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authorNicolas Dufour <nicoduf@yahoo.fr>2015-08-11 07:22:35 +0000
committerJazzyNico <nicoduf@yahoo.fr>2015-08-11 07:22:35 +0000
commit01c493caf82c904a8704fe463b6d243a94446aa4 (patch)
tree83e6792d18eca6a0586badba2a52213568e33de0
parentMan. New German translation by Maren Hachmann. (diff)
downloadinkscape-01c493caf82c904a8704fe463b6d243a94446aa4.tar.gz
inkscape-01c493caf82c904a8704fe463b6d243a94446aa4.zip
Missing POD file...
(bzr r14287)
-rw-r--r--inkscape.de.pod698
1 files changed, 698 insertions, 0 deletions
diff --git a/inkscape.de.pod b/inkscape.de.pod
new file mode 100644
index 000000000..eae8893a9
--- /dev/null
+++ b/inkscape.de.pod
@@ -0,0 +1,698 @@
+
+ *****************************************************
+ * GENERATED FILE, DO NOT EDIT *
+ * THIS IS NO SOURCE FILE, BUT RESULT OF COMPILATION *
+ *****************************************************
+
+This file was generated by po4a(7). Do not store it (in VCS, for example),
+but store the PO file used as source file by po4a-translate.
+
+In fact, consider this as a binary, and the PO file as a regular .c file:
+If the PO get lost, keeping this translation up-to-date will be harder.
+
+=encoding UTF-8
+
+=head1 NAME
+
+Inkscape - ein Programm zum Bearbeiten von SVG-Dateien (Scalable Vector
+Graphics).
+
+=head1 ÜBERSICHT
+
+C<inkscape [Optionen] [Dateiname ...]>
+
+Optionen:
+
+ -?, --help
+ --usage
+ -V, --version
+
+ -f, --file=DATEINAME
+
+ -e, --export-png=DATEINAME
+ -a, --export-area=x0:y0:x1:y1
+ -C, --export-area-page
+ -D, --export-area-drawing
+ --export-area-snap
+ -i, --export-id=ID
+ -j, --export-id-only
+ -t, --export-use-hints
+ -b, --export-background=FARBE
+ -y, --export-background-opacity=WERT
+ -d, --export-dpi=DPI
+ -w, --export-width=BREITE
+ -h, --export-height=HÖHE
+
+ -P, --export-ps=DATEINAME
+ -E, --export-eps=DATEINAME
+ -A, --export-pdf=DATEINAME
+ --export-pdf-version=VERSIONSNUMMER
+ --export-latex
+
+ --export-ps-level {2,3}
+
+ -T, --export-text-to-path
+ --export-ignore-filters
+
+ -l, --export-plain-svg=DATEINAME
+
+ -p, --print=DRUCKER
+
+ -I, --query-id=ID
+ -X, --query-x
+ -Y, --query-y
+ -W, --query-width
+ -H, --query-height
+ -S, --query-all
+
+ -x, --extension-directory
+
+ --verb-list
+ --verb=VERB-ID
+ --select=OBJECT-ID
+
+ --shell
+
+ -g, --with-gui
+ -z, --without-gui
+
+ --vacuum-defs
+
+ --g-fatal-warnings
+
+=head1 BESCHREIBUNG
+
+B<Inkscape> ist ein grafischer Editor für Bild-Dateien im B<"Scalable Vector
+Graphics">-Format (SVG), der über ähnliche Funktionen wie B<Adobe
+Illustrator>, B<CorelDraw>, B<Xara Xtreme> usw. verfügt. Inkscape enthält
+Funktionen für vielseitige Formen, Bezierpfade, Freihandzeichnen,
+mehrzeiligen Text, Text entlang von Pfaden, Alpha-Blending, beliebige affine
+Transformationen, Farbverlaufs- und Musterfüllungen, Knotenbearbeitung,
+viele Export- und Importformate einschließlich PNG und PDF, Gruppen, Ebenen,
+verbundene Klone und vieles mehr. Die Benutzeroberfläche wurde so entworfen,
+dass die Arbeit für erfahrene Nutzer komfortabel und zügig vonstatten geht,
+und ist gleichzeitig kompatibel zu den B<GNOME>-Standards, damit Nutzer, die
+Erfahrung mit anderen GNOME-Anwendungen haben, sich schnell darin
+zurechtfinden.
+
+B<SVG> ist ein durch den W3C standardisiertes XML-Format für
+2D-Vektor-Zeichnungen. Es ermöglicht die Definition von Objekten in der
+Zeichnung unter Verwendung von Punkten, Pfaden und einfachen Formen. Farben,
+Schriftarten, Konturbreite und so weiter werden als `style'-Attributes
+dieser Objekte definiert. Hierdurch soll ermöglicht werden, dass SVG-Dateien
+in einer möglichst großen Anzahl von Programmen und für ein breites Spektrum
+an Einsatzzwecken verwendet werden, da es standardisiert ist und die Dateien
+im Text-/XML-Format vorliegen.
