From c45db7894c277c306d827e353cbf46cafcf14d21 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Nicolas Dufour Date: Mon, 6 Jun 2016 09:09:23 +0200 Subject: [Bug #1588983] Finish up German tutorials for 0.92. Fixed bugs: - https://launchpad.net/bugs/1588983 (bzr r14957) --- share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg | 2 +- share/tutorials/tutorial-basic.de.svg | 480 +++++++++++++++---------------- share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg | 16 +- share/tutorials/tutorial-tips.de.svg | 372 ++++++++++++------------ 4 files changed, 435 insertions(+), 435 deletions(-) (limited to 'share/tutorials') diff --git a/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg b/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg index beff5e51e..4137908eb 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-advanced.de.svg @@ -341,7 +341,7 @@ Bulia Byak (buliabyak@users.sf.net) und Josh Andler (scislac@users.sf.net) - Wählen Sie das rote Objekt und bearbeiten Sie seine Knoten. Sehen Sie, wie sich beide verbundene Versätze anpassen? Jetzt wählen Sie einen Versatz und ziehen an seinem Anfasser, um den Versatzabstand anzupassen. Beobachten Sie, wie ein Verschieben des Ursprungspfades alle seine verbundenen Versatzobjekte bewegt, und wie Sie die Versatzobjekte unabhängig bewegen oder verändern können, ohne dass sie ihre Verbindung zum Ursprungspfad verlieren. + Wählen Sie das rote Objekt und bearbeiten Sie es mit dem Knotenwerkzeug. Achten Sie dabei darauf, wie sich die beiden verbundene Versatzobjekte verhalten. Jetzt wählen Sie ein Versatzobjekt aus und ziehen an seinem Anfasser, um den Versatzabstand anzupassen. Beachten Sie, dass Sie die Versatzobjekte unabhängig bewegen oder verändern können, ohne dass sie ihre Verbindung zum Ursprungspfad verlieren. diff --git a/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg b/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg index fc7299de9..56dce768c 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-basic.de.svg @@ -110,36 +110,36 @@ - Um ein neues, leeres Dokument zu erzeugen, benutzt man Datei > Neu > Standard oder drückt Strg+N. Um ein neues Dokument aus einer der vielen verfügbaren Vorlagen für Inkscape zu erstellen, verwendet man Datei > Neu > Vorlagen... oder drückt Strg+Alt+N + Um ein neues, leeres Dokument zu erzeugen, benutzt man Datei > Neu oder drückt Strg+N. Um ein neues Dokument aus einer der vielen verfügbaren Vorlagen für Inkscape zu erstellen, verwendet man Datei > Neu aus Vorlage oder drückt Strg+Alt+N. - + - + Ein bestehendes SVG-Dokument öffnet man mit Datei > Öffnen... (Strg+O). Zum Speichern wählt man Datei > Speichern (Strg+S), oder Speichern unter… (Umschalt+Strg+S), um das Dokument unter einem neuen Namen zu speichern (Inkscape kann gelegentlich noch abstürzen, daher besser öfter speichern!). - + - + Inkscape verwendet das SVG-Format (Scalable Vector Graphics) für seine Dateien. SVG ist ein offener Standard, der von vielen Zeichenprogrammen unterstützt wird. SVG-Dateien basieren auf dem XML-Standard und können mit jedem Text- oder XML-Editor (zusätzlich zu dem in Inkscape, natürlich) verändert werden. Neben SVG kann Inkscape auch einige andere Formate importieren und exportieren (z. B. EPS und PNG). - + - + Inkscape öffnet ein separates Programmfenster für jedes einzelne Dokument. Man kann mit dem Fenster-Manager dazwischen wechseln (z. B. durch Alt+Tab) oder auch mit dem Inkscape-eigenen Kurzbefehl Strg+Tab, der durch alle geöffneten Dokument-Fenster wandert (erstellen Sie jetzt ein neues Dokument und schalten Sie zur Übung zwischen diesem und dem Tutorial hin und her). Hinweis: Inkscape behandelt diese Fenster wie Reiter in einem Webbrowser. Das bedeutet, dass der Kurzbefehl Formen erstellen - + - + Nun ist es Zeit, ein paar schicke Formen zu erstellen! Klicken Sie auf das Rechteckwerkzeug in der Werkzeugleiste links (oder drücken Sie F4) und klicken und ziehen Sie, entweder in einem neuen, leeren Dokument oder gleich hier: @@ -154,10 +154,10 @@ - + - + Wie Sie sehen können, sind Standard-Rechtecke blau gefüllt, mit einer schwarzen Kontur (der Umrandung), und vollständig deckend. Wir werden noch sehen, wie man das ändern kann. Mit anderen Werkzeugen lassen sich auch Ellipsen, Sterne und Spiralen erstellen: @@ -177,173 +177,173 @@ - + - + Diese Werkzeuge werden unter dem Begriff Form-Werkzeuge zusammengefasst. Jede erzeugte Form zeigt einen oder mehrere rautenförmige Anfasser. Ziehen Sie mit der Maus daran, um zu sehen wie sich die Form dadurch verändert. Die Werkzeugeinstellungsleiste für Formen bietet ebenfalls die Möglichkeit, die Form zu verändern. Die Einstellungen verändern die aktuell ausgewählten Objekte (die, die die entsprechenden Anfasser haben) und setzt den Standard für alle neuen Objekte. - + - + Um die letzte Aktion rückgängig zu machen, drückt man Strg+Z. (Oder, wenn Sie es sich wieder anders überlegen, benutzen Sie Wiederherstellen durch Umschalt+Strg+Z.) Bewegen, Größe ändern, Drehen - + - + Das am häufigsten verwendete Werkzeug in Inkscape ist das Auswahlwerkzeug. Klicken Sie den obersten Knopf (mit dem Pfeil) in der Werkzeugleiste, oder drücken Sie F1 