften der Erschaffung von Kunst werden Kunststudenten normalerweise frühzeitig beigebracht. Dies ist keine vollständige Liste - wer mag, kann dabei helfen, weitere Informationen hinzuzufügen, um diese Einführung weiter zu verbessern. - - - - Elemente des Designs - Prinzipien - Farbe - Linie - Form - Raum - Textur - Wert - Größe - Ausgeglichenheit - Kontrast - Betonung - Proportion - Muster - Abstufung - Komposition - Überblick - - Elemente des Designs + + + + Elemente des Designs + Prinzipien + Farbe + Linie + Form + Raum + Textur + Wert + Größe + Ausgeglichenheit + Kontrast + Betonung + Proportion + Muster + Abstufung + Komposition + Überblick + + Elemente des Designs - + Die folgenden Elemente sind die Grundelemente eines Designs. - - Linie + + Linie - + Eine Linie ist als ein Gebilde mit Länge und Richtung definiert, erzeugt durch einen Punkt, der sich über eine Oberfläche bewegt. Eine Linie kann in Länge, Breite, Richtung, Krümmung und Farbe variieren. Linien können zweidimensional (ein Bleistiftstrich auf Papier), oder impliziert dreidimensional sein. - + @@ -102,53 +102,53 @@ - - Form + + Form - + Eine Form ist ein flaches Gebilde und entsteht, wenn tatsächliche oder implizierte Linien aufeinandertreffen und einen Freiraum umschließen. Ein Wechsel in der Farbe oder Schattierung kann eine Form definieren. Formen können in verschiedene Typen unterteilt werden: geometrische (Quadrat, Dreieck, Kreis) und organische (unregelmäßig im Umriss). - + - - Größe + + Größe - + Dieser Abschnitt bezieht sich auf Änderungen in den Proportionen von Objekten, Linien oder Formen. Objekte können unterschiedlich groß sein oder erscheinen. - - GROSS - klein - - Raum + + GROSS + klein + + Raum - + Der Raum ist die Leere oder das offene Gebiet zwischen, um, über, unter, oder innerhalb von Objekten. Formen bestehen aus dem Raum um sie herum und in ihnen. Der Raum wird oft als zwei- oder dreidimensional bezeichnet. Positiver Raum ist durch eine Form gefüllt. Negativer Raum umschließt eine Form. - - - - - - Farbe + + + + + + Farbe - + @@ -166,11 +166,11 @@ - - - Textur + + + Textur - + @@ -188,14 +188,14 @@ - - - - - - Wert + + + + + + Wert - + @@ -222,70 +222,70 @@ - - - - - - - Designgrundlagen + + + + + + + Designgrundlagen - + Die Grundlagen benutzen die Designelemente, um eine Komposition zu erstellen. - - Ausgeglichenheit + + Ausgeglichenheit - + Ausgeglichenheit (Balance) ist das Gefühl von visueller Gleichheit in Form, Wert, Farbe, usw. Die Ausgeglichenheit kann symmetrisch und gleichmäßig sein, oder asymmetrisch und ungleichmäßig. Objekte, Werte, Farben, Texturen, Gebilde, Formen, usw. können zum Herstellen einer Ausgeglichenheit in einer Komposition benutzt werden. - - - - - - - - Kontrast + + + + + + + + Kontrast - + Kontrast ist das Nebeneinanderstellen von entgegengesetzten Elementen. - - - - - - Betonung + + + + + + Betonung - + Betonung wird benutzt, um bestimmte Teile eines Kunstwerkes herauszustellen, um Ihre Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Das Zentrum des Interesses oder der Brennpunkt ist der Platz, wo die Augen zuerst hinschauen. - - - - - - - Proportion + + + + + + + Proportion - + @@ -342,9 +342,9 @@ - - - + + + @@ -381,9 +381,9 @@ - Random Ant & 4WD - SVG-Bild gezeichnet von Andrew FitzsimonMit freundlicher Genehmigung der Open Clip Art Libraryhttp://www.openclipart.org/ - + Random Ant & 4WD + SVG-Bild gezeichnet von Andrew FitzsimonMit freundlicher Genehmigung der Open Clip Art Libraryhttp://www.openclipart.org/ + @@ -403,12 +403,12 @@ - - - - Muster + + + + Muster - + @@ -425,13 +425,13 @@ - - - - - Abstufung + + + + + Abstufung - + @@ -448,16 +448,16 @@ - - - - - - - - Komposition + + + + + + + + Komposition - + @@ -544,48 +544,48 @@ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + - - - Literaturverzeichnis + + + Literaturverzeichnis - + Dieses unvollständige Literaturverzeichnis wurde zur Erstellung dieses Dokumentes benutzt. - - + + @@ -593,8 +593,8 @@ http://www.makart.com/resources/artclass/EPlist.html - - + + @@ -602,8 +602,8 @@ http://www.princetonol.com/groups/iad/Files/elements2.htm - - + + @@ -611,8 +611,8 @@ http://www.johnlovett.com/test.htm - - + + @@ -620,8 +620,8 @@ http://digital-web.com/articles/elements_of_design/ - - + + @@ -629,14 +629,14 @@ http://digital-web.com/articles/principles_of_design/ - + Besonderer Dank an Linda Kim (http://www.coroflot.com/redlucite/) dafür, dass sie mir (http://www.rejon.org/) bei diesem Tutorial geholfen hat. Dank auch an die Open Clip Art Library (http://www.openclipart.org/) und die Leute, die Grafiken zu diesem Projekt beigesteuert haben. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-interpolate.de.svg b/share/tutorials/tutorial-interpolate.de.svg index 3e786c0d2..1339d6ad2 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-interpolate.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-interpolate.de.svg @@ -40,70 +40,70 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::INTERPOLIEREN Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Dieses Dokument zeigt, wie man Inkscapes Interpolieren-Erweiterung benutzt - - Einleitung + + Einleitung - + Interpolieren erzeugt eine lineare Interpolation zwischen zwei oder mehr ausgewählten Pfaden. Es wird dabei quasi ein Pfad schrittweise in einen anderen umgewandelt; die dabei erzeugten neuen Pfade kommen zwischen den Ursprungspfaden zu liegen. - + Um die Interpolieren-Erweiterung zu verwenden, wählen Sie zuerst die Pfade aus, zwischen denen Übergangspfade erzeugt werden sollen. Dann klicken Sie im Menü auf Erweiterungen > Aus Pfad erzeugen > Interpolieren. - + Es ist notwendig, dass alle Objekte, zwischen denen mit der Erweiterung Übergänge erzeugt werden sollen, Pfade sind. Dazu muss man ggf. die gewählten Objekte mittels Pfad > Objekt in Pfad umwandeln oder auch mit der Tastenkombination Shift+Strg+c zunächst in Pfade umwandeln. Wenn die Objekte keine Pfade sind, bewirkt die Erweiterung nichts. - - Interpolation zwischen zwei identischen Pfaden + + Interpolation zwischen zwei identischen Pfaden - + Die trivialste Einsatzmöglichkeit für die Interpolieren-Erweiterung ist das Interpolieren zwischen zwei gleichen Pfaden. Wenn man die Erweiterung mit diesen beiden Pfaden aufruft, wird der Raum zwischen den beiden Pfaden mit Kopien der Originalpfade aufgefüllt. Die Anzahl der Schritte gibt dabei an, wieviele dieser Kopien erzeugt werden. - + Nehmen Sie zum Beispiel die zwei folgenden Pfade: - + - + Wählen Sie jetzt beide Pfade aus und verwenden Sie die Interpolieren-Erweiterung mit den Einstellungen, die im folgenden Bild gezeigt werden. - + @@ -116,42 +116,42 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com Exponent: 0,0Interpolationsschritte: 6Interpolationsmethode: 2Endpfade duplizieren: nicht angekreuztInterpolationsstil: nicht angekreuzt - + Wie man sieht, wurde der Zwischenraum zwischen den beiden kreisförmigen Pfaden mit 6 (entspricht der Anzahl der Interpolationsschritte) weiteren kreisförmigen Pfaden gefüllt. Beachten Sie, dass die neu erzeugten Pfade durch die Erweiterung gruppiert werden. - - Interpolation zwischen zwei unterschiedlichen Pfaden + + Interpolation zwischen zwei unterschiedlichen Pfaden - + Wenn zwischen zwei unterschiedlich geformten Pfaden interpoliert wird, erzeugt das Programm Übergänge zwischen den Formen der beiden Pfade. Man erhält also eine Reihe von Zwischenformen, wobei die Abstände zwischen ihnen im Moment nur von der Anzahl der Interpolationsschritte abhängen. - + Nehmen Sie zum Beispiel die zwei folgenden Pfade: - + - + Wählen Sie jetzt die beiden Pfade aus und verwenden Sie dann die Interpolieren-Erweiterung. Das Ergebnis sollte so aussehen: - + @@ -164,28 +164,28 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com Exponent: 0,0Interpolationsschritte: 6Interpolationsmethode: 2Endpfade duplizieren: nicht angekreuztInterpolationsstil: nicht angekreuzt - + Wie man oben sehen kann, wurde der Zwischenraum zwischen dem kreisförmigen und dem dreieckigen Pfad mit 6 Pfaden gefüllt, deren Form langsam von der des ersten in die des zweiten Pfades übergeht. - + Bei der Verwendung der Interpolieren-Erweiterung mit zwei unterschiedlichen Pfaden ist die Position der Anfangsknoten beider Pfade entscheidend. Den Anfangsknoten eines Pfades finden man, indem man den Pfad auswählt und dann dann zum Knotenwerkzeug wechselt, so dass die Knoten zu sehen sind. Dann drückt man die Tabulatortaste. Der Knoten, der dann (als erstes) ausgewählt wird, ist der Anfangsknoten des Pfades. - + Auf dem nächsten Bild, das die Formen aus dem vorherigen Beispiel darstellt, sieht man die Knoten. Der grün markierte Knoten ist der jeweilige Anfangsknoten. - + @@ -196,14 +196,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Das vorige Beispiel (unten erneut abgebildet) wurde mit diesen Anfangsknoten erzeugt. - + @@ -216,14 +216,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com Exponent: 0,0Interpolationsschritte: 