+
+B<Inkscape> verwendet SVG als natives Speicherformat und hat sich zum Ziel
+gesetzt, das Open-Source-Zeichenprogramm für SVG-Dateien zu werden, das am
+genauesten den entsprechenden Standard einhält.
+
+
+
+=head1 OPTIONEN
+
+=over 8
+
+=item B<-?>, B<--help>
+
+Hilfe anzeigen
+
+=item B<-V>, B<--version>
+
+Inkscape-Version und Erstellungsdatum anzeigen
+
+=item B<-a> I<x0:y0:x1:y1>, B<--export-area>=I<x0:y0:x1:y1>
+
+Geben Sie den Exportbereich beim PNG-Export in SVG-Nutzer-Einheiten an
+(anonyme Längeneinheit, die üblicherweise in Inkscape-SVG-Dateien verwendet
+wird). Standardmäßig wird die gesamte Dokumentseite exportiert. Der Punkt
+(0,0) liegt in der unteren linken Ecke.
+
+=item B<-C>, B<--export-area-page>
+
+Beim Export nach PNG, PDF, PS und EPS wird die gesamte Seite
+exportiert. Dies ist die Standardeinstellung für PNG, PDF und PS, daher
+braucht dies nicht angegeben zu werden - es sei denn, es wird --export-id
+verwendet, um ein bestimmtes Objekt zu exportieren. Für EPS ist dies jedoch
+nicht der Standard. Zudem erlaubt das EPS-Format nicht, dass die äußere
+Begrenzung der Datei über den Inhalt hinausgeht. Das bedeutet, dass bei
+Verwendung von --export-area-page beim EPS-Export die Begrenzung bis auf den
+Inhalt verkleinert wird, falls dieser kleiner ist.
+
+=item B<-D>, B<--export-area-drawing>
+
+Beim Export nach PNG, PDF, PS und EPS wird die gesamte Zeichnung (nicht die
+Seite), d.h. die äußere Begrenzung ist der Rahmen um alle Objekte im
+Dokument (oder des exportierten Objektes, falls --export-id verwendet
+wird). Bei dieser Option enthält das exportierte Bild alle sichtbaren
+Objekte des Dokumentes ohne zusätzlichen Rand oder Beschnitt. Für EPS ist
+dies der Standard-Exportbereich. Beim Export nach PNG kann die Option in
+Kombination mit --export-use-hints verwendet werden.
+
+=item B<--export-area-snap>
+
+Beim PNG-Export vergrößert sich hierdurch der Exportbereich auf den
+nächsten, ganzzahligen Wert für die SVG-Nutzer-Einheit (px). Wenn die
+Standard-Export-Auflösung von 96 dpi verwendet wird und die Grafik zur
+Minimierung von Antialiasing am Pixel-Raster eingerastet ist, erlaubt diese
+Option die Erhaltung dieser Ausrichtung, selbst wenn der Exportbereich von
+der Begrenzung eines Objektes gebildet wird (mit --export-id oder
+--export-area-drawing), das selbst nicht am Pixel-Raster ausgerichtet ist.
+
+=item B<-b> I<FARBE>, B<--export-background>=I<FARBE>
+
+Die Hintergrundfarbe für das exportierte PNG-Bild. Jeder Farbwert, der von
+SVG unterstützt wird, ist möglich, z.B. "#ff007f" oder "rgb(255, 0,
+128)". Falls nicht gesetzt, wird die Seitenfarbe, die in Inkscape in den
+Dokumenteneinstellungen ausgewählt wurde, verwendet (gespeichert im Attribut
+pagecolor= in sodipodi:namedview).
+
+=item B<-d> I<DPI>, B<--export-dpi>=I<DPI>
+
+Die Auflösung für den PNG-Export. Diese wird auch für die ersatzweise
+Rasterisierung gefilterter Objekte beim Export nach PS, EPS oder PDF
+verwendet (es sei denn, es wird --export-ignore-filters verwendet, um die
+Rasterisierung zu unterbinden). Standard sind 96 dpi, wobei 1
+SVG-Nutzer-Einheit (px, auch "user unit") 1 Bitmap-Pixel entspricht. Dieser
+Wert ersetzt den DPI-Hinweis in der SVG-Datei, wenn gleichzeitig
+--export-use-hints verwendet wird).
+
+=item B<-e> I<DATEINAME>, B<--export-png>=I<DATEINAME>
+
+Angabe des Dateinamens für den Export nach PNG. Falls die Datei existiert,
+wird sie ohne Nachfrage überschrieben.