oder Leertaste. Nun können Sie jedes Objekt auf der Seite auswählen. Probieren Sie das an dem Rechteck unten. - + - + Sie sehen jetzt acht pfeilförmige Anfasser um das markierte Objekt. Jetzt haben Sie mehrere Möglichkeiten: - + - + Verschieben des Objekts durch Ziehen mit gedrückter linker Maustaste. (Drücken Sie Strg, um die Bewegung auf horizontale oder vertikale Richtung zu beschränken.) - + - + Ändern Sie die Größe des Objektes durch Klicken und Ziehen an einem Anfasser. (Drücken Sie Strg zum Beibehalten des Seitenverhältnisses.) - + - + Nun klicken Sie noch einmal auf das Rechteck. Die Anfasser sehen jetzt anders aus. Jetzt gibt es folgende Möglichkeiten: - + - + Drehen des Objektes durch Klicken und Ziehen an den Eck-Anfassern. (Zum stufenweisen Drehen in Schritten von 15° halten Sie Strg gedrückt. Verschieben Sie das Kreuz, um den Drehmittelpunkt festzulegen.) - + - + Scheren Sie das Objekt durch Klicken und Ziehen an den Anfassern an den Längsseiten. (Drücken Sie Strg zum stufenweisen Scheren in Schritten von 15°.) - + - + Wenn man das Auswahlwerkzeug verwendet und das Objekt ausgewählt ist, kann man auch die Eingabefelder (über der Zeichenfläche) benutzen, um genaue Werte für die Koordinaten (X und Y) und die Größe (B und H) einzugeben. Verändern mit der Tastatur - + - + Eine der Eigenschaften von Inkscape, die es von vielen anderen Vektorzeichenprogrammen unterscheidet, ist die gute Tastaturbedienbarkeit. Es gibt fast keinen Befehl oder keine Aktion, die nicht mit der Tastatur ausführbar sind, und Objektmanipulation ist da keine Ausnahme. - + - + Man kann Objekte mit der Tastatur verschieben (Pfeil-Tasten), ihre Größe ändern (<- und >-Tasten) und sie drehen ([- und ]-Tasten). Die Standardschrittweite für Bewegung und Größenänderung mit der Tastatur ist 2 px, mit Umschalt das Zehnfache davon. Strg+< und Strg+> vergrößern auf 200% oder verkleinern auf 50% der Originalgröße. Standardmäßig werden Objekte in Schritten von 15° gedreht, mit gedrückter Strg-Taste in 90°-Schritten. - + - + Besonders nützlich sind pixelgenaue Manipulationen durch gleichzeitiges Drücken von Alt mit den entsprechenden Tasten. Mit Alt+Pfeiltaste verschiebt man das markierte Objekt um 1 Pixel bei gewähltem Zoomfaktor (also 1 Bildschirm-Pixel, nicht zu verwechseln mit der px-Einheit, welche eine SVG-Längeneinheit unabhängig vom Zoomfaktor ist). Das bedeutet, wenn man hineinzoomt, dann entspricht ein einmaliger Druck auf Alt+Pfeil einer kleineren absoluten Bewegung, obwohl es auf dem Bildschirm immer noch eine Bewegung um 1 Pixel ist. So ist es möglich, Objekte mit einer beliebig hohen Präzision zu positionieren, einfach indem man hinein- oder herauszoomt. - + - + Genauso ändern Alt+< und Alt+> die Objektgröße so, das die sichtbare Größe um jeweils ein Bildschirm-Pixel verändert wird. Die Tasten Alt+[ und Alt+] drehen den Punkt, der am weitesten vom Zentrum entfernt ist, um ein Bildschirm-Pixel weiter. - + - + Anmerkung: Linux-Benutzer erhalten möglicherweise nicht den gewünschten Effekt mit Alt+Pfeiltaste und ein paar anderen Tastenkombinationen, wenn ihr Fenstermanager diese Tastendrücke abfängt, bevor sie zu Inkscape gelangen. Eine Lösung ist es, die Einstellungen des Fenstermanagers entsprechend zu ändern. Mehrfachauswahl - + - + Man kann mehrere Objekte gleichzeitig durch Umschalt+Klick, oder durch Ziehen um die Objekte herum auswählen. Letzteres wird Gummibandauswahl genannt. (Das Auswahlwerkzeug erzeugt das Gummiband durch Ziehen über einem leeren Teil der Seite, aber immer auch, wenn vor dem Ziehen Umschalt gedrückt wird.) Üben Sie das Markieren aller drei Formen hier unten: - + - + Jetzt benutzen Sie das Gummiband (durch Ziehen oder Umschalt+Ziehen), um beide Ellipsen, aber nicht das Rechteck zu markieren: - + - + Jedes einzelne Objekt einer Auswahl zeigt einen Objektrahmen – normalerweise einen gestrichelten, rechteckigen Rahmen. So kann man ganz einfach sehen, was ausgewählt ist und was nicht. Wenn man zum Beispiel beide Ellipsen und das Rechteck auswählt, dann hätte man es ohne diese Hinweise schwer zu sagen, ob die Ellipsen markiert sind oder nicht. - + - + Umschalt+Klick auf ein markiertes Objekt entfernt es aus der Auswahl. Wählen Sie alle drei Objekte oben aus, dann benutzen Sie Umschalt+Klick, um beide Ellipsen aus der Auswahl herauszunehmen und nur das Rechteck ausgewählt zu lassen. - + - + Nach einem Druck auf Esc sind keine Objekte mehr ausgewählt. Strg+A wählt dagegen alle Objekte der momentan aktivierten Ebene aus. (Wenn Sie keine weiteren Ebenen erstellt haben, entspricht das allen Objekten im Dokument). Gruppieren - + - + Mehrere Objekte können zu einer Gruppe zusammengefasst werden. Eine Gruppe verhält sich wie ein einzelnes Objekt, wenn man sie verschiebt oder mit den Anfassern verformt. Die drei Objekte unten links sind alle noch einzeln; die gleichen drei Objekte auf der rechten Seite sind gruppiert. Versuchen Sie, die Gruppe zu verschieben. @@ -355,99 +355,99 @@ - + - + Um eine Gruppe zu erzeugen, wählt man ein oder mehrere Objekte aus und drückt Strg+G. Um die Gruppierung bei einer oder mehreren Gruppen aufzuheben, markiert man diese und drückt Strg+U. Gruppierungen können