6Interpolationsmethode: 2Endpfade duplizieren: nicht angekreuztInterpolationsstil: nicht angekreuzt - + Sehen Sie nun, wie sich das Ergebnis der Interpolation ändert, wenn der dreiecksförmige Pfad gespiegelt wurde, so dass sein Anfangsknoten jetzt an einer anderen Stelle liegt: - + @@ -236,7 +236,7 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + @@ -248,24 +248,24 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - - Interpolationsmethode + + Interpolationsmethode - + Eine der Einstellmöglichkeiten der Interpolieren-Erweiterung ist die Interpolationsmethode. Man kann zwischen zwei Methoden wählen, die sich darin unterscheiden, wie sie die Kurven der neu erzeugten Pfade berechnen. Zur Auswahl stehen Interpolationsmethode 1 oder 2. - + In den oben gezeigten Beispielen haben wir die Interpolationsmethode 2 benutzt, und kommen damit zu diesem Ergebnis: - + @@ -277,14 +277,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Vergleichen Sie dies mit der Interpolationsmethode 1: - + @@ -296,31 +296,31 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Eine Erklärung der Unterschiede zwischen den beiden Berechnungsmethoden würde den Rahmen dieses Dokumentes sprengen, daher probieren Sie einfach beide davon aus, und nehmen dann die, die dem gewünschten Ergebnis am nächsten kommt. - - Exponent + + Exponent - + Die Einstellung für den Exponenten beeinflusst die Abst - + Dies ist das Ergebnis eines anderen einfachen Beispiels mit einem Exponenten von 0: - + @@ -333,14 +333,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com Exponent: 0,0Interpolationsschritte: 6Interpolationsmethode: 2Endpfade duplizieren: nicht angekreuztInterpolationsstil: nicht angekreuzt - + Dasselbe Beispiel mit einem Exponenten von 1: - + @@ -352,14 +352,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + mit einem Exponenten von 2: - + @@ -371,14 +371,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + und mit einem Exponenten von -1: - + @@ -390,21 +390,21 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Für den Umgang mit Exponenten in der Interpolieren-Erweiterung spielt die Reihenfolge, in der die Objekte ausgewählt werden, eine Rolle. In den obigen Beispielen ist der sternförmige Pfad links zuerst ausgewählt worden und der sechseckige Pfad rechts als zweites. - + So sieht es aus, wenn der Pfad rechts als erstes ausgewählt wurde. Für dieses Beispiel wurde ein Exponent von 1 gewählt: - + @@ -416,34 +416,34 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - - Endpfade duplizieren + + Endpfade duplizieren - + Mit dieser Einstellung können Sie bestimmen, ob die Gruppe von Pfaden, die von der Erweiterung erzeugt wird eine Kopie der Originalpfade enthalten soll, auf die die Erweiterung angewendet wurde. - - Interpolationsstil + + Interpolationsstil - + Diese Einstellung ist eine der nützlichsten Funktionen der Interpolieren-Erweiterung. Sie bewirkt, dass die Erweiterung versucht, den Stil der Pfade bei jedem Schritt mit zu interpolieren. Wenn also die beiden Pfade verschiedene Farben haben, so werden die Farben der Übergangspfade sich nun schrittweise verändern. - + In diesem Beispiel kann man sehen, wie die Einstellung für den Interpolationsstil die Füllfarbe der Pfade beeinflusst hat: - + @@ -455,14 +455,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Die Einstellung für den Interpolationsstil beeinflusst auch die Farbe der Konturlinien eines Pfades: - + @@ -474,14 +474,14 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - + Natürlich können hierbei auch die Formen der Originalpfade unterschiedlich sein: - + @@ -503,28 +503,28 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - - Unregelmässig geformte Farbverläufe durch Interpolieren + + Unregelmässig geformte Farbverläufe durch Interpolieren - + Mit Inkscape ist es (noch) nicht möglich einen Farbverlauf zu erzeugen, der nicht linear (entlang einer geraden Linie) oder radial (rund) ist. Mit der Interpolieren-Erweiterung und ihrer Funktion zum Interpolieren des Stils lässt sich so etwas jedoch nachahmen. Im Folgenden ein einfaches Beispiel – zeichnen Sie zwei Linien mit unterschiedlicher Konturfarbe: - + - + Und interpolieren Sie zwischen den beiden Linien, um den Farbverlauf zu erzeugen: - + @@ -546,17 +546,17 @@ Ryan Lerch, ryanlerch at gmail dot com - - Fazit + + Fazit - + Wie oben dargestellt, ist die Interpolieren-Erweiterung von Inkscape ein mächtiges Werkzeug. Diese Einführung behandelt die Grundlagen der Erweiterung – aber nur durch Ausprobieren bekommen Sie ein Gefühl dafür, was alles möglich ist. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg b/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg index 76e09ad05..90de85b93 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg @@ -40,347 +40,347 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::FORMEN - + Dieses Tutorial behandelt die vier Formwerkzeuge: Rechteck, Ellipse, Stern, und Spirale. Wir werden die Fähigkeiten dieser Werkzeuge demonstrieren und Ihnen einige mögliche Anwendungsbeispiele zeigen. - + Sie können Strg+Pfeiltasten, das Mausrad oder Mittelklick+Ziehen benutzen, um die Arbeitsfläche nach unten zu bewegen. Um die Grundlagen der Objekterstellung, Auswahl und Bearbeitung zu lernen, schauen Sie sich bitte das Grundlagen-Tutorial in Hilfe > Einführungen an. - + Inkscape bietet vier vielseitige Formwerkzeuge, von denen jedes seinen eigenen Typ von Form erstellt. Eine Form ist ein Objekt, welches mit formspezifischen Eigenschaften ausgestattet ist, welche man mittels verschiebbaren Anfassern und numerischen Parametern ändern kann, um das Aussehen der Form anzupassen. - + Zum Beispiel können Sie bei einem Stern die Anzahl der Spitzen, ihre Länge, Winkel, Rundung, usw. verändern – aber ein Stern bleibt ein Stern. Eine Form ist »weniger universell« gegenüber einem einfachen Pfad, aber sie ist oft interessanter und besser geeignet. Sie können eine Form jederzeit in einen Pfad umwandeln (Strg+Umschalt+C), aber die Rückwandlung ist nicht möglich. - + Die Formwerkzeuge sind Rechteck, Ellipse, Stern und Spirale. Zuerst schauen wir, wie die Formwerkzeuge im allgemeinen arbeiten, und danach werden wir jede Form im Detail kennenlernen. - - Allgemeine Tipps + + Allgemeine Tipps - + - Eine neue Form wird durch Aufziehen der Form auf der Arbeitsfläche mit der Maus erzeugt. Sobald die Form erstellt ist (und so lange sie ausgewählt ist), zeigen sich ihre Anfasser als weiße diamantförmige Markierungen, damit Sie sofort nur durch einfaches Ziehen der Anfasser verändern können, was Sie erstellt haben. + Eine neue Form wird durch Aufziehen der Form auf der Arbeitsfläche mit der Maus mit dem entsprechenden Werkzeug erzeugt. Sobald die Form erstellt ist (und so lange sie ausgewählt ist), zeigen sich ihre Anfasser als weiße rautenförmige, quadratische oder runde Markierungen, damit Sie sofort nur durch einfaches Ziehen an diesen Anfassern das Objekt verändern können, das Sie gerade erstellt haben. - + Alle vier Formarten zeigen ihre Anfasser in allen vier Formwerkzeugen genauso wie im Knotenwerkzeug (F2). Wenn Sie Ihre Maus über einen Anfasser bewegen, zeigt Ihnen das Programm in der Statusleiste an, was passiert, wenn Sie an ihm ziehen / darauf klicken, während Sie die unterschiedlichen Modifikator-Tasten gedrückt halten. - + Auch zeigt jedes Formwerkzeug seine Parameter in der Werkzeugeinstellungsleiste (welche horizontal über der Arbeitsfläche liegt). Üblicherweise befinden sich dort einige numerische Eingabefelder und eine Schaltfläche um die Werte auf den Standardwert zurückzusetzen. Wenn eine oder mehrere Formen des gleichen Typs ausgewählt sind und das entsprechende Formwerkzeug verwendet wird, verändern die in der Einstellungsleiste vorgenommenen Änderungen alle ausgewählten Formen. - + Jede Änderung in der Einstellungsleiste wird auch für die nächste neu zu erstellende Form verwendet. Wenn Sie zum Beispiel die Anzahl der Spitzen eines Sternes ändern, werden neue Sterne mit der geänderten Anzahl Spitzen erstellt. Außerdem übermittelt jede ausgewählte Form ihre Parameter an die Einstellungsleiste zurück und setzt damit die Werte für neu zu erstellende Formen dieses Typs. - + Wenn Sie ein Formwerkzeug verwenden, können Sie ein Objekt auswählen, indem Sie darauf klicken. Strg+Klicken (wählt in einer Gruppe) und Alt+Klicken (wählt darunter) funktionieren genauso wie im Auswahlwerkzeug. Esc hebt die Auswahl auf. - - Rechtecke + + Rechtecke - + Ein Rechteck ist die einfachste, aber wohl am häufigsten verwendete Form in Zeichnungen und Illustrationen. Inkscape versucht das Erstellen und Verändern der Rechtecke so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. - + Wechseln Sie mit F4 oder durch Klicken der Werkzeugleisten-Schaltfläche zum Rechteckwerkzeug . Zeichnen Sie ein neues Rechteck neben dem blauen: - Hier zeichnen - - + Hier zeichnen + + Dann wechseln Sie die Auswahl, ohne das Rechteckwerkzeug zu verlassen, von dem einem Rechteck zum anderen indem Sie