+
+=item B<-f> I<DATEINAME>, B<--file>=I<DATEINAME>
+
+Öffnet angegebene(s) Dokument(e). Die Optionen können auch weggelassen
+werden, d.h. Dateinamen können auch ohne -f angegeben werden.
+
+=item B<-g>, B<--with-gui>
+
+Versucht, die grafische Oberfläche zu verwenden (unter Unix wird der
+X-Server benutzt, selbst wenn $DISPLAY nicht gesetzt ist).
+
+=item B<-h> I<HÖHE>, B<--export-height>=I<HÖHE>
+
+Die Höhe der erstellten Rastergrafik in Pixeln. Dieser Wert hat Vorrang vor
+--export-dpi (oder dem DPI-Hinweis in der SVG-Datei, falls mit
+--export-use-hints verwendet).
+
+=item B<-i> I<ID>, B<--export-id>=I<ID>
+
+Beim Export nach PNG, PS, EPS, PDF und normalem SVG ist dies der Wert des
+id-Attributes des Objektes aus dem Dokument, das exportiert werden
+soll. Alle anderen Objekte werden nicht exportiert. Standardmäßig ist der
+Exportbereich auf das Objekt begrenzt. Dies kann mit --export-area (nur für
+PNG) oder --export-area-page geändert werden.
+
+=item B<-j>, B<--export-id-only>
+
+Beim Export nach PNG und normalem SVG wird nur das Objekt exportiert, dessen
+id in --export-id angegeben ist. Alle anderen Objekte werden versteckt und
+sind im exportierten Bild nicht zu sehen, selbst wenn sie über dem
+exportierten Objekt liegen. Ohne die Angabe von --export-id wird diese
+Option ignoriert. Beim PDF-Export ist dies bereits die Standardeinstellung
+und bewirkt daher nichts.
+
+=item B<-l>, B<--export-plain-svg>=I<DATEINAME>
+
+Export des Dokumentes als normales SVG ohne jegliche sodipodi:- oder
+inkscape:-Namensräume und ohne RDF-Metadaten.
+
+=item B<-x>, B<--extension-directory>
+
+Zeigt das aktuelle Erweiterungsverzeichnis, das von Inkscape benutzt wird,
+an und beendet sich. Kann verwendet werden, damit externe Erweiterungen
+dieselbe Konfiguration wie die originäre Inkscape-Installation verwenden.
+
+=item B<--verb-list>
+
+Zeigt alle Verben, die in Inkscape zur Verfügung stehen, geordnet nach ID
+an. Diese ID kann beim Erstellen von Tastenzuordnungstabellen oder Menüs
+verwendet werden. Sie kann auch im Zusammenhang mit der Option --verb auf
+der Kommandozeile verwendet werden.
+
+=item B<--verb>=I<VERB-ID>, B<--select>=I<OBJECT-ID>
+
+Diese beiden Optionen zusammen erlauben die Erstellung einfacher Skripte für
+Inkscape auf der Kommandozeile. Beide dürfen so oft wie benötigt in der
+Kommandozeile verwendet werden und werden in der angegebenen Reihenfolge für
+jedes angegebene Dokument ausgeführt.
+
+Der Befehl --verb führt ein bestimmtes Verb genauso aus, wie wenn es aus
+einem Menü heraus oder mit einer Schaltfläche aufgerufen würde. Dialoge
+öffnen sich, wenn dies Teil der Funktion des Verbs ist. Der
+Kommandozeilenbefehl --verb-list zeigt eine Liste aller verfügbaren Verb-IDs
+an.
+
+Der Befehl --select wählt Objekte mit der angegebenen ID aus. Das ermöglicht
+es, diese Objekte mit verschiedenen Verben zu
+bearbeiten. --verb=EditDeselect verwirft die gesamte Auswahl. Die
+verfügbaren Objekt-IDs hängen vom Dokument ab, das geladen werden soll.
+
+=item B<-p> I<DRUCKER>, B<--print>=I<DRUCKER>
+
+Druckt Dokumente auf dem angegebenen Drucker aus. Verwendet `lpr -P
+DRUCKER'. Alternativ kann auch `| BEFEHL' verwendet werden, um ein anderes
+Kommando anzugeben, in das die Ausgabe umgeleitet werden soll, oder auch `>
+DATEINAME' um die PostScript-Ausgabe in eine Datei zu schreiben anstatt sie
+zu drucken. Es müssen dabei die korrekten Anführungszeichen für das
+entsprechende Terminal verwendet werden, z.B.