selbst auch gruppiert werden, wie jedes andere Objekt auch. Solche verschachtelten Gruppierungen können beliebig tief weitergeführt werden. Einmaliges Strg+U hebt nur die oberste (letzte) Gruppierung einer ausgewählten Gruppe auf. Um alle Gruppierungen der Auswahl aufzuheben, müssen Sie Strg+U mehrfach drücken. - + - + Es ist nicht unbedingt nötig, alle Gruppierungen aufzuheben, wenn man ein Objekt in einer Gruppe bearbeiten will. Strg+Klick auf ein solches Objekt wählt es aus und erlaubt, es zu bearbeiten. Um mehrere Objekte innerhalb oder außerhalb einer Gruppe auszuwählen, drücken Sie Umschalt+Strg+Klick. Versuchen Sie, einzelne Objekte in der Gruppe (oben rechts) zu verschieben oder zu verändern, ohne die Gruppierung aufzuheben. Anschließend heben Sie die Markierung wieder auf und markieren die Gruppe normal, um zu sehen, dass die Gruppierung erhalten geblieben ist. Füllung und Kontur - + - + - Viele der Funktionen von Inkscape sind durch Dialoge verfügbar. Der wahrscheinlich einfachste Weg, einem Objekt eine Farbe zuzuweisen, ist es, den Farbfelder-Dialog im Ansicht-Menü zu öffnen (oder mittels Shift+Ctrl+W), das Objekt zu markieren, und ein Farbfeld zu wählen. Dies ändert die Füllfarbe. + Die wohl einfachste Möglichkeit, wie man ein Objekt einfärben kann, ist es auszuwählen und dann auf eines der farbigen Kästchen unterhalb der Zeichenfläche zu klicken (dies ändert die Füllfarbe). Alternativ kann der Farbmuster-Dialog vom Ansicht-Menü aus geöffnet werden (oder mittels Shift+Ctrl+W), das Objekt markiert werden, und ein Farbfeld angeklickt werden (auch dies ändert die Füllfarbe). - + - + Viel leistungsfähiger ist der Dialog »Füllung und Kontur« aus dem Objekt-Menü (Umschalt+Strg+F). Wählen Sie das Objekt unten aus und öffnen Sie den Dialog. - - + + - + Sie werden sehen, dass der Dialog drei Reiter hat: Füllung, Farbe der Kontur, und Muster der Kontur. Im Reiter »Füllung« ändert man die Füllfarbe (Innenfarbe) des markierten Objekts. Mit den Knöpfen direkt unter dem Reiter kann man die Füllungsart verändern: die Füllung ganz ausschalten (mit dem Knopf mit dem X), einfach (einfarbig) füllen, oder einen Linear- und Radialverlauf auswählen. Bei dem Objekt oben ist der Knopf »Einfache Farbe« aktiviert. - + - + Weiter unten sieht man verschiedene Farbwahlmöglichkeiten. Jede hat einen eigenen Reiter: RGB, HSL, CMYK und Farbrad. Wahrscheinlich am praktischsten ist das Farbrad, bei dem man das Dreieck verdrehen kann, um den Farbton zu wählen und dann die gewünschte Helligkeit im Dreieck auswählt. Alle Farbwähler besitzen einen Schieberegler, um den Alpha-Kanal (die Deckkraft) der Objektfarbe einzustellen. - + - + Immer, wenn Sie ein Objekt auswählen, zeigt der Farbwähler dessen aktuelle Farbe und Kontur. Bei mehr als einem markierten Objekt wird die Durchschnittsfarbe angezeigt. Üben Sie an diesen Beispielobjekten oder erzeugen Sie selbst welche: - - - - - - - - + + + + + + + + - + Mit dem Reiter »Farbe der Kontur« kann man die Kontur (Außenlinie) des Objektes entfernen, oder ihr eine beliebige Farbe und Deckkraft zuordnen: - - - - - - - - - + + + + + + + + + - + Der letzte Reiter »Muster der Kontur« dient zum Einstellen der Breite und anderer Eigenschaften der Kontur: - - - - - - - - + + + + + + + + - + Statt einer einfachen Farbe kann man auch Farbverläufe für Füllung und/oder Kontur benutzen: @@ -488,42 +488,42 @@ - - - - - - - - + + + + + + + + - + Wenn man von einer einfachen Farbe auf einen Farbverlauf umschaltet, hat der neue Farbverlauf an beiden Enden zunächst die zuvor eingestellte Farbe - an einem Ende ist diese voll deckend, am anderen komplett transparent. Schalten Sie zum Farbverlaufswerkzeug (Strg+F1), um die Verlaufs-Anfasser zu verschieben – das sind durch Linien verbundene Anfasser, mit denen man Richtung und Länge des Verlaufs einstellen kann. Wenn einer der Verlaufs-Anfasser ausgewählt ist (blau hervorgehoben), dann setzt der Dialog »Füllung und Kontur« nur die Farbe dieses einen Anfassers statt der Farbe des ganzen Objekts. - + - + Eine andere praktische Möglichkeit, die Farbe eines Objektes zu ändern, ist die Pipette (F7). Klicken Sie einfach mit der Pipette auf die Zeichnung, und die dort gewählte Farbe wird automatisch als Füllfarbe für das aktuelle Objekt benutzt. (Umschalt+Klick ändert die Farbe der Kontur.) - - Duplizieren, Ausrichten, Verteilen + + Duplizieren, Ausrichten, Verteilen - + - + Einer der häufigsten Arbeitsschritte ist das Duplizieren eines Objekts (Strg+D). Die Kopie des Objektes liegt danach direkt über dem kopierten Objekt und ist ausgewählt, so dass es sofort mit der Maus oder den Pfeiltasten verschoben werden kann. Versuchen Sie doch einmal zur Übung, Kopien des schwarzen Quadrats in einer Linie nebeneinander anzuordnen: - - + + - + Es ist gut möglich, dass Ihre Quadrate jetzt einigermaßen zufällig platziert sind. Hier hilft der Dialog »Ausrichten und Verteilen« (Strg+Umschalt+A). Wählen Sie alle Quadrate aus (mit Umschalt+Klick oder dem Gummiband), öffnen Sie dann den Dialog und drücken »Zentren horizontal ausrichten«. Danach benutzen Sie »Horizontale Abstände zwischen Objekten ausgleichen« (lesen Sie die Tooltips der Schaltflächen). Die