einfach darauf klicken. - + Tastatur-Kurzbefehle für das Zeichnen von Rechtecken: - - + + Zeichnen Sie mit gedrückter Strg-Taste ein Quadrat oder ein Rechteck mit ganzzahligem Seitenverhältnis (2:1, 3:1, usw.). - - + + Zeichnen Sie mit gedrückter Umschalttaste rund um den Startpunkt als Zentrum. - + Wie Sie sehen, zeigt das gewählte Rechteck (das zuletzt gezeichnete Rechteck ist immer ausgewählt) drei Anfasser in drei seiner Ecken. Tatsächlich sind es vier Anfasser, aber zwei von ihnen (die in der rechten oberen Ecke) überlagern sich, wenn das Rechteck nicht abgerundet ist. Diese zwei sind die Rundungsanfasser. Die anderen beiden (oben links und unten rechts) heißen Größenänderungsanfasser. - + Lassen Sie uns zuerst die Rundungsanfasser betrachten. Greifen Sie einen von ihnen und ziehen ihn nach unten. Alle vier Ecken des Rechtecks werden rund, und Sie können nun auch den zweiten Rundungsanfasser sehen. Er bleibt an seinem ursprünglichen Platz in der Ecke. Wenn Sie kreisrunde Ecken wollen, brauchen Sie jetzt nichts weiter zu tun. Wenn Sie Ecken benötigen, die an einer Seite weiter abgerundet sind als an der anderen, müssen Sie den anderen Anfasser nach links ziehen. - + Hier haben die ersten beiden Rechtecke kreisrunde Ecken und die anderen zwei haben elliptisch gerundete Ecken: - Elliptisch abgerundete Ecken - Kreisförmig abgerundete Ecken - - - - - + Elliptisch abgerundete Ecken + Kreisförmig abgerundete Ecken + + + + + Klicken Sie mit dem Rechteckwerkzeug auf die Rechtecke, um sie auszuwählen, und betrachten Sie die Position ihrer Rundungsanfasser. - + Oft müssen Radius und Form der gerundeten Ecken in der gesamten Bildkomposition gleich sein, selbst wenn die Größe der Rechtecke unterschiedlich ist (denken Sie an Diagramme mit abgerundeten Kästen unterschiedlicher Größe). Inkscape macht es Ihnen damit leicht. Wechseln Sie in das Auswahlwerkzeug. In dessen Einstellungsleiste ist eine Gruppe von vier An-/Aus-Schaltflächen, von denen die zweite von links zwei konzentrisch gerundete Ecken zeigt. So können Sie kontrollieren, ob die runden Ecken sich anpassen sollen, wenn die Größe eines Rechtecks verändert wird. - + Hier zum Beispiel wurde das ursprüngliche rote Rechteck mit ausgeschalteter »Skaliere runde Ecken«-Schaltfläche mehrmals dupliziert und mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen vergrößert und verkleinert. - Skalieren von abgerundeten Rechteckenmit »Abgerundete Ecken in Rechtecken mitskalieren« AUS - - - - - - - - - + Skalieren von abgerundeten Rechteckenmit »Abgerundete Ecken in Rechtecken mitskalieren« AUS + + + + + + + + + Sie sehen, dass die Größe und Form der gerundeten Ecken bei allen Rechtecken gleich ist, so dass sich die Rundungen in der rechten oberen Ecke, wo sich alle treffen, exakt überlagern. Alle gepunkteten blauen Rechtecke sind aus Kopien des roten Originalrechtecks entstanden, nur durch Vergrößern oder Verkleinern mit dem Auswahlwerkzeug und ohne manuelles Neueinstellen der Rundungsanfasser. - + Zum Vergleich sehen Sie hier die gleiche Zusammenstellung, allerdings diesmal mit eingeschaltetem »Skaliere runde Ecken«-Schalter: - Skalieren von abgerundeten Rechteckenmit »Abgerundete Ecken in Rechtecken mitskalieren« AN - - - - - - - - - + Skalieren von abgerundeten Rechteckenmit »Abgerundete Ecken in Rechtecken mitskalieren« AN + + + + + + + + + Nun sehen die abgerundeten Ecken ebenso unterschiedlich aus wie die Rechtecke, zu denen sie gehören. Es gibt auch nicht die kleinste Übereinstimmung in der oberen rechten Ecke (zoomen Sie hinein, um das zu sehen). Das Ergebnis würde genauso aussehen (es aber nicht sein), wenn Sie das ursprüngliche Rechteck in einen Pfad umwandeln (Strg+Umschalt+C) und es als Pfad skalieren würden. - + Dies sind die Modifikatortasten für die Rundungsanfasser eines Rechtecks: - - + + Strg festhalten beim Ziehen an einem Anfasser bewirkt, dass der Radius des anderen Anfassers genauso groß wird (kreisförmige Abrundung). - - + + Strg+Klicken um die anderen Radien denen anzupassen, ohne Aufziehen. - - + + Umschalt+Klicken macht die Ecke wieder spitz. - + Sie werden bemerkt haben, dass die Rechteck-Einstellungsleiste die horizontalen (Rx) und vertikalen (Ry) Rundungsradien für das gewählte Rechteck zeigt, so dass Sie diese präzise einstellen und alle verfügbaren Längeneinheiten verwenden können. Die Spitze Ecken-Schaltfläche bewirkt, was der Name besagt – sie entfernt die Rundungen von gewählten Rechtecken. - + Ein wichtiger Vorteil dieser Einstellmöglichkeiten ist, dass man damit viele Rechtecke auf einmal beeinflussen kann. Wenn Sie zum Beispiel alle Rechtecke in einer Ebene ändern wollen, müssen Sie nur Strg+A (Alles auswählen) drücken und die entsprechenden Parameter in der Einstellungsleiste vornehmen. Wenn auch Nicht-Rechtecke ausgewählt sind, werden diese ignoriert – nur Rechtecke werden verändert. - + Nun lassen Sie uns einen Blick auf die Größenänderung von Rechtecken werfen. Sie werden sich wundern, warum wir das alles brauchen, wenn wir doch einfach die Größe des Rechtecks mit dem Auswahlwerkzeug ändern können? - + Das Problem mit dem Auswahlwerkzeug ist, dass es »horizontal« und »vertikal« immer in Bezug auf die Dokumentseite versteht. Im Gegensatz dazu arbeitet eine Größenänderung mit den Größenanfassern eines Rechtecks entlang der Rechteck-Seiten, selbst wenn das Rechteck gedreht oder geschert ist. Versuchen Sie zum Beispiel, die Größe des Rechteckes erst mit dem Auswahlwerkzeug und danach mit den Größenänderungsanfassern des Rechteckwerkzeugs zu verändern: - - + + Da es zwei Anfasser zum Ändern der Größe gibt, können Sie das Rechteck in jede Richtung vergrößern/verkleinern oder auch nur in Richtung seiner Seiten. Bei Änderungen, die mittels der Größenänderungsanfasser vorgenommen werden, bleiben die Rundungsradien erhalten. - + Dies sind die Modifikatortasten für die Größenänderungsanfasser: - - + + Ziehen mit gedrückter Strg-Taste rastet an den Seiten oder der Diagonale des Rechtecks ein. Anders ausgedrückt, sorgt der Druck auf die Strg-Taste dafür, dass entweder die Breite, die Höhe oder das Seitenverhältnis des Rechtecks gleich bleiben (innerhalb seines eigenen Koordinatensystems, das gedreht oder geschert sein kann). - + Hier ist nochmal dasselbe Rechteck – wenn man Strg festhält, lassen sich die Größenanfasser nur entlang der grau gepunkteten Linien bewegen (probieren Sie es aus). - + - - Einrasten eines Rechtecks - Anfasser für Größenänderung mit Strg - + + Einrasten eines Rechtecks - Anfasser für Größenänderung mit Strg + Mit Scheren und Drehen, und anschließendem Duplizieren und Größenänderungen mithilfe der Anfasser, können aus einem einfachen Rechteck ganz leicht dreidimensional anmutende Bilder erstellt werden: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 3 Original-Rechtecke - Verschiedene Rechtecke kopiert und mit den Anfassern in der Größe verändert, zumeist mit Strg - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + 3 Original-Rechtecke + Verschiedene Rechtecke kopiert und mit den Anfassern in der Größe verändert, zumeist mit Strg + @@ -451,615 +451,615 @@ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Ellipsen + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Ellipsen - + Das Ellipsen-Werkzeug (F5) kann Ellipsen und Kreise erstellen, die Sie in Kreissegmente oder Kreisbögen abwandeln können. Die Modifikatortasten sind dieselben wie auch beim Rechteck-Werkzeug: - - + + Mit Strg zeichnen Sie einen Kreis oder eine in ganzzahligem Größenverhältnis (2:1, 3:1, usw.) stehende Ellipse. - - + + Zeichnen Sie mit gedrückter Umschalttaste rund um den Startpunkt als Zentrum. - + Lassen Sie uns die Anfasser einer Ellipse näher betrachten. Wählen Sie diese hier aus: - - + + Wieder sehen Sie anfangs drei Anfasser, aber in Wahrheit sind es vier. Der Anfasser ganz rechts ist eigentlich zwei sich überlappende Anfasser, welche es Ihnen erlauben, die Ellipse zu »öffnen«. Ziehen Sie zuerst am Anfasser ganz rechts, danach ziehen Sie am anderen Anfasser, der darunter nun sichtbar wird, um eine Auswahl an Segmenten oder Bögen zu bekommen: - - - - - - - - + + + + + + + + Um ein Segment (einen Kreisbogen mit zwei angrenzenden Radien bzw. ein »Tortenstück«) zu erhalten, fassen Sie den Anfasser der Ellipse und ziehen leicht außerhalb der Ellipse daran; um einen Bogen zu erhalten, tun Sie dasselbe leicht innerhalb. Oben sehen Sie 4 Segmente auf der linken und 3 Bögen auf der rechten Seite. Beachten Sie, dass Bögen nicht geschlossene Formen sind – das heißt, die Kontur geht nur an der Ellipse entlang, aber sie verbindet nicht die beiden Enden des Bogens. Sie können dies leichter sehen, wenn Sie die Füllung entfernen und nur die Konturen stehen lassen. - + 15 - Segmente - Bögen - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + Segmente + Bögen + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Achten Sie auf die fächerartige Gruppe schmaler Segmente auf der linken Seite. Diese konnte durch das