+
+inkscape --print='| ps2pdf - mein_dokument.pdf' mein_dokument.svg
+
+=item B<-t>, B<--export-use-hints>
+
+Verwendet den Exportdateinamen und den DPI-Hinweis, die im zu exportierenden
+Objekt gespeichert sind. Diese Angaben werden automatisch gesetzt, wenn man
+eine Auswahl aus Inkscape heraus exportiert. Wenn man also eine Form mit
+id="path231" als /home/me/form.png mit 300 dpi aus dokument.svg exportiert
+und danach das Dokument speichert, kann man später mit folgendem Befehl die
+Form mit derselben Auflösung in dieselbe Datei erneut exportieren:
+
+inkscape -i path231 -t dokument.svg
+
+Bei Verwendung von --export-dpi, --export-width oder --export-height
+zusammen mit dieser Option wird der DPI-Hinweis ignoriert und der Wert von
+der Kommandozeile wird verwendet. Bei Verwendung von --export-png mit dieser
+Option wird die Dateinamens-Angabe ignoriert und der Dateiname von der
+Kommandozeile wird verwendet.
+
+=item B<-w> I<BREITE>, B<--export-width>=I<BREITE>
+
+Die Breite der generierten Rastergrafik in Pixeln. Dieser Wert hat Vorrang
+vor der Option --export-dpi (und dem DPI-Hinweis, falls mit
+--export-use-hints verwendet).
+
+=item B<-y> I<WERT>, B<--export-background-opacity>=I<WERT>
+
+Die Deckkraft des Hintergrundes des exportierten PNG-Bildes. Der Wert kann
+zwischen 0.0 und 1.0 liegen (0.0 bedeutet vollständig transparent, 1.0
+vollständig deckend) oder aber zwischen 1 und 255 (255 ist volle
+Deckkraft). Wenn dieser Wert nicht gesetzt wurde und Option -b nicht
+verwendet wird, dann wird die Deckkraft, die in Inkscape im
+Dokumenteneinstellungen-Dialog gewählt wurde, verwendet (gespeichert im
+Attribut inkscape:pageopacity= von sodipodi:namedview). Wenn nicht gesetzt,
+aber gemeinsam mit der Option -b verwendet, wird der Wert 255 (vollständig
+transparent) verwendet.
+
+=item B<-P> I<DATEINAME>, B<--export-ps>=I<DATEINAME>
+
+Exportiert Dokumente in das PostScript-Format. PostScript unterstützt keine
+Transparenz, daher werden alle transparenten Objekte aus dem Original-SVG
+automatisch in Rastergrafiken umgewandelt. Die verwendeten Schriftarten
+werden unterteilt und eingebettet. Der Standard-Exportbereich ist durch die
+Seite begrenzt, kann jedoch mittels --export-area-drawing auf die Zeichnung
+beschränkt werden. Mit --export-id kann ein einzelnes Objekt zum Export
+angegeben werden (alle anderen werden versteckt). In diesem Fall ist der
+Exportbereich der Rahmen des entsprechenden Objektes, kann jedoch mit
+--export-area-page auf die Seite gesetzt werden.
+
+=item B<-E> I<DATEINAME>, B<--export-eps>=I<DATEINAME>
+
+Exportiert Dokumente in das Encapsulated-PostScript-Format. PostScript
+unterstützt keine Transparenz, daher werden alle transparenten Objekte aus
+dem Original-SVG automatisch in Rastergrafiken umgewandelt. Die verwendeten
+Schriftarten werden unterteilt und eingebettet. Der Standard-Exportbereich
+ist durch die Seite begrenzt, kann aber auch auf die Zeichnung beschränkt
+werden, siehe --export-area-drawing für Hinweise zu möglichen
+Einschränkungen. Mit --export-id kann ein einzelnes Objekt zum Export
+angegeben werden (alle anderen werden versteckt).
+
+=item B<-A> I<DATEINAME>, B<--export-pdf>=I<DATEINAME>
+
+Exportiert Dokumente in das PDF-Format. Dieses Format erhält Transparenzen
+aus dem Original-SVG. Die verwendeten Schriftarten werden unterteilt und
+eingebettet. Der Standard-Exportbereich ist durch die Seite begrenzt, kann
+jedoch mittels --export-area-drawing auf die Zeichnung beschränkt
+werden. Mit --export-id kann ein einzelnes Objekt zum Export angegeben
+werden (alle anderen werden versteckt). In diesem Fall ist der Exportbereich
+der Rahmen des entsprechenden Objektes, kann jedoch mit --export-area-page
+auf die Seite gesetzt werden.
+
+=item B<--export-pdf-version>=I<PDF-VERSION>
+
+Wählt die PDF-Version für die exportierte PDF-Datei. Diese Option entspricht
+der PDF-Versions-Auswahl im PDF-Export-Dialog der Benutzeroberfläche. Es
+muss eine der Versionen aus der Auswahl verwendet werden, z.B. "1.4". Die
+standardmäßig für den PDF-Export verwendete Version ist "1.4".