Objekte sind jetzt gleichmäßig ausgerichtet und verteilt. Hier sind weitere Übungsmöglichkeiten für Sie: @@ -542,187 +542,187 @@ - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Z-Ordnung + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Z-Ordnung - + - + - Der Begriff Z-Ordnung beschreibt die Stapelordnung von Objekten in einer Zeichnung – d.h. welche Objekte oben liegen und dadurch andere, darunterliegende, Objekte verdecken. Die zwei Befehle im Objektmenü, »Nach ganz oben anheben« (die Pos 1-Taste) und »Nach ganz unten absenken« (die Ende-Taste), bringen das ausgewählte Objekt nach ganz oben oder ganz unten in der Z-Ordnung der aktuellen Ebene. Zwei weitere Befehle, »Anheben« (Bild hoch) und »Absenken« (Bild runter), heben oder senken das ausgewählte Objekt nur um eine Stufe; das heißt, sie bewegen das Objekt an einem einzigen, nicht ausgewählten, Objekt in der Z-Ordnung vorbei. (Dazu zählen nur Objekte, die die Auswahl überdecken. Wenn nichts die Auswahl überdeckt, dann bewirken Bild hoch und Bild runter das gleiche wie die Tasten Pos1 und Ende). + Der Begriff Z-Ordnung beschreibt die Stapelordnung von Objekten in einer Zeichnung – d.h. welche Objekte oben liegen und dadurch andere, darunterliegende, Objekte verdecken. Die zwei Befehle im Objektmenü, »Nach ganz oben anheben« (die Pos 1-Taste) und »Nach ganz unten absenken« (die Ende-Taste), bringen das ausgewählte Objekt nach ganz oben oder ganz unten in der Z-Ordnung der aktuellen Ebene. Zwei weitere Befehle, »Anheben« (Bild hoch) und »Absenken« (Bild runter), heben oder senken das ausgewählte Objekt nur um eine Stufe; das heißt, sie bewegen das Objekt an einem einzigen, nicht ausgewählten, Objekt in der Z-Ordnung vorbei. (Dazu zählen nur Objekte, die mit ihrem Begrenzungsrahmen die Auswahl überdecken). - + - + Üben Sie diese Befehle, indem Sie die Z-Ordnung der Objekte unten umkehren, so dass am Ende die ganz linke Ellipse oben und die ganz rechte Ellipse unten liegt: - - - - - - - + + + + + + + - + Eine sehr nützliche Auswahlhilfe ist die Tab-Taste. Wenn nichts ausgewählt ist, dann wählt sie das unterste Objekt; andernfalls wählt sie das Objekt über den markierten Objekten in Z-Ordnung. Umschalt+Tab arbeitet genau anders herum – man beginnt beim obersten Objekt und arbeitet sich dann nach unten. Objekte, die man neu erzeugt, liegen zuoberst auf dem Stapel, und so wählt Umschalt+Tab praktischerweise das zuletzt erzeugte Objekt, solange nichts anderes markiert ist. Üben Sie Tab und Umschalt+Tab ein wenig an dem Stapel Ellipsen oben. - - Verdeckte Objekte auswählen und verschieben + + Verdeckte Objekte auswählen und verschieben - + - + Wie kommt man an ein Objekt heran, das von einem anderen verdeckt wird? Es kann sein, das man das untere Objekt zwar sehen kann, wenn das obere Objekt (teilweise) durchsichtig ist. Doch bei dem Versuch, es auszuwählen, markiert man das obere Objekt und nicht das, das man haben möchte. - + - + Dafür gibt es Alt+Klick. Mit dem ersten Alt+Klick wählt man das oberste Objekt, genau wie mit einem gewöhnlichen Klick. Das nächste Mal Alt+Klick an der gleichen Stelle wählt jedoch das Objekt unter dem obersten; dann das nächste darunter, noch eines tiefer u.s.w. Auf diese Weise kommt man durch mehrere Alt+Klicks nacheinander von ganz oben nach ganz unten, durch den ganzen Z-Ordnungsstapel von Objekten an der Stelle des Klicks. Wenn das unterste Objekt erreicht ist, wird durch das nächste Alt+Klick natürlich wieder das oberste Objekt markiert. - + - + [Wenn Sie unter Linux arbeiten, dann könnte es sein, dass Alt+Klick nicht korrekt funktioniert und stattdessen z.B. das ganze Inkscape-Fenster verschiebt. Dies passiert, wenn Ihr Fenstermanager Alt+Klick für eine andere Aktion reserviert hat. Sie können in diesem Fall im Einstellungsdialog für Ihren Fenstermanager das Fensterverhalten anders einstellen, indem Sie die Aktion für diese Tastenkombination abschalten, oder sie auf die Meta-Taste (meist gleichbedeutend mit der Windows-Taste) umstellen. Dies erlaubt es Inkscape und anderen Anwendungen, die Alt-Taste frei zu verwenden.] - + - + Das ist zwar schön, aber was kann man mit einem markierten und verdeckten Objekt anfangen? Man kann es durch Tastaturbefehle verändern, und man kann die Anfasser benutzen. Aber beim Versuch, das Objekt selbst mit der Maus zu verschieben, wird automatisch wieder das oberste Objekt markiert. (So funktioniert »Klicken und Ziehen« nunmal – es wählt das (oberste) Objekt unter dem Mauszeiger, dann verschiebt es das gewählte Objekt). Um Inkscape mitzuteilen, das man das gerade gewählte Objekt verschieben will, und nicht etwa ein anderes auswählen möchte, benutzt man Alt+Ziehen. Das verschiebt das aktuell markierte Objekt, egal wo man mit der Maus hinklickt. - + - + Üben Sie Alt+Klick und Alt+Ziehen an den zwei braunen Objekten unter dem transparent-grünen Rechteck: - - - - - Ähnliche Objekte auswählen + + + + + Ähnliche Objekte auswählen - + - + Inkscape kann Objekte auswählen, die dem aktuell gewählten Objekt ähneln. Wenn man z.B. alle blauen Quadrate unten auswählen möchte, kann man einfach eines davon auswählen, und dann über das Menü Bearbeiten > Das Gleiche auswählen > Füllfarbe verwenden. Alle Objekte mit derselben blauen Füllfarbe sind nun ausgewählt. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Man kann ähnliche Objekte nicht nur nach deren Füllfarbe, sondern auch nach Konturfarbe, Konturstil, Füllung und Kontur zusammen und nach Objekttyp auswählen. - - Schlusswort + + Schlusswort - + - + Dies ist das Ende des Grundlagen-Tutorials. Das waren längst noch nicht alle Funktionen in Inkscape, aber mit den hier vermittelten Techniken können Sie schon einfache, aber nützliche Grafiken erstellen. Um kompliziertere Techniken zu erlernen, schauen Sie sich das Tutorial »Inkscape: Fortgeschrittene Benutzung« und die anderen Tutorials in Hilfe > Einführungen an. - + diff --git a/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg b/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg index 90de85b93..5ba8912e7 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-shapes.de.svg @@ -473,8 +473,8 @@ - - Ellipsen + + Ellipsen @@ -622,8 +622,8 @@ - - Sterne + + Sterne @@ -909,8 +909,8 @@ - - Spiralen + + Spiralen @@ -1049,8 +1049,8 @@ - - Fazit + + Fazit diff --git a/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg b/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg index 0aa3ac5d7..58ea7df92 100644 --- a/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg +++ b/share/tutorials/tutorial-tips.de.svg @@ -58,14 +58,14 @@ - Es ist einfach zu verstehen, wie der Dialog Gekachelte Klone erzeugen für rechteckige Gitter und Muster funktioniert. Aber was tun, wenn Sie eine radiale Ausrichtung benötigen, wobei die Objekte ein gemeinsames Rotationszentrum besitzen? Das ist jedoch auch möglich! + Es ist einfach zu verstehen, wie der Dialog Gekachelte Klone erzeugen für gitterförmige Anordnungen und Muster funktioniert. Aber was tun, wenn Sie eine radiale Ausrichtung benötigen, wobei die Objekte ein gemeinsames Rotationszentrum besitzen? Das ist natürlichauch möglich! - Wenn Ihr kreisförmiges Muster nur 3, 4, 6, 8 oder 12 Elemente benötigt, können Sie die P3-, P31M-, P3M1-, P4-, P4M-, P6- oder P6M-Symmetrien benutzen. Diese würden zum Beispiel sehr schön für Schneeflocken und ähnliche Dinge funktionieren. Eine allgemeinere Methode funktioniert jedoch wie folgt: + Wenn Ihr kreisförmiges Muster nur 3, 4, 6, 8 oder 12 Elemente benötigt, können Sie die P3-, P31M-, P3M1-, P4-, P4M-, P6- oder P6M-Symmetrien benutzen. Diese eignen sich zum Beispiel sehr schön für Schneeflocken und ähnliche Objekte. Eine allgemeinere Methode funktioniert jedoch wie folgt: @@ -203,123 +203,123 @@ - In den obigen Beispielen wurde die Linie um ihr Zentrum herum rotiert. Aber was tun, wenn Sie das Drehzentrum außerhalb Ihres Objektes liegen haben möchten? Erzeugen Sie einfach ein unsichtbares Rechteck (ohne Füllung und ohne Umrisslinie), welches Ihr Objekt umfasst, und dessen Zentrum an dem von Ihnen gewünschten Drehzentrum liegt. Dann gruppieren Sie Ihr Objekt und das Rechteck und benutzen Sie den Dialog Klone kacheln... auf diese Gruppe. Auf diese Art können Sie nette »Explosionen« erzeugen, wenn Sie in die Skalierung, Rotation und Deckkraft noch ein wenig Zufall hineinbringen: + In den obigen Beispielen wurde die Linie um ihr Zentrum herum rotiert. Aber was tun, wenn Sie das Drehzentrum außerhalb Ihres Objektes liegen haben möchten? Klicken Sie einfach langsam zweimal mit dem Auswahlwerkzeug auf das Objekt, um in den Drehmodus zu wechseln. Jetzt verschieben Sie das Rotationszentrum des Objektes (dargestellt durch einen kleinen, kreuzförmigen Anfasser) an den Punkt der das Zentrum für die Drehung bei der Erzeugung gekachelter Klone sein soll. Dann benutzen Sie den Dialog Gekachelte Klone... mit diesem Objekt. Auf diese Art können Sie nette »Explosionen« erzeugen, wenn Sie in die Skalierung, Rotation und Deckkraft noch ein wenig Zufall hineinbringen: - + - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Wie erzeugt man Scheibchen (mehrere rechteckige Exportflächen)? + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Wie erzeugt man Scheibchen (mehrere rechteckige Exportflächen)? - + Erzeugen Sie eine neue Ebene, in der Sie unsichtbare Rechtecke zeichnen, die Teile Ihrer Zeichnung bedecken. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Dokument Pixel als Einheiten benutzt (was die Standardeinstellung ist), schalten Sie das Raster an und lassen die Rechtecke am Raster einrasten. Jedes Rechteck sollte eine ganzzahlige Länge und Breite in Pixel besitzen. Geben Sie den Rechtecken sinnvolle Kennungen (IDs) und exportieren Sie jedes Rechteck in eine eigene Datei (Datei > PNG-Bild exportieren oder Umschalt+Strg+E). Nun werden die Rechtecke ihre Export-Dateinamen behalten. Ab jetzt ist es sehr einfach, einzelne Rechtecke neu zu exportieren: Schalten Sie zur Export-Ebene um, benutzen Sie die Tabulator-Taste, um das Rechteck auszuwählen, welches Sie benötigen (oder benutzen Sie die »Suche«-Funktion) und exportieren Sie es erneut. Wenn Sie den Vorgang noch weiter automatisieren wollen, können Sie ein Shellskript oder eine Batchdatei schreiben, um alle Ihre Rechtecke zu exportieren. Das Kommando dazu sieht für jedes Rechteck wie folgt aus: - + inkscape -i ID_des_Rechtecks -t dateiname.svg - + Das Argument »-t« weist Inkscape an, den gespeicherten Dateinamen zu verwenden. Sie können aber auch einen Dateinamen für den Export angeben, wenn sie im Befehl den Parameter »-e« benutzen. Alternativ können Sie auch die Erweiterungen Erweiterungen > Internet > Schneider oder auch Erweiterungen > Exportieren > Guillotine verwenden, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen. - - Nichtlineare Verläufe + + Nichtlineare Verläufe - + Die Version 1.1 von SVG unterstützt keine nichtlinearen Verläufe, das bedeutet, es lassen sich keine Verläufe erzeugen, die nichtlineare Übergänge zwischen den Farben besitzen. Sie können solche Verläufe aber annähern, indem Sie Verläufe mit mehreren Stopps (Verlaufsschritten) verwenden. - + - Als Beispiel soll ein einfacher Verlauf mit zwei Stopps dienen. Öffnen Sie den Farbverlaufs-Editor (zum Beispiel indem Sie auf einen der Anfasser für den Verlauf doppelklicken). Fügen Sie einen neuen Verlaufsschritt in der Mitte hinzu und ziehen Sie ihn ein wenig. Fügen Sie weitere Verlaufsschritte vor und nach dem mittleren Schritt und ziehen Sie sie auch ein wenig, sodass der Verlauf gleichmäßig wirkt. Je mehr Schritte sie hinzufügen, desto gleichmäßiger wird der entstehende Verlauf. So sieht der anfängliche Schwarz-Weiß-Verlauf mit zwei Schritten aus: + Als Beispiel soll ein einfacher Verlauf mit zwei Farben dienen (diesen können Sie entweder über den Füllung-und-Kontur-Dialog zuweisen oder mit dem Verlaufswerkzeug erzeugen). Jetzt fügen Sie mit dem Verlaufswerkzeug eine neue Farbe in der Mitte hinzu; entweder, indem Sie auf die Verlaufslinie doppelklicken, oder indem sie den quadratischen Anfasser auswählen und oben in der Werkzeugleiste des Verlaufswerkzeuges auf die Schaltfläche Zwischenfarbe einfügen klicken.Ziehen Sie ein wenig an dem neuen Anfasser. Fügen Sie weitere Verlaufsschritte vor und nach dem mittleren Schritt ein und verschieben Sie auch diese ein wenig, sodass der Verlauf gleichmäßig wirkt. Je mehr Schritte Sie hinzufügen, desto gleichmäßiger wird der entstehende Verlauf. So sieht danach der anfängliche Schwarz-Weiß-Verlauf mit den zwei Schritten aus: @@ -327,11 +327,11 @@ - - + + - + Und hier sehen Sie einige nichtlineare, mehrschrittige Verläufe (Sie können Sie im Farbverlaufs-Editor untersuchen): @@ -416,21 +416,21 @@ - - - - - - - - - - Asymmetrische radiale Verläufe + + + + + + + + + + Asymmetrische radiale Verläufe - + - + Radiale Verläufe müssen nicht immer symmetrisch sein. Sie können im Farbverlaufswerkzeug am mittleren Anfasser eines kreisförmigen Farbverlaufs zusammen mit der Umschalttaste ziehen. Dadurch wird der X-förmige Fokus-Anfasser des Farbverlaufs von seinem Zentrum wegbewegt. Wenn Sie ihn nicht benötigen, können Sie den Fokus zurückstellen, indem Sie ihn nahe ans Zentrum ziehen. @@ -444,216 +444,216 @@ - - - - An der Seitenmitte ausrichten + + + + An der Seitenmitte ausrichten - + - + Um etwas an der Seitenmitte oder am Rand einer Seite auszurichten, wählen Sie das Objekt oder die Gruppe aus und wählen Sie Seiteaus der mit Relativ zu: bezeichneten Liste im »Ausrichten und Verteilen«-Dialog (Strg+Umschalt+A). - - Ein Dokument aufräumen + + Ein Dokument aufräumen - + - + Viele der nicht mehr verwendeten Farbverläufe, Muster und Markierungen (genauer: diejenigen, welche von Ihnen verändert wurden) verbleiben in den zugehörigen Auswahldialogen und können für neue Objekte wiederverwendet werden. Wenn Sie jedoch Ihr Dokument »entrümpeln« wollen, benutzen Sie den Befehl Dokument säubern aus dem »Datei«-Menü. Er wird für Sie alle Farbverläufe, Muster oder Markierungen löschen, die in Ihrem Dokument von keinem Objekt verwendet werden, wodurch Ihre Datei kleiner wird. - - Versteckte Funktionen und der XML-Editor + + Versteckte Funktionen und der XML-Editor - + - + Der XML-Editor (Umschalt+Strg+X) ermöglicht Ihnen, fast alles an einem Dokument zu verändern, ohne einen externen Texteditor verwenden zu müssen. Auch unterstützt Inkscape normalerweise mehr SVG-Merkmale als von der Benutzeroberfläche aus zugänglich sind. Der XML-Editor ist ein nützliches Hilfsmittel, um an diese Funktionen heranzukommen (wenn Sie sich mit SVG auskennen). - - Maßeinheit für Lineale ändern + + Maßeinheit für Lineale ändern - + - + - In der Standardvorlage für ein neues Dokument sind die Maßeinheiten für die Lineale immer px (»SVG-Benutzereinheit«, was in Inkscape gleich 0,8pt oder 1/90 Zoll ist). Dies ist auch die Einheit, in der die Koordinaten unten links angezeigt werden, und die als Vorauswahl in allen Menüs erscheint, die Einheiten benutzen. (Sie können immer mit dem Mauszeiger über ein Lineal fahren. Ein kleines Infofenster wird Ihnen anzeigen, welche Einheit das Lineal benutzt.) Um die Standard-Einheit zu verändern, öffnen Sie die Dokumenteneinstellungen (Umschalt+Strg+D) und ändern Sie die Standard-Einheiten im Reiter Seite. + In der Standardvorlage für ein neues Dokument sind die Maßeinheiten für die Lineale immer px (»SVG-Benutzereinheit«, was in Inkscape ungefähr 0,75pt oder 1/96 Zoll ist). Dies ist auch die Einheit, in der die Koordinaten unten links angezeigt werden, und die als Vorauswahl in allen Menüs erscheint, die