Ziehen am Anfassers mit gedrückter Strg-Taste zum Verwenden der Winkeleinrastfunktion einfach erstellt werden. Eine Übersicht über die Modifikatortasten für Bogen-/Segment-Anfasser: - - + + Mit Strg rastet der Anfasser alle 15° beim Ziehen ein. - - + + Umschalt+Klicken auf den Anfasser schließt die Ellipse (kein Segment oder Bogen mehr). - + Der Einrastwinkel kann in Inkscapes Einstellungen (unter Verhalten > Schritte) geändert werden. - + Die anderen zwei Anfasser der Ellipse werden für Größenänderungen um das Zentrum herum verwendet. Deren Modifikatortasten wirken ähnlich wie bei den Rundungsanfassern eines Rechteckes: - - + + Ziehen Sie mit gedrückter Strg-Taste daran, um Ellipsen wieder in einen Kreis umzuwandeln und die Größe zu ändern (macht den anderen Radius gleich). - - + + Strg+Klicken Sie auf den Anfasser, um die Form ohne Ziehen kreisförmig zu machen. - + Wie auch bei den Rechteck-Anfassern für die Größenänderung passen die Anfasser bei der Ellipse die Höhe und Breite im Koordinatensystem der Ellipse an. Das bedeutet, dass eine gedrehte oder gescherte Ellipse einfach entlang der Originalachsen gestreckt oder gequetscht werden kann, während sie gedreht oder geschert bleibt. Versuchen Sie die Größe einer der Ellipsen hier mit den Anfassern zu verändern: - - - - - - - - Sterne + + + + + + + + Sterne - + Sterne sind die komplexesten und eindruckvollsten Formen, die Inkscape zu bieten hat. Wenn Sie vor Ihren Freunden mit Inkscape angeben möchten, lassen Sie diese mit dem Sternwerkzeug spielen. Es ist endlos unterhaltsam –geradezu süchtig machend! - + Mit dem Sternwerkzeug kann man zwei verschiedene Arten von Objekten erstellen: Sterne und Polygone. Ein Stern hat zwei Anfasser, die die Länge und die Form der Spitzen beeinflussen; ein Polygon hat nur einen Anfasser, welcher das Polygon beim Ziehen daran einfach dreht und dessen Größe ändert: - + Stern - + Polygon - + - In der Einstellungsleiste des Sternwerkzeugs gibt es ganz links zwei Schaltflächen, die einen Stern in das entsprechende Polygon umwandeln oder umgekehrt. Als nächstes kommt ein Zahleneingabefeld ,welches die Anzahl der Ecken für einen Stern oder Polygon bestimmt. Dieser Wert kann nur über die Einstellungsleiste gesetzt werden. Der erlaubte Bereich geht von 3 (klar) bis 1024, aber Sie sollten keine hohen Werte verwenden (sagen wir, über 200), wenn Sie einen langsamen Rechner haben. + In der Einstellungsleiste des Sternwerkzeugs gibt es ganz links zwei Schaltflächen, mit denen man einstellen kann, welche Art von Form gezeichnet werden soll (Stern oder gleichmäßiges Vieleck). Als nächstes kommt ein Zahleneingabefeld, welches die Anzahl der Ecken für einen Stern oder Polygon bestimmt. Dieser Wert kann nur über die Einstellungsleiste gesetzt werden. Der erlaubte Bereich geht von 3 (klar) bis 1024, aber Sie sollten keine hohen Werte verwenden (sagen wir, über 200), wenn Sie einen langsamen Rechner haben. - + Wenn Sie einen neuen Stern oder ein Polygon zeichnen, - - + + Ziehen Sie diesen mit gedrückter Strg-Taste auf, um seinen Drehwinkel in 15° Schritten einrasten zu lassen. - + Natürlich ist ein Stern die interessantere Form (wobei Polygone in der Praxis oft besser zu gebrauchen sind). Die beiden Anfasser eines Sterns haben leicht unterschiedliche Funktionen. Der erste Anfasser (zu Beginn liegt dieser am Scheitel, das heißt am Ende einer Spitze des Sterns) macht die Sternzacken länger oder kürzer, und wenn Sie daran drehen (relativ zum Zentrum der Form), dreht sich der andere Anfasser genauso mit. Das bedeutet, dass Sie die Sternzacken mit diesem Anfasser nicht verdrehen können. - + Der andere Anfasser (zu Beginn in der konkaven Ecke zwischen zwei Zacken) ist, im Gegensatz zum anderen, frei radial und tangential zu bewegen, ohne den anderen Anfasser zu beeinflussen. (Dieser Anfasser kann sogar selbst zum Endpunkt einer Sternzacke werden, wenn man ihn weiter vom Zentrum wegzieht als den anderen Anfasser.) Mit diesem Anfasser kann man die Spitzen des Sterns so verdrehen, dass man damit alle möglichen Arten von Kristallen, Mandalas, Schneeflocken und Stachelschweinen erzeugen kann: - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + Wenn Sie nur einen normalen Stern ohne solche Spielereien wollen, können Sie den Anfasser, der die Spitzen verdreht aber auch genauso wie den anderen Anfasser verwenden: - - + + Ziehen Sie mit gedrückter Strg-Taste daran, um die Sternzacken »gerade« zu halten (nicht verdreht). - - + + Strg+Klicken auf den Anfasser entfernt die Verdrehung auch ohne dass man daran zu ziehen braucht. - + Als nützliche Ergänzung für das Aufziehen mit den Anfassern hat die Einstellungsleiste das Spitzenverhältnis-Feld, welches das Verhältnis des Abstandes der beiden Anfasser zum Zentrum definiert. - + Inkscape-Sterne haben noch zwei weitere Tricks in petto. In der Geometrie ist ein Polygon eine Form mit geraden Kanten und spitzen Ecken. Im echten Leben sieht man jedoch überall unterschiedlich stark gekrümmte Kanten und gerundete Ecken – und Inkscape kann so etwas auch. Das Abrunden eines Sterns oder Polygons funktioniert allerdings etwas anders als das Abrunden der Ecken eines Rechtecks. Es ist egal, welchen der beiden Anfasser Sie dafür verwenden, aber - - + + Umschalt+Ziehen an einem Anfasser in tangentialer Richtung rundet den Stern oder das Polygon ab. - - + + Umschalt+Klicken auf einen Anfasser entfernt die Abrundung. - + »Tangential« bedeutet hier: senkrecht zur Verbindungslinie zum Zentrum des Kreises. Wenn Sie einen Anfasser mit der Umschalttaste gegen den Uhrzeigersinn um das Zentrum »drehen« bekommen Sie positive Rundungen; im Uhrzeigersinn gedreht, bekommen Sie negative Rundungen. (Weiter unten finden Sie Beispiele mit negativer Rundung.) - + Hier ist ein Vergleich zwischen einem abgerundeten Quadrat (mit dem Rechteckwerkzeug) und einem abgerundeten vierseitigen Polygon (Sternwerkzeug): - + Abgerundetes Polygon - + Abgerundetes Rechteck - + Wie Sie sehen können, hat das gerundete Rechteck gerade Liniensegmente an seinen Seiten und kreisförmige (allgemeiner ausgedrückt: elliptische) Rundungen, während das gerundete Polygon überhaupt keine geraden Linien hat; seine Krümmung verändert sich stufenlos vom Maximum (in den Ecken) zum Minimum (in der Mitte zwischen den Ecken). Inkscape schafft dies einfach durch Hinzufügen kollinearer Bézier-Tangenten zu jedem Knoten der Form (Sie können diese sehen, wenn Sie die Form in einen Pfad umwandeln und im Knotenwerkzeug betrachten.) - + Der Abrundungs-Parameter, den Sie in der Einstellungsleiste bearbeiten können, ist das Verhältnis der Länge dieser Tangenten zur Länge der Polygon/Stern-Seiten, an denen sie angrenzen. Dieser Parameter kann negativ sein, wodurch sich die Richtung der Tangenten umkehrt. Werte von 0,2 bis 0,4 ergeben eine »normale« Rundung der Art, wie Sie sie erwarten würden; andere Werte können zu schönen, hochkomplexen und total unberechenbaren Mustern führen. Ein Stern mit großen Rundungswert kann weit über die Positionen seiner Anfasser hinausreichen. Hier sind ein paar Beispiele, zu denen jeweils der Rundungswert angegeben ist: - - - - - - - - - - - - - - 0,25 - 0,25 - 0,25 - 0,37 - - 0,43 - 3,00 - -3,00 - - 0,41 - 5,43 - 1,85 - 0,21 - -3,00 - - -0,43 - - -8,94 - - 0,39 - + + + + + + + + + + + + + + 0,25 + 0,25 + 0,25 + 0,37 + + 0,43 + 3,00 + -3,00 + + 0,41 + 5,43 + 1,85 + 0,21 + -3,00 + + -0,43 + + -8,94 + + 0,39 + Wenn Sie möchten, dass die Zacken eines Sterns spitz, aber die Einkerbungen dazwischen abgerundet sind oder umgekehrt, so können Sie einfach einen Versatz (Strg+J) des Sterns erstellen: - - - - Originaler Stern - Verbundener Versatz, geschrumpft - Verbundener Versatz, erweitert - + + + + Originaler Stern + Verbundener Versatz, geschrumpft + Verbundener Versatz, erweitert + Umschalt+Ziehen an Anfassern eines Sterns ist sicher mit der schönste Zeitvertreib, den die Menschheit kennt. Aber es kommt noch besser. - + Für realistischere Formen kann Inkscape seine Sterne und Polygone per Zufall ändern (das heißt, zufällig verzerrt). Leichte Zufallsänderungen machen einen Stern weniger regelmäßig, natürlicher, oft lustig; starke Zufallsänderungen sind eine spannende Möglichkeit, eine ganze Auswahl an unglaublich unberechenbaren Formen zu erhalten. Ein abgerundeter Stern bleibt weich gerundet, wenn er per Zufall geändert wird. Hier die Modifikatortasten: - - + + Alt+Ziehen an einem Anfasser tangential ändert den Stern oder das Polygon zufällig. - - + + Alt+Klicken auf einen Anfasser entfernt die Zufallsänderung wieder. - + Wenn Sie einen solchen zufälligen Stern zeichnen oder durch Ziehen an einem seiner Anfasser verändern, wird er dabei »zittern«, weil jede eindeutige Position seiner Anfasser eine Zufallsänderung bewirkt. Wenn Sie also den Anfasser ohne Alt bewegen, ändert sich die Form per Zufall mit derselben Effektstärke, während Alt+Ziehen die Richtung der Veränderung beibehält, jedoch die Stärke des Effektes anpasst. Hier sehen