+
+=item B<--export-latex>
+
+(für den Export nach PS, EPS und PDF) Verwendung für die Erstellung von
+Bildern für LaTeX-Dokumente, in denen der Text des Bildes von LaTeX gesetzt
+werden soll. Beim Export in die Formate PDF / PS / EPS bewirkt diese Option
+die Aufteilung der Ausgabe in eine PDF-/PS-/EPS-Datei (wie angegeben in
+--export-pdf) und eine LaTeX-Datei. Der Text ist nicht in der
+PDF-/PS-/EPS-Datei enthalten, sondern nur in der LaTeX-Datei. Diese
+LaTeX-Datei bindet das PDF / PS / EPS ein. Wenn man nun diese LaTeX-Datei in
+seinem LaTeX-Dokument einbindet ((\input{image.tex}), werden im
+LaTeX-Dokument das Bild und der mit LaTeX gesetzte Text angezeigt. Weitere
+Informationen finden sich in der resultierenden LaTeX-Datei. Siehe auch die
+Terminalausgabe von GNUPlot zu `epslatex'.
+
+=item B<-T>, B<--export-text-to-path>
+
+Konvertiert Textobjekte beim Export in Pfade, sofern sinnvoll (für PS, EPS,
+PDF und SVG).
+
+=item B<--export-ignore-filters>
+
+Exportiert gefilterte Objekte (z.B. solche mit Unschärfe) als Vektoren, und
+ignoriert dabei die Filter (für Export nach PS, EPS und PDF). Standardmäßig
+werden alle gefilterten Objekte mit der --export-dpi (standardmäßig 96 dpi)
+in Rastergrafiken umgewandelt, so dass sich ihr Aussehen nicht verändert.
+
+=item B<-I>, B<--query-id>
+
+Angabe der ID des Objektes, dessen Größe abgefragt wird. Wenn nicht gesetzt,
+werden die Dimensionen der Zeichnung (d.h. des Rahmens um alle Objekte im
+Dokument) zurückgegeben, nicht die Seitengröße oder die viewbox-Angabe.
+
+=item B<-X>, B<--query-x>
+
+Fragt die X-Koordinate der Zeichnung oder des Objektes mit --query-id, falls
+angegeben, ab. Der zurückgegebene Wert hat die Einheit px
+(SVG-Nutzer-Einheiten).
+
+=item B<-Y>, B<--query-y>
+
+Fragt die Y-Koordinate der Zeichnung oder des Objektes mit --query-id, falls
+angegeben, ab. Der zurückgegebene Wert hat die Einheit px
+(SVG-Nutzer-Einheiten).
+
+=item B<-W>, B<--query-width>
+
+Fragt die Breite der Zeichnung oder des Objektes mit --query-id, falls
+angegeben, ab. Der zurückgegebene Wert hat die Einheit px
+(SVG-Nutzer-Einheiten).
+
+=item B<-H>, B<--query-height>
+
+Fragt die Höhe der Zeichnung oder des Objektes mit --query-id, falls
+angegeben, ab. Der zurückgegebene Wert hat die Einheit px
+(SVG-Nutzer-Einheiten).
+
+=item B<-S>, B<--query-all>
+
+Gibt eine komma-separierte Liste aller Objekte im SVG-Dokument mit einer ID
+aus, zusammen mit den jeweiligen Werten für x, y, Breite und Höhe.
+
+=item B<--shell>
+
+Dieser Parameter bewirkt, dass Inkscape in der Kommandozeile im interaktiven
+Modus gestartet wird. In diesem Modus gibt man Befehle im Terminal ein und
+Inkscape führt diese aus, ohne dass für jeden Befehl eine neue Instanz von
+Inkscape gestartet werden muss. Diese Funktion ist hilfreich für die
+Verwendung mit Skripten und auf Servern: sie fügt keine neuen Fähigkeiten
+hinzu, aber erlaubt es, die Geschwindigkeits- und
+Arbeitsspeicheranforderungen von Skripten, die Inkscape wiederholt aufrufen
+und Kommandozeilenbefehle ausführen (wie Export oder Konversionen), zu
+optimieren. Jeder Befehl muss in diesem Modus ein vollständiger, gültiger
+Inkscape-Kommandozeilenbefehl sein, aber ohne den Programmnamen inkscape,
+z.B. "file.svg --export-pdf=file.pdf".
+
+=item B<--vacuum-defs>
+
+Entfernt alle nicht verwendeten Elemente aus dem <lt>defs<gt>-Abschnitt der
+SVG-Datei. Wenn diese Option zusammen mit --export-plain-svg verwendet wird,
+wird nur die exportierte Datei dadurch verändert. Allein verwendet, wird die
+angegebene Datei selbst verändert.