Einheiten benutzen. (Sie können immer mit dem Mauszeiger über ein Lineal fahren. Ein kleines Infofenster wird Ihnen anzeigen, welche Einheit das Lineal benutzt.) Um die Anzeigeeinheit zu verändern, öffnen Sie die Dokumenteneinstellungen (Umschalt+Strg+D) und ändern Sie die Anzeigeeinheit im Reiter Seite. - - Stempeln + + Stempeln - + - + Um schnell mal eben viele Kopien eines Objekts zu erzeugen, benutzen Sie die Funktion Stempeln. Verschieben Sie einfach ein Objekt (oder skalieren oder drehen Sie es), und noch während Sie die Maustaste gedrückt halten, drücken Sie die Leertaste. Auf diese Art wird ein »Stempelabdruck« des aktuellen Objekts hinterlassen. Sie können stempeln, so oft Sie wollen. - - Tricks mit dem Zeichenwerkzeug + + Tricks mit dem Zeichenwerkzeug - + - + Beim Benutzen des Zeichenwerkzeugs (Bézier) können Sie das Zeichnen einer Linie auf folgende Arten beenden: - - + + - + Drücken Sie die Eingabetaste - - + + - + Machen Sie einen Doppelklick mit der linken Maustaste - - + + - + - Wählen Sie erneut das Zeichenwerkzeug aus + Machen Sie einen Rechtsklick mit der Maus - - + + - + Wählen Sie ein anderes Werkzeug - + - + Beachten Sie, dass der Pfad noch nicht als Objekt im Dokument existiert, solange er noch nicht beendet wurde (das heißt, solange er grün angezeigt wird, und das aktuelle Segment rot). Deshalb sollten Sie entweder die Taste Esc (um den ganzen Pfad zu verwerfen) oder die Rückschritttaste (um das letzte Segment des noch nicht beendeten Pfads zu verwerfen) statt der Rückgängig-Funktion verwenden. - + - + Um einen neuen Unterpfad zu einem existierenden Pfad hinzuzufügen, wählen Sie den Pfad aus und drücken Sie die Umschalttaste, dann fangen Sie von einem beliebigen Punkt aus an, zu zeichnen. Wenn Sie jedoch einen bestehenden Pfad nur weiterführen möchten, ist der Tastendruck nicht notwendig; fangen Sie einfach an einem der Endknoten des ausgewählten Pfades mit dem Weiterzeichnen an. - - Unicode-Zeichen eingeben + + Unicode-Zeichen eingeben - + - + Während Sie mit dem Textwerkzeug arbeiten, schaltet die Tastenkombination Strg+U zwischen Unicode- und normalem Modus um. Im Unicode-Modus wird jede Gruppe von vier Hexadezimalzahlen, die Sie eingeben, zu einem einzelnen Unicode-Zeichen. Auf diese Weise können Sie beliebige Symbole erzeugen (wenn Sie den Unicode-Code dazu wissen und wenn die gewählte Schriftart sie enthält). Um den Unicode-Modus wieder zu verlassen, drücken Sie die Eingabetaste. Ein Beispiel: die Tastenfolge Strg+U 2 0 1 4 Eingabe fügt einen betonten Bindestrich (em-dash) ein (—). Um den Unicode-Modus zu verlassen, ohne irgendein Zeichen in den Text einzufügen, drücken Sie Esc. - + - + Sie können auch den Dialog unter Text > Glyphen verwenden, um bestimmte Zeichen zu suchen und in Ihr Dokument einzufügen. - - Das Seitengitter zum Zeichnen von Icons verwenden + + Das Seitengitter zum Zeichnen von Icons verwenden - + - + - Nehmen wir einmal an, Sie wollen ein 24×24 Pixel großes Icon erstellen. Erzeugen Sie dazu zunächst eine Leinwand der Größe 24×24 Pixel (benutzen Sie dazu die Dokumenteneinstellungen) und setzen Sie das Gitter auf 0,5 Pixel (ergibt 48×48 Rasterlinien). Wenn Sie nun gefüllte Objekte an geradzahligen Rasterlinien und gerahmte Objekte an ungeradzahligen Rasterlinien ausrichten, darauf achten, dass die Strichstärke eine gerade Pixelanzahl ist und Ihr Bild mit der Standardeinstellung von 90dpi exportieren (sodass aus einem Pixel ein Bitmap-Pixel wird), bekommen Sie ein schönes knackiges Bitmap-Bild ohne unerwünschtes Antialiasing. + Nehmen wir einmal an, Sie wollen ein 24×24 Pixel großes Icon erstellen. Erzeugen Sie dazu zunächst eine Leinwand der Größe 24×24 Pixel (benutzen Sie dazu die Dokumenteneinstellungen) und setzen Sie das Gitter auf 0,5 Pixel (ergibt 48×48 Rasterlinien). Wenn Sie nun gefüllte Objekte an geradzahligen Rasterlinien und gerahmte Objekte an ungeradzahligen Rasterlinien ausrichten, darauf achten, dass die Strichstärke eine gerade Pixelanzahl ist und Ihr Bild mit der Standardeinstellung von 96dpi exportieren (sodass aus einem Pixel ein Bitmap-Pixel wird), bekommen Sie ein schönes gestochen scharfes Bitmap-Bild ohne unerwünschtes Antialiasing. - - Objekte drehen + + Objekte drehen - + - + - Wenn Sie mit dem Auswahlwerkzeug arbeiten, klicken Sie einmal auf ein Objekt, um die Skalierungspfeile zu sehen. Dann klicken Sie nochmals auf das Objekt, um die Rotations- und Scherpfeile zu sehen. Wenn Sie auf die Pfeile an den Ecken klicken und sie verschieben, wird sich das Objekt um das Zentrum (welches als Fadenkreuz angezeigt wird) drehen. Wenn Sie nun noch während des Rotierens die Umschalttaste gedrückt halten, wird das Objekt um die gegenüberliegende Ecke gedreht. Sie können aber auch das Rotationszentrum auf eine beliebige Stelle verschieben. + Wenn Sie mit dem Auswahlwerkzeug arbeiten, klicken Sie einmal auf ein Objekt, um die Skalierungspfeile zu sehen. Dann klicken Sie nochmals auf das Objekt, um die Rotations- und Scherpfeile zu sehen. Wenn Sie auf die Pfeile an den Ecken klicken und sie verschieben, dreht sich das Objekt um sein Zentrum (welches als Fadenkreuz angezeigt wird). Wenn Sie nun noch während des Drehens