Sie einige Sterne, deren Parameter exakt gleich sind, aber jeder davon ist durch sehr leichte Bewegung seiner Anfasser zufallsgeändert (der Wert für die Zufallsänderung ist durchweg 0,1): - - - - - - + + + + + + Hier sehen Sie den mittleren Stern aus der obigen Reihe mit unterschiedlichen Werten für die Zufallsänderung von -0,2 bis +0,2: - +0,2 - +0,1 - 0 - -0,1 - -0,2 - - - - - - + +0,2 + +0,1 + 0 + -0,1 + -0,2 + + + + + + Benutzen Sie Alt+Ziehen mit einem Anfasser des mittleren Sternes in dieser Reihe, um zu sehen, wie er sich in seine Nachbarn zur Rechten und zur Linken verwandelt - und darüber hinaus. - + Sie werden vermutlich Ihre eigene Verwendung für zufallsgeänderte Sterne finden, aber ich mag besonders gern abgerundete amöbenähnliche Kleckse und große, raue Planeten mit fantastischen Landschaften: - - - - - - - - - - - Spiralen + + + + + + + + + + + Spiralen - + Die Inkscape-Spirale ist eine vielseitige Form, und wenn auch nicht so aufregend wie der Stern, dennoch manchmal sehr nützlich. Eine Spirale wird, ebenso wie ein Stern, vom Zentrum aus gezeichnet, sowohl beim Zeichnen als auch beim Bearbeiten. - - + + Strg+Ziehen lässt den Drehwinkel in 15°-Schritten einrasten. - + Einmal gezeichnet hat eine Spirale zwei Anfasser an ihrem inneren und äußeren Ende. Beide Anfasser rollen diese auf oder ab, wenn man daran (ohne Modifikatortaste) zieht (das heißt »verlängern« sie, ändern die Anzahl der Windungen). Die Modifikatortasten: - + Äußerer Anfasser: - - + + Umschalt+ziehen Sie daran, um die Spirale rund um das Zentrum zu drehen/skalieren (kein Auf- oder abrollen). - - + + Alt+Ziehen sperrt den Radius während des Auf- oder Abrollens. - + Innerer Anfasser: - - + + Vertikales Alt+Ziehen um zu konvergieren/divergieren. - - + + Alt+Klicken um die Divergenz zurückzusetzen. - - + + Umschalt+Klicken verschiebt den inneren Anfasser zum Zentrum. - + Die Divergenz einer Spirale ist das Maß der Nichtlinearität ihrer Windungen. Wenn sie gleich 1 ist, sind die Abstände der Windungen der Spirale voneinander gleichmäßig; wenn sie kleiner als 1 ist (Alt+Ziehen aufwärts), dann wird die Spirale nach außen immer enger; wenn der Wert größer als 1 ist (Alt+Ziehen abwärts), dann liegen die Spiralwindungen zur Mitte hin immer näher beisammen. - 0,2 - 0,5 - 6 - 2 - 1 - - - - - - + 0,2 + 0,5 + 6 + 2 + 1 + + + + + + Die maximale Anzahl an Windungen einer Spirale beträgt 1024. - + Ebenso wie das Ellipsenwerkzeug nicht nur Ellipsen, sondern auch Bögen erstellt (Linien mit konstanter Krümmung), kann das Spiralwerkzeug auch zum Zeichnen von Kurven mit sich stufenlos verändernder Krümmung genutzt werden. Verglichen mit einer normalen Bézier-Kurve sind ein Bogen oder eine Spirale oft praktischer, weil Sie ihn durch das Ziehen an einem Anfasser entlang der Kurve kürzer oder länger machen können, ohne dabei die Form zu verändern. Auch wenn eine Spirale normalerweise ohne Füllung erstellt wird, können Sie eine Füllung hinzufügen und die Konturlinien löschen, um einen interessanten Effekt zu erzielen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Besonders interessant sind Spiralen mit gestrichelten Linien - sie kombinieren die weiche Form mit regelmäßigen Markierungen, die voneinander immer denselben Abstand haben (Punkte oder Striche) wodurch schöne Moiré-Effekte entstehen: - - - - - Fazit + + + + + Fazit - + Die Formwerkzeuge, die Inkscape zu bieten hat, sind sehr mächtig. Lernen Sie, wie Sie sie am besten einsetzen können und spielen Sie soviel Sie mögen damit herum - es macht sich bezahlt, wenn Sie sie effektiv für Ihre Arbeit benutzen können, da die Verwendung von Formen gegenüber der einfacher Pfade oft schneller zu einem Ergebnis führt und man diese leichter verändern kann. Wenn Sie Ideen zur Verbesserung der Formen haben, kontaktieren Sie bitte die Entwickler. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg b/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg index fd93fa9bd..0aa3ac5d7 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg @@ -40,281 +40,281 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::TIPPS UND TRICKS - + Dieses Tutorial wird Ihnen verschiedene Tipps und Tricks zeigen, die Benutzer bei der Verwendung von Inkscape entwickelt haben. Außerdem stellen wir Ihnen einige »versteckte« Funktionen vor, die Ihnen helfen können, schneller mit Inkscape zu arbeiten. - - Kreisförmig anordnen mit gekachelten Klonen + + Kreisförmig anordnen mit gekachelten Klonen - + Es ist einfach zu verstehen, wie der Dialog Gekachelte Klone erzeugen für rechteckige Gitter und Muster funktioniert. Aber was tun, wenn Sie eine radiale Ausrichtung benötigen, wobei die Objekte ein gemeinsames Rotationszentrum besitzen? Das ist jedoch auch möglich! - + Wenn Ihr kreisförmiges Muster nur 3, 4, 6, 8 oder 12 Elemente benötigt, können Sie die P3-, P31M-, P3M1-, P4-, P4M-, P6- oder P6M-Symmetrien benutzen. Diese würden zum Beispiel sehr schön für Schneeflocken und ähnliche Dinge funktionieren. Eine allgemeinere Methode funktioniert jedoch wie folgt: - + Wählen Sie die P1-Symmetrie (einfache Verschiebung) und dann heben Sie die Wirkung der Verschiebung auf, indem Sie zum Reiter Verschiebung wechseln und die beiden Felder Pro Reihe/Y-Verschiebung und Pro Spalte/X-Verschiebung auf -100% setzen. Nun werden alle Klone genau auf das Original gestapelt. Alles, was Sie dann noch tun müssen, ist zum Reiter Rotation zu wechseln und einen Rotationswinkel pro Spalte einzugeben, um dann das Muster mit einer Reihe und mehreren Spalten zu erzeugen. Das nachfolgende Beispiel besteht aus einer horizontalen Linie, mit 30 Spalten, wobei jede Spalte um 6° rotiert wurde: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Um daraus ein Zifferblatt zu machen, müssen Sie nur den mittleren Teil ausschneiden oder mit einem weißen Kreis abdecken. (Hinweis: Um boolesche Operationen mit Klonen zu ermöglichen, müssen Sie zuerst die Klonverbindungen auftrennen) - + Noch interessantere Effekte lassen sich erzeugen, wenn Sie sowohl Reihen als auch Spalten benutzen. Hier ist ein Muster aus 10 Spalten und 8 Reihen mit einer Rotation von 2° pro Reihe und 18° pro Spalte. Jede Gruppe von Linien ist dabei eine »Spalte«, deshalb sind die Gruppen um 18° zueinander verdreht. Innerhalb der Spalten sind die einzelnen Linien um je 2° verdreht. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + In den obigen Beispielen wurde die Linie um ihr Zentrum herum rotiert. Aber was tun, wenn Sie das Drehzentrum außerhalb Ihres Objektes liegen haben möchten? Erzeugen Sie einfach ein unsichtbares Rechteck (ohne Füllung und ohne Umrisslinie), welches Ihr Objekt umfasst, und dessen Zentrum an dem von Ihnen gewünschten Drehzentrum liegt. Dann gruppieren Sie Ihr Objekt und das Rechteck und benutzen Sie den Dialog Klone kacheln... auf diese Gruppe. Auf diese Art können Sie nette »Explosionen« erzeugen, wenn Sie in die Skalierung, Rotation und Deckkraft noch ein wenig Zufall hineinbringen: - + - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Wie erzeugt man Scheibchen (mehrere rechteckige Exportflächen)? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Wie erzeugt man Scheibchen (mehrere rechteckige Exportflächen)? - + Erzeugen Sie eine neue Ebene, in der Sie unsichtbare Rechtecke zeichnen, die Teile Ihrer Zeichnung bedecken. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Dokument Pixel als Einheiten benutzt (was die Standardeinstellung ist), schalten Sie das Raster an und lassen die Rechtecke am Raster einrasten. Jedes Rechteck sollte eine ganzzahlige Länge und Breite in Pixel besitzen. Geben Sie den Rechtecken sinnvolle Kennungen (IDs) und exportieren Sie jedes Rechteck in eine eigene Datei (Datei > PNG-Bild exportieren oder Umschalt+Strg+E). Nun werden die Rechtecke ihre Export-Dateinamen behalten. Ab jetzt ist es sehr einfach, einzelne Rechtecke neu zu exportieren: Schalten Sie zur Export-Ebene um, benutzen Sie die Tabulator-Taste, um das Rechteck auszuwählen, welches Sie benötigen (oder benutzen Sie die »Suche«-Funktion) und exportieren Sie es erneut. Wenn Sie den Vorgang noch weiter automatisieren wollen, können Sie ein Shellskript oder eine Batchdatei schreiben, um alle Ihre Rechtecke zu exportieren. Das Kommando dazu sieht für jedes Rechteck wie folgt aus: - + inkscape -i ID_des_Rechtecks -t dateiname.svg - + Das Argument »-t« weist Inkscape an, den gespeicherten Dateinamen zu verwenden. Sie können aber auch einen Dateinamen für den Export angeben, wenn sie im Befehl den Parameter »-e« benutzen. Alternativ können Sie auch die Erweiterungen Erweiterungen > Internet > Schneider oder auch Erweiterungen > Exportieren > Guillotine verwenden, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen. - - Nichtlineare Verläufe + + Nichtlineare Verläufe - + Die Version 1.1 von SVG unterstützt keine nichtlinearen Verläufe, das bedeutet, es lassen sich keine Verläufe erzeugen, die nichtlineare Übergänge zwischen den Farben besitzen. Sie können solche