+
+=item B<-z>, B<--without-gui>
+
+Öffnet nicht die Benutzeroberfläche (auf Unix: verwendet nicht den
+X-Server). Dateien werden nur vom Terminal aus bearbeitet. Standardmäßig
+aktiv für die Optionen -p, -e, -l und --vacuum-defs.
+
+=item B<--g-fatal-warnings>
+
+Diese Standard-GTK-Option zwingt Inkscape dazu, sich zu beenden, wenn
+irgendwelche Warnungen ausgegeben werden (hilfreich bei der Fehlersuche).
+
+=item B<--usage>
+
+Zeigt eine kurze Information über die Verwendung an.
+
+=back
+
+=head1 EINSTELLUNGEN
+
+Die Hauptkonfigurationsdatei liegt in
+~/.config/inkscape/preferences.xml. Darin werden eine Vielzahl an
+Einstellungen gespeichert, die in Inkscape geändert werden können (großteils
+über den Einstellungsdialog). In den Unterverzeichnissen können auch eigene
+Dateien abgelegt werden, und zwar für:
+
+B<$HOME>/.config/inkscape/extensions/ - Erweiterungen.
+
+B<$HOME>/.config/inkscape/icons/ - Icons.
+
+B<$HOME>/.config/inkscape/keys/ - Tastenzuordnungs-Dateien.
+
+B<$HOME>/.config/inkscape/templates/ - Vorlagen für neue Dateien.
+
+=head1 FEHLERSUCHE
+
+Das Programm gibt bei Erfolg eine Null zurück, bei einem Fehler einen von
+Null verschiedenen Wert.
+
+Es können viele verschiedene Fehlernachrichten und Warnungen auf STDERR oder
+STDOUT ausgegeben werden. Wenn das Programm sich mit einer bestimmten
+SVG-Datei sonderbar verhält oder abstürzt, ist es hilfreich, diese Ausgabe
+nach Hinweisen zu durchsuchen.
+
+=head1 BEISPIELE
+
+Obwohl B<Inkscape> offenkundig als grafische Anwendung konzipiert ist, kann
+man damit auch SVG-Dateien über die Kommandozeile verarbeiten.
+
+Eine SVG-Datei in der Benutzeroberfläche öffnen:
+
+ inkscape dateiname.svg
+
+Eine SVG-Datei von der Kommandozeile aus drucken:
+
+ inkscape dateiname.svg -p '| lpr'
+
+Eine SVG-Datei mit der Standardauflösung von 96 dpi nach PNG exportieren
+(eine SVG-Nutzer-Einheit entspricht einem Pixel in der Rastergrafik):
+
+ inkscape dateiname.svg --export-png=dateiname.png
+
+Dasselbe, aber erzwingt eine Größe von 600x400 Pixeln für die PNG-Datei:
+
+ inkscape dateiname.svg --export-png=dateiname.png -w600 -h400
+
+Dasselbe, exportiert jedoch nur die Zeichnung (den Begrenzungsrahmen um alle
+Objekte), nicht die Seite:
+
+ inkscape dateiname.svg --export-png=dateiname.png --export-area-drawing
+
+Exportiert das Objekt mit id="text1555" nach PNG, mit demselben Namen für
+die Ausgabedatei und derselben Auflösung wie beim letzten Mal, als es aus
+der Benutzeroberfläche heraus exportiert wurde:
+
+ inkscape dateiname.svg --export-id=text1555 --export-use-hints
+
+Dasselbe, verwendet jedoch die Standardauflösung 96 dpi, gibt einen
+Dateinamen an und erweitert den Exportbereich auf den nächsten, ganzzahligen
+Wert für SVG-Nutzer-Einheiten (um die pixelgenaue Ausrichtung der Objekte zu
+erhalten und damit Antialiasing zu verringern).
+
+ inkscape dateiname.svg --export-id=text1555 --export-png=text.png --export-area-snap
+
+Konvertiert ein SVG-Dokument in ein normales SVG:
+
+ inkscape dateiname1.svg --export-plain-svg=dateiname2.svg
+
+Konvertiert ein SVG-Dokument zu EPS, wobei alle Texte in Pfade umgewandelt
+werden:
+
+ inkscape dateiname.svg --export-eps=dateiname.eps --export-text-to-path
+
+Fragt die Breite des Objektes mit id="text1555" ab:
+
+ inkscape dateiname.svg --query-width --query-id text1555
+
+Dupliziert das Objekt mit id="path1555", dreht die Kopie um 90 Grad, und
+beendet sich:
+
+ inkscape dateiname.svg --select=path1555 --verb=EditDuplicate --verb=ObjectRotate90 --verb=FileSave --verb=FileClose
+
+
+
+=head1 UMGEBUNG
+
+B<DISPLAY> für den Standard-Host und die Nummer der Anzeige
+
+B<TMPDIR> um den Standardpfad für das Verzeichnis für temporäre Dateien zu
+setzen. Das Verzeichnis muss angelegt sein.