die Umschalttaste gedrückt halten, wird das Objekt um die gegenüberliegende Ecke gedreht. Sie können aber auch das Rotationszentrum an eine beliebige andere Stelle verschieben. - + - + Oder Sie rotieren das Objekt mit Hilfe der Tastatur durch Drücken der Tasten [ und ] (um jeweils 15°) oder Strg+[ and Strg+] (um jeweils 90°). Die gleichen []-Tasten zusammen mit der Alt-Taste ermöglichen eine langsame Rotation um je einen Pixel (leider nicht mit deutscher Tastatur). - - Schattenwurf + + Schattenwurf - + - + Um schnell mal eben einen Schatten für ein Objekt zu erstellen, verwenden Sie die Funktion Filter > Schatten und Lichter > Abgesetzter Schattend>. - + - + Sie können auch ganz leicht einen unscharfen Schatten für ein Objekt erstellen, indem Sie »Unschärfe« im »Füllung und Kontur«-Dialog nutzen. Wählen Sie ein Objekt, duplizieren Sie es mit Strg+D, drücken Sie Bild runter, um es unter das originale Objekt abzusenken, und verschieben Sie es etwas nach rechts unten vom originalen Objekt. Öffnen Sie nun den Dialog »Füllung und Kontur« und ändern Sie den Weichzeichner-Wert auf z.B. 5,0. Das war es schon! - - Text auf einen Pfad platzieren + + Text auf einen Pfad platzieren - + - + Um Text an einem Pfad auszurichten, wählen Sie den Text und den Pfad zusammen aus und benutzen Sie den Befehl An Pfad ausrichten aus dem Text-Menü. Der Text wird ab dem Anfang des Pfades ausgerichtet. Normalerweise ist es besser, für den Text einen eigenen Pfad zu erstellen, als den Text an irgendeinem Zeichnungselement auszurichten – auf diese Art haben Sie mehr Kontrolle über den Text, ohne dass Sie an Ihrer eigentlichen Zeichnung herumändern müssen. - - Das Original auswählen + + Das Original auswählen - + - + Bei Text, der an einem Pfad ausgerichtet ist, einen verbundenen Versatz oder einem Klon kann es schwierig sein, das Quellobjekt oder den Quellpfad auszuwählen, weil die Quelle direkt unterhalb, unsichtbar und/oder gesperrt sein könnte. In so einem Fall hilft Ihnen die Tastenkombination Umschalt+D. Wählen Sie den Text, den verbundenen Versatz oder den Klon aus und drücken Sie Umschalt+D, um den dazugehörigen Pfad, das Quellobjekt des Versatzes oder das Original des Klons auszuwählen. - - Programmfenster außerhalb des Bildschirms + + Programmfenster außerhalb des Bildschirms - + - + Wenn Sie Dokumente auf verschiedenen Systemen bearbeiten, die entweder unterschiedliche Auflösungen besitzen oder unterschiedlich viele Bildschirme, kann es Ihnen passieren, dass Inkscape eine Fensterposition mit abgespeichert hat, welche dazu führt, dass Sie das Fenster an Ihrem Monitor nicht mehr erreichen können. In diesem Fall maximieren Sie das Fenster einfach (das bringt das Fenster wieder in Ihren Anzeigebereich; benutzen Sie die Taskleiste dazu), speichern Sie das Dokument und öffnen Sie es erneut. Sie können dieses Verhalten auch komplett abstellen, indem Sie die globale Einstellung, die Fenstergeometrie mit abzuspeichern, abschalten (in den Inkscape-Einstellungen, im Abschnitt Benutzeroberfläche > Fenster). - - Transparenz, Farbverläufe und PostScript-Export + + Transparenz, Farbverläufe und PostScript-Export - + - + - PostScript- oder EPS-Formate unterstützen keine Transparenz, deshalb sollten Sie auch keine Transparenz benutzen, wenn Sie etwas nach PS oder EPS exportieren wollen. Wenn Sie Teiltransparenz benutzen wollen, die etwas einfarbiges überdeckt, dann können Sie dieses Problem leicht lösen: Wählen Sie eines der transparenten Objekte aus, wechseln Sie zur Farbpipette (F7). Stellen Sie sicher, dass diese den »sichtbaren Farbwert ohne Transparenz« ermittelt, und klicken Sie auf Ihr Objekt. Das übernimmt die sichtbare Farbe und weist sie dem Objekt zu, aber diesmal ohne Transparenz. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle teiltransparenten Objekte. Wenn Ihr teiltransparentes Objekt mehrere einfarbigen Flächen überdeckt, müssen Sie es entsprechend in einzelne Teile auftrennen und für jeden einzelnen Teil wie oben beschrieben vorgehen. + PostScript- oder EPS-Formate unterstützen keine Transparenz, deshalb sollten Sie auch keine Transparenz verwenden, wenn Sie etwas nach PS oder EPS exportieren wollen. Wenn Sie Teiltransparenz benutzen wollen, die etwas einfarbiges überdeckt, dann können Sie dieses Problem leicht lösen: Wählen Sie eines der transparenten Objekte aus, wechseln Sie zur Farbpipette (F7 oder d). Stellen Sie sicher, dass die Schaltfläche Deckkraft: Aufnehmen in der Werkzeugleiste der Farbpipette deaktiviert ist. Klicken Sie nun auf das Objekt. Das Werkzeug nimmt jetzt die sichtbare Farbe auf und weist sie demselben Objekt zu, aber diesmal ohne Transparenz. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle teiltransparenten Objekte. Wenn Ihr teiltransparentes Objekt mehrere einfarbigen Flächen überdeckt, müssen Sie es entsprechend in einzelne Teile auftrennen und für jeden einzelnen Teil wie oben beschrieben vorgehen. Beachten Sie, dass die Farbpipette nicht den Deckkraft-Wert des Objektes verändert, sondern lediglich den Alpha-Wert seiner Füllung oder Kontur. Stellen Sie daher sicher, dass die Deckkraft aller Objekte auf 100% gesetzt ist, bevor Sie loslegen. - + -- cgit v1.2.3