Verläufe aber annähern, indem Sie Verläufe mit mehreren Stopps (Verlaufsschritten) verwenden. - + @@ -327,8 +327,8 @@ - - + + @@ -416,18 +416,18 @@ - - - - - - - - - - Asymmetrische radiale Verläufe + + + + + + + + + + Asymmetrische radiale Verläufe - + @@ -444,216 +444,216 @@ - - - - An der Seitenmitte ausrichten + + + + An der Seitenmitte ausrichten - + Um etwas an der Seitenmitte oder am Rand einer Seite auszurichten, wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus und wählen Sie Seiteaus der mit Relativ zu: bezeichneten Liste im »Ausrichten und Verteilen«-Dialog (Strg+Umschalt+A). - - Ein Dokument aufräumen + + Ein Dokument aufräumen - + Viele der nicht mehr verwendeten Farbverläufe, Muster und Markierungen (genauer: diejenigen, welche von Ihnen verändert wurden) verbleiben in den zugehörigen Auswahldialogen und können für neue Objekte wiederverwendet werden. Wenn Sie jedoch Ihr Dokument »entrümpeln« wollen, benutzen Sie den Befehl Dokument säubern aus dem »Datei«-Menü. Er wird für Sie alle Farbverläufe, Muster oder Markierungen löschen, die in Ihrem Dokument von keinem Objekt verwendet werden, wodurch Ihre Datei kleiner wird. - - Versteckte Funktionen und der XML-Editor + + Versteckte Funktionen und der XML-Editor - + Der XML-Editor (Umschalt+Strg+X) ermöglicht Ihnen, fast alles an einem Dokument zu verändern, ohne einen externen Texteditor verwenden zu müssen. Auch unterstützt Inkscape normalerweise mehr SVG-Merkmale als von der Benutzeroberfläche aus zugänglich sind. Der XML-Editor ist ein nützliches Hilfsmittel, um an diese Funktionen heranzukommen (wenn Sie sich mit SVG auskennen). - - Maßeinheit für Lineale ändern + + Maßeinheit für Lineale ändern - + In der Standardvorlage für ein neues Dokument sind die Maßeinheiten für die Lineale immer px (»SVG-Benutzereinheit«, was in Inkscape gleich 0,8pt oder 1/90 Zoll ist). Dies ist auch die Einheit, in der die Koordinaten unten links angezeigt werden, und die als Vorauswahl in allen Menüs erscheint, die Einheiten benutzen. (Sie können immer mit dem Mauszeiger über ein Lineal fahren. Ein kleines Infofenster wird Ihnen anzeigen, welche Einheit das Lineal benutzt.) Um die Standard-Einheit zu verändern, öffnen Sie die Dokumenteneinstellungen (Umschalt+Strg+D) und ändern Sie die Standard-Einheiten im Reiter Seite. - - Stempeln + + Stempeln - + Um schnell mal eben viele Kopien eines Objekts zu erzeugen, benutzen Sie die Funktion Stempeln. Verschieben Sie einfach ein Objekt (oder skalieren oder drehen Sie es), und noch während Sie die Maustaste gedrückt halten, drücken Sie die Leertaste. Auf diese Art wird ein »Stempelabdruck« des aktuellen Objekts hinterlassen. Sie können stempeln, so oft Sie wollen. - - Tricks mit dem Zeichenwerkzeug + + Tricks mit dem Zeichenwerkzeug - + Beim Benutzen des Zeichenwerkzeugs (Bézier) können Sie das Zeichnen einer Linie auf folgende Arten beenden: - - + + Drücken Sie die Eingabetaste - - + + Machen Sie einen Doppelklick mit der linken Maustaste - - + + Wählen Sie erneut das Zeichenwerkzeug aus - - + + Wählen Sie ein anderes Werkzeug - + Beachten Sie, dass der Pfad noch nicht als Objekt im Dokument existiert, solange er noch nicht beendet wurde (das heißt, solange er grün angezeigt wird, und das aktuelle Segment rot). Deshalb sollten Sie entweder die Taste Esc (um den ganzen Pfad zu verwerfen) oder die Rückschritttaste (um das letzte Segment des noch nicht beendeten Pfads zu verwerfen) statt der Rückgängig-Funktion verwenden. - + Um einen neuen Unterpfad zu einem existierenden Pfad hinzuzufügen, wählen Sie den Pfad aus und drücken Sie die Umschalttaste, dann fangen Sie von einem beliebigen Punkt aus an, zu zeichnen. Wenn Sie jedoch einen bestehenden Pfad nur weiterführen möchten, ist der Tastendruck nicht notwendig; fangen Sie einfach an einem der Endknoten des ausgewählten Pfades mit dem Weiterzeichnen an. - - Unicode-Zeichen eingeben + + Unicode-Zeichen eingeben - + Während Sie mit dem Textwerkzeug arbeiten, schaltet die Tastenkombination Strg+U zwischen Unicode- und normalem Modus um. Im Unicode-Modus wird jede Gruppe von vier Hexadezimalzahlen, die Sie eingeben, zu einem einzelnen Unicode-Zeichen. Auf diese Weise können Sie beliebige Symbole erzeugen (wenn Sie den Unicode-Code dazu wissen und wenn die gewählte Schriftart sie enthält). Um den Unicode-Modus wieder zu verlassen, drücken Sie die Eingabetaste. Ein Beispiel: die Tastenfolge Strg+U 2 0 1 4 Eingabe fügt einen betonten Bindestrich (em-dash) ein (—). Um den Unicode-Modus zu verlassen, ohne irgendein Zeichen in den Text einzufügen, drücken Sie Esc. - + Sie können auch den Dialog unter Text > Glyphen verwenden, um bestimmte Zeichen zu suchen und in Ihr Dokument einzufügen. - - Das Seitengitter zum Zeichnen von Icons verwenden + + Das Seitengitter zum Zeichnen von Icons verwenden - + Nehmen wir einmal an, Sie wollen ein 24×24 Pixel großes Icon erstellen. Erzeugen Sie dazu zunächst eine Leinwand der Größe 24×24 Pixel (benutzen Sie dazu die Dokumenteneinstellungen) und setzen Sie das Gitter auf 0,5 Pixel (ergibt 48×48 Rasterlinien). Wenn Sie nun gefüllte Objekte an geradzahligen Rasterlinien und gerahmte Objekte an ungeradzahligen Rasterlinien ausrichten, darauf achten, dass die Strichstärke eine gerade Pixelanzahl ist und Ihr Bild mit der Standardeinstellung von 90dpi exportieren (sodass aus einem Pixel ein Bitmap-Pixel wird), bekommen Sie ein schönes knackiges Bitmap-Bild ohne unerwünschtes Antialiasing. - - Objekte drehen + + Objekte drehen - + Wenn Sie mit dem Auswahlwerkzeug arbeiten, klicken Sie einmal auf ein Objekt, um die Skalierungspfeile zu sehen. Dann klicken Sie nochmals auf das Objekt, um die Rotations- und Scherpfeile zu sehen. Wenn Sie auf die Pfeile an den Ecken klicken und sie verschieben, wird sich das Objekt um das Zentrum (welches als Fadenkreuz angezeigt wird) drehen. Wenn Sie nun noch während des Rotierens die Umschalttaste gedrückt halten, wird das Objekt um die gegenüberliegende Ecke gedreht. Sie können aber auch das Rotationszentrum auf eine beliebige Stelle verschieben. - + Oder Sie rotieren das Objekt mit Hilfe der Tastatur durch Drücken der Tasten [ und ] (um jeweils 15°) oder Strg+[ and Strg+] (um jeweils 90°). Die gleichen []-Tasten zusammen mit der Alt-Taste ermöglichen eine langsame Rotation um je einen Pixel (leider nicht mit deutscher Tastatur). - - Schattenwurf + + Schattenwurf - + Um schnell mal eben einen Schatten für ein Objekt zu erstellen, verwenden Sie die Funktion Filter > Schatten und Lichter > Abgesetzter Schattend>. - + Sie können auch ganz leicht einen unscharfen Schatten für ein Objekt erstellen, indem Sie »Unschärfe« im »Füllung und Kontur«-Dialog nutzen. Wählen Sie ein Objekt, duplizieren Sie es mit Strg+D, drücken Sie Bild runter, um es unter das originale Objekt abzusenken, und verschieben Sie es etwas nach rechts unten vom originalen Objekt. Öffnen Sie nun den Dialog »Füllung und Kontur« und ändern Sie den Weichzeichner-Wert auf z.B. 5,0. Das war es schon! - - Text auf einen Pfad platzieren + + Text auf einen Pfad platzieren - + Um Text an einem Pfad auszurichten, wählen Sie den Text und den Pfad zusammen aus und benutzen Sie den Befehl An Pfad ausrichten aus dem Text-Menü. Der Text wird ab dem Anfang des Pfades ausgerichtet. Normalerweise ist es besser, für den Text einen eigenen Pfad zu erstellen, als den Text an irgendeinem Zeichnungselement auszurichten – auf diese Art haben Sie mehr Kontrolle über den Text, ohne dass Sie an Ihrer eigentlichen Zeichnung herumändern müssen. - - Das Original auswählen + + Das Original auswählen - + Bei Text, der an einem Pfad ausgerichtet ist, einen verbundenen Versatz oder einem Klon kann es schwierig sein, das Quellobjekt oder den Quellpfad auszuwählen, weil die Quelle direkt unterhalb, unsichtbar und/oder gesperrt sein könnte. In so einem Fall hilft Ihnen die Tastenkombination Umschalt+D. Wählen Sie den Text, den verbundenen Versatz oder den Klon aus und drücken Sie Umschalt+D, um den dazugehörigen Pfad, das Quellobjekt des Versatzes oder das Original des Klons auszuwählen. - - Programmfenster außerhalb des Bildschirms + + Programmfenster außerhalb des Bildschirms - + Wenn Sie Dokumente auf verschiedenen Systemen bearbeiten, die entweder unterschiedliche Auflösungen besitzen oder unterschiedlich viele Bildschirme, kann es Ihnen passieren, dass Inkscape eine Fensterposition mit abgespeichert hat, welche dazu führt, dass Sie das Fenster an Ihrem Monitor nicht mehr erreichen können. In diesem Fall maximieren Sie das Fenster einfach (das bringt das Fenster wieder in Ihren Anzeigebereich; benutzen Sie die Taskleiste dazu), speichern Sie das Dokument und öffnen Sie es erneut. Sie können dieses Verhalten auch komplett abstellen, indem Sie die globale Einstellung, die Fenstergeometrie mit abzuspeichern, abschalten (in den Inkscape-Einstellungen, im Abschnitt Benutzeroberfläche > Fenster). - - Transparenz, Farbverläufe und PostScript-Export + + Transparenz, Farbverläufe und PostScript-Export - + PostScript- oder EPS-Formate unterstützen keine Transparenz, deshalb sollten Sie auch keine Transparenz benutzen, wenn Sie etwas nach PS oder EPS exportieren wollen. Wenn Sie Teiltransparenz benutzen wollen, die etwas einfarbiges überdeckt, dann können Sie dieses Problem leicht lösen: Wählen Sie eines der transparenten Objekte aus, wechseln Sie zur Farbpipette (F7). Stellen Sie sicher, dass diese den »sichtbaren Farbwert ohne Transparenz« ermittelt, und klicken Sie auf Ihr Objekt. Das übernimmt die sichtbare Farbe und weist sie dem Objekt zu, aber diesmal ohne Transparenz. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle teiltransparenten Objekte. Wenn Ihr teiltransparentes Objekt mehrere einfarbigen Flächen überdeckt, müssen Sie es entsprechend in einzelne Teile auftrennen und für jeden einzelnen Teil wie oben beschrieben vorgehen. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-tracing-pixelart.de.svg b/share/tutorials/tutorial-tracing-pixelart.de.svg index 78ba1cb72..15fa0ffcb 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-tracing-pixelart.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-tracing-pixelart.de.svg @@ -40,52 +40,52 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - + ::PIXEL-ART NACHZEICHNEN - + Bevor wir Zugang zu großartiger Vektorgrafik-Software hatten... - + Und sogar noch bevor es 640x480 Computer-Monitore gab... - + ...spielte man Computerspiele mit kunstvoll gestalteten Pixel-Bildern auf Monitoren mit niedrigen Auflösungen. - + Die Kunstrichtung, die in dieser Zeit entstanden ist, nennt man »Pixel-Art«. - + Inkscape nutzt die Fähigkeiten von libdepixelize, um diese »besonderen« Pixel-Art-Bilder automatisch zu vektorisieren. Man kann die Funktion natürlich auch mit anderen Arten von Bildern ausprobieren, aber: Das Ergebnis wird wahrscheinlich nicht so gut werden. Daher empfehlen wir, für solche Bilder doch lieber den anderen Vektorisierer – potrace – von Inkscape zu verwenden. - + Schauen wir uns die Fähigkeiten dieses Vektorisierprogrammes einmal an einem Beispielbild an. Unten links sehen Sie ein Beispiel einer Rastergrafik (aus einer Einreichung beim Wettbewerb »Liberated Pixel Cup«), rechts davon das Ergebnis der Vektorisierung. - + @@ -327,14 +327,14 @@ - + libdepixelize verwendet den Kopf-Lischinski-Algorithmus um Bilder zu vektorisieren. Dieser Algorithmus nutzt verschiedene IT-Techniken und mathematische Konzepte, um ein gutes Ergebnis für Pixel-Art-Bilder zu erzielen. Was auffällt, ist, dass der Alpha-Kanal vom Algorithmus komplett ignoriert wird. libdepixelize verfügt zur Zeit nicht über Funktionen, die dieser Art von Bildern gerecht werden, jedoch lassen sich mit allen Pixel-Art-Bilder, die über einen Alpha-Kanal verfügen, ähnlich gute Ergebnisse erzielen wie mit Bildern, für die der Kopf-Lischinski-Algorithmus gedacht ist. - + @@ -698,52 +698,52 @@ - + Das Bild oben hat einen Alpha-Kanal und das Ergebnis ist vollkommen in Ordnung. Wenn Sie irgendwann einmal über ein Pixel-Art-Bild stolpern sollten, das sich hiermit nicht gut vektorisieren lässt, und Sie außerdem glauben, dass der Grund dafür der Alpha-Kanal sein könnte, dann melden Sie dies dem Entwickler von libdepixelize (d.h. erstellen Sie einen Fehlerbericht auf der zugehörigen Projekt-Webseite) – falls nötig, wird er den Algorithmus dann entsprechend anpassen. Das kann er jedoch nur, wenn er auch ein Bild zur Verfügung hat, das beim Vektorisieren Probleme macht. - + Das Bild unten zeigt den Pixelkunst nachzeichen-Dialog auf Englisch. Der Dialog kann über das Menü mit Pfad > Pixelkunst nachzeichnen oder durch einen Rechtsklick auf eine Rastergrafik und Auswahl des Befehls Pixelkunst nachzeichnen geöffnet werden. - + - + Der Dialog gliedert sich in zwei Abschnitte: »Heuristik« und »Ausgabe«. »Heuristik« bietet Einstellungen für fortgeschrittene Benutzer. Die Standardeinstellungen sind jedoch meist gut geeignet – um diese sollten Sie sich erstmal keine Gedanken machen. Heben wir uns das also für später auf und beginnen wir stattdessen mit der Erklärung für die Einstellungen unter »Ausgabe«. - + Der Kopf-Lischinski-Algorithmus funktioniert (grob betrachtet) wie ein Compiler. Er wandelt die Bilddaten nacheinander in verschiedene Formate um. Bei jedem Schritt hat der Algorithmus die Möglichkeit, die Berechnungen, die mit diesem Datenformat möglich sind, auszutesten. Einige dieser Zwischenformate können grafisch korrekt abgebildet werden (wie die Umgeformte-Zellen-Darstellung in der Voronoi-Ausgabe), einige auch nicht (wie z.B. der Ähnlichkeitsgraph). Als libdepixelize entwickelt wurde, äußerten Nutzer immer wieder den Wunsch, eine Möglichkeit einzubauen, diese Zwischenschritte mit libdepixelize ausgeben zu können, und der Autor ist diesem Wunsch nachgekommen. - + Die Standardeinstellung für die Ausgabe sollte das beste Ergebnis liefern und ist daher wahrscheinlich genau das, was Sie möchten. Sie haben bereits die Standardausgabe für die oben gezeigten Beispiele dieses Tutorials gesehen. Wenn Sie es selbst ausprobieren möchten, öffnen Sie einfach den Pixelkunst nachzeichnen-Dialog und klicken auf OK, nachdem Sie ein Rasterbild auf der Zeichenfläche ausgewählt haben. - + Unten können Sie die Voronoi-Ausgabe sehen. Es handelt sich dabei um ein »umgeformtes Pixel-Bild«, bei dem die Zellen (zuvor Pixel) so umgeformt wurden, dass Pixel, die zusammen einen bestimmtes Merkmal der Zeichnung bilden, miteinander verbunden sind. Es werden keine Kurven erstellt und das Bild besteht weiterhin nur aus geraden Linien. Den Unterschied sieht man, wenn man das Bild vergrößert. Zuvor konnten Pixel keine gemeinsame Kante mit einem diagonal liegenden Nachbarpixel haben, selbst wenn dieser zum gleichen Bildelement gehörte. Nun ist es jedoch möglich (dank des Farbähnlichkeitsgraphen und der Heuristiken, die Sie noch einstellen können, um ein besseres Ergebnis zu erzielen), dass zwei diagonal aneinander grenzende Zellen eine gemeinsame Kante haben (zuvor hatten sie nur einen Eckpunkt gemeinsam). - + @@ -15084,42 +15084,42 @@ - + Die Standardausgabe mit B-Splines liefert Ergebnisse mit weichen Kurven, da hierfür die Voronoi-Ausgabe aus dem vorigen Schritt in quadratische Bézier-Kurven umgewandelt wird. Die Umwandlung erfolgt jedoch nicht 1:1, da weitere Heuristiken darüber entscheiden, welche Kurven miteinander verschmolzen werden sollen, wenn der Algorithmus auf eine Verzweigung bei den sichtbaren Farben trifft. Ein Hinweis zu den Heuristiken in diesem Schritt: Sie können sie nicht beeinflussen. - + Der letzte Schritt von libdepixelize (aktuell nicht über die Inkscape-Oberfläche verfügbar, da er noch experimentell und unvollständig ist) ist »Kurven optimieren« um die Treppeneffekte der B-Spline-Kurven zu entfernen. Dieser Schritt setzt auch Kantendetektion ein, um zu verhindern, dass die falschen Bildmerkmale geglättet werden, und eine Triangulationstechnik, die dafür sorgt, dass die Position der Knoten nach der Optimierung dieselbe bleibt. Wenn diese Ausgabe von libdepixelize (hoffentlich bald) nicht mehr im experimentellen Stadium ist, werden Sie diese Funktionen einzeln (de-)aktivieren können. - + Der Abschnitt »Heuristik« in der Bedienoberfläche erlaubt Einstellungen für die Heuristiken, die libdepixelize verwendet um zu entscheiden, was zu tun ist, wenn es auf einen 2x2 Pixel großen Block trifft bei dem beide Diagonalen ähnliche Farben haben. »Welche Verbindung soll ich erhalten?« fragt libdepixelize. Es versucht, alle Heuristiken auf die im Widerspruch stehenden Diagonalen anzuwenden und behält schlussendlich die Verbindungen des Gewinners bei. Wenn beide gleichauf liegen, werden beide Verbindungen gelöscht. - + Wenn Sie die Auswirkungen der einzelnen Heuristiken ausprobieren möchten und mit den Einstellungen spielen, ist die die Voronoi-Ausgabe dafür am geeignetsten. Man kann hier leichter die Auswirkungen der Heuristiken sehen - und wenn man mit der Ausgabe zufrieden ist, kann man einfach den Ausgabetyp ändern. - + Unten sehen Sie jeweils das Originalbild und die B-Spline-Ausgabe nebeneinander. In jeder Reihe ist nur jeweils eine der Heuristiken aktiviert. Achten Sie auf die Unterschiede zwischen den Heuristiken, die mit den pinkfarbenen Kreisen hervorgehoben wurden. - + @@ -15500,72 +15500,72 @@ - + Beim ersten Versuch (ganz oben) haben wir nur die Kurven-Heuristik aktiviert. Diese Heuristik versucht, lange Kurven zu erhalten. Das Ergebnis ähnelt dem in der letzten Reihe, in der die Heuristik für verstreute Pixel angewandt wurde. Ein Unterschied besteht darin, dass die »Stärke« gerechter wirkt und die Kurven-Heuristik nur einen hohen Wert für ihr »Votum« vergibt, wenn es wirklich wichtig ist, die Verbindungen zu erhalten. Das Konzept für »gerecht« basiert hier auf der »menschlichen Intuition« für die analysierte Pixelbilddatenbank. Ein weiterer Unterschied ist, dass diese Heuristik sich nicht entscheiden kann, was sie tun soll, wenn die