+
+B<INKSCAPE_PROFILE_DIR> um den Pfad zum Verzeichnis mit dem zu verwendenden
+Nutzerprofil zu setzen.
+
+=head1 DESIGN
+
+Für andere Icons als die in der standardmäßig verwendeten Datei
+B<$PREFIX>/share/inkscape/icons/icons.svg wird das Verzeichnis
+B<$HOME>/.config/inkscape/icons/ benutzt. Icons werden zunächst nach
+Dateiname gesucht (z.B. I<fill_none.svg>), oder, wenn sie so nicht gefunden
+werden, dann in I<icons.svg>. Wenn das Icon dort auch nicht gefunden werden
+kann, wird der Standard für das System verwendet.
+
+Die benötigten Icons werden aus SVG-Dateien geladen, indem nach der SVG-id
+mit dem Namen des Icons gesucht wird (Zum Beispiel wird das Icon "fill_none"
+aus einer Datei geladen, indem alles innerhalb der Begrenzung des
+SVG-Elementes mit "fill_none" als Icon verwendet wird, entweder aus
+I<fill_none.svg> oder I<icons.svg>).
+
+
+
+
+
+=head1 WEITERE INFORMATIONEN
+
+Die offizielle Anlaufstelle für Informationen rund um B<Inkscape> ist
+http://www.inkscape.org/ . Auf der Webseite gibt es Nachrichten,
+Dokumentation, Tutorials, Beispiele, die Mailinglisten, die neueste
+Programmversion, Links zur Fehlerbericht- und Änderungswunsch-Datenbank, zu
+Foren und vieles mehr.
+
+=head1 SIEHE AUCH
+
+potrace, cairo, rsvg(1), batik, ghostscript, pstoedit.
+
+Testsammlung zur Überprüfung der SVG-Standardkonformität:
+http://www.w3.org/Graphics/SVG/Test/
+
+SVG-Validator: http://jiggles.w3.org/svgvalidator/
+
+I<Scalable Vector Graphics (SVG) 1.1 Specification> I<W3C Recommendation 14
+January 2003> L<http://www.w3.org/TR/SVG11/>
+
+I<Scalable Vector Graphics (SVG) 1.2 Specification> I<W3C Working Draft 13
+November 2003> L<http://www.w3.org/TR/SVG12/>
+
+I<SVG 1.1/1.2/2.0 Requirements> I<W3C Working Draft 22 April 2002>
+L<http://www.w3.org/TR/SVG2Reqs/>
+
+I<Document Object Model (DOM): Level 2 Core> I<Arnaud Le Hors et al editors,
+W3C> L<http://www.w3.org/TR/DOM-Level-2-Core/>
+
+
+
+=head1 ANMERKUNGEN ZUR BENUTZEROBERFLÄCHE
+
+Zum Erlernen der Bedienung der Benutzeroberfläche von Inkscape stehen
+Tutorials im Menü Hilfe > Tutorials zur Verfügung.
+
+Außer SVG kann Inkscape (über Datei > Importieren) die meisten
+Rastergrafikformate (PNG, BMP, JPG, XPM, GIF usw.), Klartext (erfordert
+Perl), PS und EPS (erfordert Ghostscript), PDF und AI (AI-Version 9.0 oder
+neuer) importieren.
+
+Inkscape exportiert 32-bit-PNG-Bilder (Datei > PNG-Bild exportieren) und
+auch AI, PS, EPS, PDF, DXF und weitere Formate über Datei > Speichern unter.
+
+Inkscape kann Druck- und Neigung eines Grafik-Tablett-Stiftes für die
+Beeinflussung von Breite, Winkel und Wirkungsstärke mehrerer Werkzeuge,
+einschließlich des Kalligrafiewerkzeuges, nutzen.
+
+Inkscape bietet auch eine Benutzeroberfläche für die
+Potrace-Bitmap-Vektorisier-Engine (http://potrace.sf.net), die in Inkscape
+enthalten ist.
+
+Inkscape can use external scripts (stdin-to-stdout filters) that are
+represented by commands in the Extensions menu. A script can have a GUI
+dialog for setting various parameters and can get the IDs of the selected
+objects on which to act via the command line. Inkscape comes with an
+assortment of effects written in Python.
+
+=head1 TASTATURBEFEHLE
+
+Eine vollständige Liste der Tastatur- und Mausbefehle findet sich in der
+Datei doc/keys.html oder über "Referenz der Tasten- und Mausbefehle" im Menü
+"Hilfe".
+
+=head1 PROGRAMMFEHLER
+
+Viele Fehler sind bereits bekannt. Die Webseite (inkscape.org) enthält
+Informationen dazu, wie man bei der Bearbeitung der bereits gemeldeten
+Fehler helfen kann und wie man neue Probleme melden kann. Siehe hierzu auch
+den Abschnitt "Bekannte Probleme" in den Veröffentlichungshinweisen zur
+verwendeten Inkscape-Version (Datei `NEWS`).
+
+=head1 AUTOREN
+
+Dieser Code verdankt seine Existenz einer großen Anzahl von Mitwirkenden an
+Inkscape und seinen Vorgängern. Die folgende Liste ist mit Sicherheit
+unvollständig - sie soll jedoch dazu dienen, die Arbeit all derer
+anzuerkennen, die diese Anwendung zusammen geschaffen haben:
+
+[% INCLUDE "AUTHORS" %]
+
+Diese Manpage wurde von Bryce Harrington zusammengestellt
+E<lt>brycehar@bryceharrington.orgE<gt>.
+
+=head1 GESCHICHTE
+
+Der Code, aus dem einmal Inkscape werden sollte, wurde 1999 als Gill, die
+GNOME-Illustrator-Anwendung, von Raph Levien ins Leben gerufen. Das erklärte
+Ziel von Gill war es, einmal alle SVG-Eigenschaften zu unterstützen. Raph
+implementierte das PostScript-Bezier-Imaging-Modell, einschließlich Kontur
+und Füllung, Stile für Linienenden, Stile für Linienverbindungen, Text und
+mehr. Raph Gills Homepage ist http://www.levien.com/svg/ . Die Arbeit an
+Gill verlangsamte sich oder endete im Jahr 2000.
+
+Der Nachfolger dieser Codebasis sollte das sehr beliebte Programm Sodipodi
+werden, unter der Leitung von Lauris Kaplinski. Der Code wandelte sich in
+mehrjähriger Arbeit hin zu einem mächtigen Illustrationsprogramm, das viele
+neue Funktionen, Unterstützung für Mehrsprachigkeit und eine Version für
+Windows und andere Betriebssysteme erhielt, und Abhängigkeiten eliminierte.
+
+Inkscape wurde im Jahr 2003 von vier aktiven Sodipodi-Entwicklern - Bryce
+Harrington, MenTaLguY, Nathan Hurst und Ted Gould - gegründet, die eine
+andere Entwicklungsrichtung einschlagen wollten, um sich mehr auf
+SVG-Standardkonformität zu konzentrieren, das Interface-Design zu verbessern
+und um mehr Menschen eine Möglichkeit zur Teilhabe an der Entwicklung zu
+bieten. Das Projekt entwickelte sich rasch und gewann dabei eine Menge sehr
+aktiver Beitragender und neuer Funktionen.
+
+Ein großer Teil der Arbeit in der Anfangszeit des Projektes bestand aus der
+Stabilisierung des Codes und der Internationalisierung. Der ursprüngliche
+Renderer, den Inkscape von Sodipodi geerbt hatte, war gespickt mit vielen
+mathematischen Grenzfällen, die das Programm bei ungewöhnlicher Verwendung
+zum Absturz brachten. Dieser Renderer wurde durch Livarot ersetzt, das zwar
+auch nicht perfekt war, aber doch wesentlich weniger fehleranfällig. Das
+Projekt machte es sich zur Gewohnheit, neuen Code möglichst rasch
+zusammenzuführen, und Benutzer zu ermutigen, auch Entwicklerversionen des
+Programmes zu verwenden. Dies half dabei, neue Fehler schnell zu entdecken
+und ermöglichte es den Nutzern, die Reparaturen zu testen. Dies führte dazu,
+dass Inkscape-Veröffentlichungen im allgemeinen unter dem Ruf stehen stabil
+und zuverlässig zu sein.
+
+Es wurde sich um die Internationalisierung und Lokalisierung der
+Benutzeroberfläche bemüht, was dem Projekt dabei half, weltweit Mitwirkende
+zu gewinnen.
+
+Inkscape hatte einen positiven Einfluss darauf, wie visuell ansprechend Open
+Source im Allgemeinen wahrgenommen wird, indem es ein Werkzeug zur Verfügung
+stellte, mit dem Icons, Startbildschirme, Webseiten-Grafiken und so weiter
+erstellt werden können. Obwohl Inkscape eigentlich "nur ein Zeichenprogramm"
+ist, spielte es eine große Rolle dabei, Open Source für ein breiteres
+Publikum grafisch reizvoller zu machen.
+
+=head1 URHEBERRECHT UND LIZENZ
+
+B<Copyright (C)> 1999-2015 liegt bei den Autoren.
+
+B<Inkscape> ist freie Software. Sie dürfen es zu den Bedingungen der GPL
+weiterverbreiten und / oder verändern.
+
+
+
+=for comment $Date$
+