Verbindungen große Blöcke anstelle von langen Linien zusammen gruppieren (denken Sie hier zum Beispiel an ein Schachbrett). - + Im zweiten Versuch (in der mittleren Reihe) haben wir nur die Inseln-Heuristik aktiviert. Diese Heuristik versucht ausschließlich, Verbindungen zu erhalten, die anderenfalls zu mehreren, isoliert liegenden Pixeln (Inseln) mit einer konstanten Gewichtung führen würden. Diese Situation kommt nicht so häufig vor wie die Situationen, für die die anderen Heuristiken gedacht sind, aber diese Heuristik ist irgendwie cool und sie hilft dabei, noch bessere Ergebnisse zu erzielen. - + Im dritten Versuch (unterste Reihe) haben wir nur die Heuristik für verstreute Pixel aktiviert. Dieser Heuristik versucht, die Verbindungen der Linien in der Vordergrundfarbe zu erhalten. Um herauszufinden, welche denn die Vordergrundfarbe ist, analysiert die Heuristik einen Ausschnitt (»Fenster«) mit umgebenden Pixeln der Kurven, die im Widerspruch zueinander stehen. Für diese Heuristik lässt sich nicht nur die »Stärke« (Gewichtung) einstellen, sondern auch die Größe des Ausschnitts. Bedenken Sie, dass eine Vergrößerung des Ausschnitts dazu führt, dass auch die maximal mögliche Gewichtung für diese Heuristik ansteigt und sie daher vielleicht den Multiplikator für diese Heuristik anpassen möchten. Der Originalautor von libdepixelize findet diesen Algorithmus zu »gierig« und verwendet daher gern einen niedrigen Wert von 0,25 für den Multiplikator. - + Selbst wenn die Kurven- und die Verstreute-Pixel-Heuristik ähnliche Ergebnisse bringen, möchten Sie möglicherweise beide aktiviert lassen, da die Kurven-Heuristik zusätzlich sicherstellt, dass die wichtigen Kurven der die Kontur bildenden Pixel erhalten bleiben, und da es Fälle gibt, in denen nur die Verstreute-Pixel-Heuristik eine Lösung bietet. - + Hinweis: Alle Heuristiken können deaktiviert werden, indem ihr Multiplikator / ihre Gewichtung auf Null gesetzt wird. Eine Heuristik kann dazu gebracht werden, entgegen ihrer Bestimmung zu handeln, indem man negative Werte für ihren Multiplikator / ihre Gewichtung eingibt. Warum sollte man jemals ein Verhalten, das dafür erfunden wurde, die Qualität zu verbessern, ins Gegenteil verkehren? Weil man es kann... oder vielleicht möchten Sie ein »künstlerisch wertvolles« Ergebnis... wie auch immer... es ist möglich. - + Das war's! In dieser ersten Version von libdepixelize sind dies alle Einstellungsmöglichkeiten, die es gibt. Wenn die Forschungen des Autors von libdepixelize und des kreativen Mentors der Bibliothek Erfolg haben, gibt es vielleicht bald zusätzliche Optionen, die es sogar ermöglichen könnten, noch mehr Bildertypen mit libdepixelize zu vektorisieren. Wünschen Sie Ihnen Glück! - + Alle verwendeten Bilder stammen aus dem »Liberated Pixel Cup«-Wettbewerb, wodurch Copyright-Probleme vermieden werden sollten. Die Links hierzu sind: - - + + http://opengameart.org/content/memento - - + + http://opengameart.org/content/rpg-enemies-bathroom-tiles - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-tracing.de.svg b/share/tutorials/tutorial-tracing.de.svg index 9acd674f7..a30a50ab7 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-tracing.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-tracing.de.svg @@ -40,160 +40,160 @@ Verwenden Sie Strg+Pfeiltaste nach unten zum Verschieben - - ::VEKTORISIEREN + + ::VEKTORISIEREN VON RASTERGRAFIKEN - + Inkscape beinhaltet ein Werkzeug, mit dem Sie ein Bitmap-Bild in ein <Pfad>-Element Ihrer SVG-Zeichnung umwandeln können. Diese kurzen Ausführungen sollen Ihnen dabei helfen, damit vertraut zu werden. - + Derzeit setzt Inkscape potrace, ein Bitmap-Vektorisierungprogramm von Peter Selinger (http://potrace.sourceforge.net) ein. In Zukunft möchten wir auch alternative Vektorisierungsprogramme anbieten, jedoch ist im Moment dieses Werkzeug für unsere Ansprüche mehr als ausreichend. - + Denken Sie daran, dass die Herangehensweise eines Vektorisierungsprogramms weder die exakte Reproduktion des Orginalbildes sein kann, noch ist es beabsichtigt, von vornherein ein hundertprozentiges Endergebnis zu erhalten. Kein automatisiertes Vektorisierungsprogramm ist dazu in der Lage. Es erstellt einen Satz an Kurven, den Sie als Ausgangsmaterial für die Weiterverarbeitung Ihrer Zeichnung nutzen können. - + Potrace interpretiert ein Schwarzweiß-Bitmap und wandelt es in Pfade um. Es hat für die Konvertierung eines Rohbildes drei Arten von Eingabefiltern. - + Generell kann man sagen, je höher der Anteil dunkler Pixel im Zwischenbild-Bitmap ist, desto höher ist die Vektorisierungsleistung von potrace. Wenn mehr vektorisiert werden soll, wird der CPU eine höhere Rechenleistung abverlangt und dadurch wird auch das <Pfad>-Element sehr viel größer. Um die gewünschte Proportion und Komplexität des Ergebnispfades zu erreichen, raten wir dem Benutzer, zuerst mit einem schwächer schwarzgefärbten Zwischenbild zu experimentieren, und gegebenenfalls den Schwarzanteil graduell zu erhöhen. - + Laden oder importieren Sie das Bild, das Sie vektorisieren wollen, markieren Sie es, und wählen Pfad > Bitmap vektorisieren, oder Shift+Alt+B. - Hauptoptionen des Vektorisierungsdialogs - - + Hauptoptionen des Vektorisierungsdialogs + + Ihnen stehen drei Filter zur Verfügung: - - + + Helligkeitsgrenzwert - + Dieser verwendet lediglich die Summe der Rot-, Grün- und Blau-Anteile (oder Grauschattierungen) der Pixel als Indikator und überprüft, ob diesem Bereich entweder schwarz oder weiß zugeordnet werden soll. Der Schwellwert kann zwischen 0,0 (schwarz) bis 1,0 (weiß) eingestellt werden. Je höher der Schwellwert, desto niedriger ist die Anzahl der Pixel, die als weiß eingestuft werden und das Zwischenbild wird dunkler. - Originalbild - HelligkeitsgrenzwertGefüllt, ohne Kontur - HelligkeitsgrenzwertKontur, nicht gefüllt - - - - - + Originalbild + HelligkeitsgrenzwertGefüllt, ohne Kontur + HelligkeitsgrenzwertKontur, nicht gefüllt + + + + + Kantenerkennung - + Dieser Filter verwendet einen von J. Canny beschriebenen Kantenerkennungs-Algorithmus, der auf schnelle Art und Weise die sogenannten Isoklinen (Linien gleicher Neigung) des Kontrastes aufspürt. Es wird ein Zwischenbild produziert, das dem Original weniger nahe kommt als bei Verwendung eines Helligkeitsgrenzwertes, aber es erzeugt eine Kurveninformation, die anderenfalls verloren ginge. Die Grenzwerte hier (0,0 - 1,0) passen den Helligkeitgrenzwert an und entscheiden, ob angrenzende Pixel zu einer kontrastreichen Kante mit in das Ergebnis eingeschlossen werden. Diese Einstellungen können die Dunkelheit oder die Kantendicke des Endergebnisses beeinflussen. - Originalbild - KantenerkennungGefüllt, ohne Kontur - KantenerkennungKontur, nicht gefüllt - - - - - + Originalbild + KantenerkennungGefüllt, ohne Kontur + KantenerkennungKontur, nicht gefüllt + + + + + Farbquantisierung - + Als Ergebnis produziert dieser Filter ein anderes Zwischenbild als bei den vorherigen Varianten, aber er ist ebenfalls sehr nützlich. Anstatt die Isoklinen der Helligkeit und des Kontrasts darzustellen, erzeugt dieser Filter bei gleichen Helligkeits- und Kontrastwerten an Farbwechseln Kanten. Die Einstellung der Anzahl der Farben entscheidet darüber, wieviele Farben sich im Endergebnis befinden würden, wenn das Zwischenbild ein Farbbild wäre. Die Schwarz/Weiß-Entscheidung wird in Abhängigkeit davon getroffen, ob die Farbe einen geraden oder ungeraden Index hat. - Originalbild - Quantisierung (12 Farben)Gefüllt, ohne Kontur - Quantisierung (12 Farben)Kontur, nicht gefüllt - - - - + Originalbild + Quantisierung (12 Farben)Gefüllt, ohne Kontur + Quantisierung (12 Farben)Kontur, nicht gefüllt + + + + Der Benutzer sollte alle drei Möglichkeiten der Filterwahl ausprobieren und die verschiedenen Endergebnisse mit dem Ursprungsbild vergleichen. Es wird immer ein Bild geben, bei dem der eine Filter ein besseres Ergebnis bringt als die anderen. - + Dem Anwender wird nach dem Vektorisierungsvorgang geraten, auf das Ergebnis Pfad > Vereinfachen (Strg+L) anzuwenden, um die Anzahl der Knoten zu verringern. Dadurch kann das potrace-Ergebnis viel leichter weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel ist hier eine Bitmap-Vektorisierung eines alten Mannes, der Gitarre spielt: - Originalbild - Vektorisiertes Bild / Ergebnispfad(1.551 Knoten) - - - + Originalbild + Vektorisiertes Bild / Ergebnispfad(1.551 Knoten) + + + Beachten Sie die riesige Anzahl von Knoten im Pfad. Nach dem Drücken von Strg+L ist dies ein typisches Ergebnis: - Originalbild - Vektorisiertes Bild / Ergebnispfad - vereinfacht(384 Knoten) - - - + Originalbild + Vektorisiertes Bild / Ergebnispfad - vereinfacht(384 Knoten) + + + Die Darstellung ist ein wenig grob, aber die Zeichnung ist nun wesentlich leichter zu bearbeiten. Vergessen Sie nicht, dass Sie keine originalgetreue Wiedergabe Ihres Bildes möchten, sondern einen Satz an Kurven, den Sie für Ihre Zeichnung weiterverwenden können. - + -- cgit v1.2.3